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Joachim Gauck: Toleranz: einfach schwer

Das Pontifikat Benedikts XVI.Dossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100184

Im Februar 2013 ist Papst Benedikt XVI. von seinem Amt zurückgetreten. Geprägt wurde sein Pontifikat von seinen theologischen Publikationen, vor allem seinen drei Jesus-Büchern und den Enzykliken, aber auch von einigen umstrittenen kirchenpolitischen Entscheidungen, etwa mit Blick auf die so genannte Alte Messe oder die Pius-Bruderschaft. Im Unterschied zum Vorgängerpapst ist Benedikt XVI. nur wenig gereist.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier unsere Texte über die wichtigen Aspekte dieses Pontifikats zusammengestellt.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2013 S. 109-111

    LeitartikelBilanz eines Pontifikats

    Mit dem überraschenden Rücktritt von Benedikt XVI. endete ein unspektakuläres Pontifikat. Der Papst aus Deutschland praktizierte in vieler Hinsicht „business as usual“: Akzente setzte er vor allem durch seine Jesusbücher, die er ohne lehramtlichen Anspruch veröffentlichte. Kein Papst der letzten hundert Jahre war so sehr Theologe wie Benedikt XVI. Seinem Nachfolger hinterlässt er eine Kirche, die einer großen Baustelle ähnelt. Kein Pfeiler des kirchlichen Lebens ist derzeit stabil.

Gastkommentar

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 1/2008 S. 7-8

    Benedikt XVI.Enzyklika über die christliche Hoffnung

    Am 30. November 2007 hat Benedikt XVI. seine zweite Enzyklika veröffentlicht, die den Titel „Spe salvi” (Auf Hoffnung gerettet) trägt. Es handelt sich um eine dichte Darstellung der auf Gott konzentrierten christlichen Hoffnung in Auseinandersetzung mit den Fortschrittshoffnungen der Neuzeit.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2006 S. 115-117

    Benedikt XVI.Enzyklika über die christliche Liebe

    Die am 25. Januar veröffentlichte erste Enzyklika Benedikts XVI. hat ein breites und durchweg positives Echo gefunden. Der Text ist über weite Strecken in einem sehr persönlichen Stil gehalten und ermutigt die Kirche zum karitativen Einsatz.

Blickpunkt

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 1/2013 S. 11-15

    Die Kindheitsgeschichten im neuen Jesus-Buch von Papst Benedikt XVI.Zu Bethlehem geboren?

    Ende November 2012 wurde der abschließende Band zum „Jesusprojekt“ Benedikts XVI. veröffentlicht. Nach dem Band über den Weg Jesu von der Taufe zur Verklärung (vgl. HK, Juni 2007, 281 ff.) und dem über Tod und Auferstehung (vgl. HK, April 2011, 183 ff.) gilt der dritte Teil den matthäischen und lukanischen Kindheitsgeschichten. Auch jetzt mischt der Papst die exegetische Szene auf und regt zum Nachdenken an; es bleiben allerdings Zweifel im Blick auf das Verhältnis von Theologie und Geschichte.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 11/2011 S. 551-555

    Ein Rückblick auf den Papstbesuch in DeutschlandBotschaft mit blinden Flecken

    Gesellschaft und Kirche in Deutschland sind nach dem Besuch Benedikts XVI. inzwischen wieder zur Tagesordnung übergegangen. Der Papst hat sich bei der Reise durchweg im Einklang mit seiner theologischen und kirchenpolitischen Prägung präsentiert, ohne ausdrücklich auf die religiös-kirchlichen und politischen Herausforderungen in seinem Heimatland einzugehen.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 8/2009 S. 388-392

    Die Sozialenzyklika Benedikts XVI. ermöglicht viele LesartenEntwicklung und Wahrheit

    Mit seiner Anfang Juli veröffentlichten Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ hat Benedikt XVI. ein vielstimmiges Echo ausgelöst. In hochtheologischen Passagen über Wahrheit und Liebe, die den eher nüchternen Mittelteil zu den gravierenden sozialen, ökonomischen und ökologischen Problemen weltweit einrahmen, betont der Papst immer wieder, dass Liebe und Wahrheit zusammengehören.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2006 S. 497-501

    Benedikt XVI. besuchte BayernDer Papst und die Heimat

    Vom 9. bis 14. September besuchte Benedikt XVI. seine bayerische Heimat und wurde dort herzlich empfangen. Der Papst ermutigte zur Glaubensvertiefung und zu einer produktiven Begegnung von Glaube und Vernunft. Mit einem Zitat in seiner Vorlesung an der Universität Regensburg sorgte er für Turbulenzen in der islamischen Welt.

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 1/2015 S. 46-49

    Der neue Text von Benedikt XVI. wird Einfluss auf die Synode habenWider die Vereinnahmung

    Benedikt XVI. hat für seine Gesammelten Schriften einen Text aus dem Jahr 1972 umgearbeitet und mit neuen „Schlussfolgerungen“ versehen. Anders als in der Ursprungsversion lehnt er darin eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Eucharistie ab. Die Neufassung hatte der Moraltheologe Eberhard Schockenhoff kommentiert (vgl. HK, Dezember 2014, 605-609).Nun bewertet der Freiburger Dogmatiker Helmut Hoping den viel diskutierten Vorgang.

  • Plus Herder Korrespondenz Konzil im Konflikt S. 39-43

    Joseph Ratzinger und das Zweite Vatikanische KonzilWoher der Bruch?

    Um das Verhältnis von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. zum Zweiten Vatikanischen Konzil herauszuarbeiten, reicht es nicht, einfache Erklärungen zu geben oder grassierende Stereotypen zu wiederholen. Vor allem aufgrund einer einschneidenden biographischen Erfahrung begegnete Ratzinger dem Konzil schon unmittelbar nach dessen Ende mit Skepsis.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2011 S. 183-188

    Der zweite Band des Jesusbuchs von Benedikt XVI.Ohne Fachchinesisch

    Anfang März erschien der zweite Band von „Jesus von Nazareth“ aus der Feder von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. Er folgt in Form einer dichten theologischen Me-ditation dem Weg Jesu vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung. Das Buch lädt auf unprätentiöse Art und Weise dazu ein, Grundaussagen des christlichen Glaubens zu entdecken.

  • Gratis Herder Korrespondenz Versöhnt verschieden? S. 7-12

    Der ökumenische Weg Benedikts XVI.Vom Professor zum Papst

    Schon als Professor hat sich Joseph Ratzinger pointiert zu ökumenischen Fragen geäußert. Als Präfekt der Glaubenskongregation hatte er Anteil am Gelingen der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre, veröffentlichte aber auch das die reformatorischen Kirchen irritierende Dokument „Dominus Iesus“. In den fünf Jahren seines Pontifikats hat BenediktXVI. das Verhältnis zu den orthodoxen Kirchen verbessert.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 8/2007 S. 398-403

    Das Motu Proprio Benedikts XVI. zur Wiederzulassung der alten Liturgie„Die Sorge der Päpste“

    Ab dem 14. September dieses Jahres darf die Liturgie der katholischen Kirche auch nach dem Messbuch von 1962 gefeiert werden. Neben der „ordentlichen“ Form der durch das Zweite Vatikanische Konzil erneuerten Liturgie gibt es dann auch die „außerordentliche“. Es wird sich zeigen, ob dadurch in der Kirche insgesamt wie in den Gemeinden Gräben aufgerissen werden.

  • Plus Herder Korrespondenz Jesus von Nazareth S. 2-6

    Das Jesus-Buch Benedikts XVI.Im Licht der Verheißung

    In seinem Buch „Jesus von Nazareth“ (Freiburg 2007) plädiert der Papst für eine Schriftauslegung, die Jesus als den Sohn Gottes in den Evangelien findet und sich nicht mit hypothetischen Rekonstruktionen zufrieden geben will. Die Einheit mit Gott ist für ihn der Schlüssel zur Botschaft Jesu. Damit provoziert er Fragen nach dem Status der historisch-kritischen Exegese, die zur Diskussion herausfordern.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2007 S. 79-83

    Die Diskussion um das „pro multis“Wie viel sind viele?

    In einem Schreiben der Gottesdienstkongregation, das Ende vergangenen Jahres bekannt geworden ist, wird die Übersetzung der Worte „pro multis“ im Einsetzungsbericht der Eucharistiegebete neu geregelt. Die Heftigkeit der Diskussion, die seit dem Bekanntwerden des Briefes entfacht ist, lässt darauf schließen, dass es hier um mehr als bloß um philologische Streitigkeiten geht.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2005 S. 504-508

    Der Kölner Weltjugendtag im RückblickEine einmalige Konstellation

    Der 20. Weltjugendtag in Köln mit dem Besuch Benedikts XVI. ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Kirche in der Bundesrepublik erwies sich dabei als gute Gastgeberin für die Jugendlichen aus aller Welt. Das Treffen war geprägt von einer Mischung aus Frömmigkeit und lockerer Freude am Feiern. Man kann auf den nächsten Weltjugendtag 2008 in Sydney gespannt sein.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 7/2005 S. 356-359

    Das theologische Profil von Benedikt XVI.Ein Intellektueller auf dem Stuhle Petri?

    In den ersten Wochen des neuen Pontifikats ist viel darüber spekuliert worden, wo Benedikt XVI. in seiner Amtszeit neue Akzente setzen wird. Was ist seine Tätigkeit als Präfekt der Glaubenskongregation einmal außen vor gelassen, der theologische Ansatz dieses Papstes, der seit seiner Zeit als Theologieprofessor in den sechziger Jahren zu den angesehensten Vertretern seines Fachs gehört?

Autoren/-innen

  • Gerhards, Albert

    Prof. Albert Gerhards

    Albert Gerhards (geb. 1951) ist seit 1989 Professor für ­Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen ­Fakultät der Universität Bonn. Von 1984 bis 1989 war er Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum. Zahlreiche Publikationen besonders in den Bereichen Geschichte, Theologie und Praxis der Liturgie.

  • Garhammer, Erich

    Erich Garhammer

    Erich Garhammer, geboren 1951, ist Lehrstuhlinhaber für Pastoraltheologie an der Universität Würzburg und Schriftleiter der Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“. Er kuratiert das Literaturfest der Deutschen Bischofskonferenz anlässlich des 50-jährigen Endes des Zweiten Vatikanischen Konzils in München. Letzte Veröffentlichung zum Thema: Literatur im Fluss. Brücken zwischen Poesie und Religion, Regensburg 2014.

  • Kruip, Gerhard

    Prof. Gerhard Kruip

    Gerhard Kruip wurde 1957 geboren und ist Professor für christliche Anthropologie und Sozialethik an der Universität Mainz. Seine Schwerpunkte sind theoretische und praktische Gerechtigskeitsfragen im Zusammenhang mit der sozialen Sicherung, Globalisierung, Armutsbekämpfung, intergenerationeller Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz.

  • Heinz, Hanspeter

    Hanspeter Heinz

    Hanspeter Heinz (geb. 1939) ist pensionierter Professor für Pastoraltheologie an der Universität Augsburg.

  • Hoping, Helmut

    Prof. Dr. Helmut Hoping

    Helmut Hoping (geb. 1956), ist seit 2000 Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Zuvor war er Hochschulassistent in Tübingen und Professor für Dogmatik an der Universität Luzern. Seine Dissertation galt der Erbsündenlehre, seine Habilitationsschrift dem Verhältnis von Philosophie und Theologie bei Thomas von Aquin.

  • Zaborowski, Holger

    Holger Zaborowski

    Holger Zaborowski (geb. 1974) ist M.Phil.. M.St.; Studium der Philosophie, Theologie und klassischen Philologie in Freiburg, Basel und Cambridge; Promotionen in Oxford 2002 (D. Phil.) und Siegen 2010 (Dr. phil.); 2001 bis 2005 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg; 2005 bis 2011 (ab 2011 associate professor with full tenure) Professor für Philosophie an der philosophischen Fakultät der Catholic University of America in Washington, D.C., USA; seit Januar 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Philosophie und philosophische Ethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar.

  • Ring-Eifel, Ludwig

    Ludwig Ring-Eifel

    Ludwig Ring-Eifel, geboren 1960 in Trier, war von 1986 bis 1989 Redakteur bei der FAZ in Frankfurt, dann ging er zur Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) nach Bonn. Von 1996 bis 2005 war er KNA-Korrespondent in Rom. Seit 2005 ist er Chefredakteur der KNA. Außerdem ist Ring-Eifel Autor mehrerer Bücher. Bei Herder erschien zuletzt der von ihm herausgegebene Sammelband "Die Interviews mit Papst Franziskus" (2016). 

  • Striet, Magnus

    Magnus Striet

    Magnus Striet (geb. 1964) ist seit 2004 Professor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Gotteslehre, Theodizee und Eschatologie, Fragen einer theologischen Anthropologie.

  • Hünermann, Peter

    Peter Hünermann

    Peter Hünermann (geb. 1929), Dr. theol., Prof. em. für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen; Ehrenpräsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie.

  • Neuner, Peter

    Prof. Peter Neuner

    Peter Neuner (geb. 1941) war von 1985 bis 2006 Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität München. Ab dem Jahr 2000 kam der Bereich Ökumenische Theologie hinzu. Zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zu ekklesiologischen und ökumenischen Themen.

  • Orth, Stefan

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr. theol. (geb. 1968), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg, Paris und Münster. 1998 Promotion. Seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz, seit 2014 stellvertretender Chefredakteur.

  • Söding, Thomas

    Thomas Söding

    Thomas Söding wurde 1956 geboren und ist Professor für Neues Testament an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Bochum. Er ist Berater der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Vorsitzender des Deutschen Ökumenischen Studienausschusses, Mitglied der lutherisch/römisch-katholischen Kommission für die Einheit und ständiger Gast der Kammer für Theologie der Evangelischen Kirche in Deutschland. Er ist Mitherausgeber der Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio.

  • Ruh, Ulrich

    Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, geboren 1950, Dr. theol. Dr. h.c., studierte katholische Theologie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 1974 bis 1979 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg (Professur Karl Lehmann). 1979 wechselte er als Redakteur zur "Herder Korrespondenz", die er von 1991 bis 2014 als Chefredakteur wesentlich prägte. 2005 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz als „Würdigung für seine Verdienste in Kirche und Gesellschaft“ verliehen. Seit 2015 ist Ruh Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.