Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 67 (2013) Heft 7

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 325-327

    LeitartikelIn der Warteschleife

    In der katholischen Kirche in Deutschland dominiert derzeit eine Mischung aus Frustration, „business as usual“ und vorsichtigem Optimismus, die durchaus der realen Lage entspricht. Wichtige Spitzenpositionen müssen in absehbarer Zeit neu besetzt werden; strukturell und bei den inhaltlichen Grundoptionen stehen grundlegende Weichenstellungen an. Auch die ökumenischen Beziehungen zur evangelischen Kirche sind derzeit im Wartestand. In einer solchen Situation sind auf allen Seiten vor allem Ehrlichkeit und Gelassenheit zu empfehlen.

Kommentar

  • Gratis S. 328-329

    KommentarWiderstand

    Frankreich tut sich schwer mit dem verabschiedeten Homo-Ehe-Gesetz.

  • Gratis S. 329-330

    KommentarNutznießer?

    Die „Konferenz Weltkirche“ widmet sich Menschenhandel und moderner Sklaverei.

Aktuell

  • Gratis S. 333-335

    FamilieEine Orientierungshilfe der EKD

    Eine Mitte Juni vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) veröffentlichte Orientierungshilfe fordert, „Familie als verlässliche Gemeinschaft zu stärken“. Dabei gelte es vor allem, der aktuellen Vielfalt von Familienformen Rechnung zu tragen.

Blickpunkt

Interview

Essays

  • Gratis S. 344-349

    Der Nationale Eucharistische Kongress in KölnRunde Sache?

    Auf dem mäßig besuchten Nationalen Eucharistischen Kongress in Köln Anfang Juni standen Gottesdienste, Katechesen und das Thema Liturgie im Mittelpunkt. Die Schnittmenge zu einem Katholikentag war größer als die Initiatoren anfangs gemeint haben dürften. Eine vergleichsweise große Rolle spielte die theologische Reflexion.

  • Gratis S. 349-354

    Der US-Katholizismus im neuen PontifikatJetzt ist ganz Amerika Papst

    Die Wahl von Papst Franziskus aus Argentinien gibt auch der Kirche in den USA neue Impulse für eine Stärkung der Neu-Evangelisierung in Nordamerika. Abzuwarten bleibt, ob auch eine Akzentverschiebung in den gesellschaftspolitischen Initiativen der Bischöfe erfolgt.

  • Gratis S. 354-358

    Wunsch und Wirklichkeit von Synoden in der katholischen KircheUnverbindliche Beratung oder relevante Steuerung?

    Anders als in den meisten christlichen Kirchen führen Synoden in der katholischen Kirche gegenwärtig ein Schattendasein. Das darf nicht so bleiben: Statt das Gottesvolk und den Glaubenssinn der Christen weiterhin abzuwerten und fatale Folgen ­daraus in Kauf zu nehmen, müsste Synodalität als strukturelles Prinzip in der katholischen Kirche zur durchgehenden Perspektive werden.

    Themenpaket: Der Dialogprozess der katholischen Kirche in Deutschland
  • Gratis S. 358-362

    Der Bluttest auf Trisomie 21 und die PränataldiagnostikEinfach, aber gefährlich

    Der seit einem Jahr zur Verfügung stehende Bluttest auf Trisomie 21 verschärft die Problematik, die der Pränataldiagnostik innewohnt. Für Schwangere steigt der ­gesellschaftliche Druck, nur ein umfassend getestetes Kind zur Welt zu bringen. In dieser Situation kommt den Ärzten und der medizinischen Beratung eine zentrale Bedeutung zu.

  • Gratis S. 362-367

    Theologie und kirchliche MännerarbeitSensibler Blick auf Mann und Frau

    In Sachen Männer ist in Deutschland in den letzten Jahren einiges in Bewegung gekommen. In der Theologie aber spielen männerspezifische Fragestellungen immer noch eine marginale Rolle, wenn über Geschlechterfragen und über Geschlechterverhältnisse nachgedacht wird. Das hat Auswirkungen auch auf die kirchliche ­Männerarbeit.

  • Gratis S. 367-372

    Theologische Stimmen in einer demokratischen GesellschaftProduktiver Dialog

    Auch gläubige Bürger können sich mit ihren Bekenntnissen in die demokratische Willensbildung einer offenen Gesellschaft einbringen. Dabei sollen Christen an der Pro-Existenz Jesu Maß nehmen, der Göttliches und Menschliches verbindet. Sie leisten so einen wesentlichen Beitrag für das Gemeinwohl im Sinn der Humanisierung und Demokratisierung der Gesellschaft.

  • Gratis S. 372-376

    Evangelikale Christen in der SchweizProfilierte Minderheit

    Neben den beiden christlichen Großkirchen gibt es auch in der Schweiz eine Minderheit von evangelikal geprägten Christen beziehungsweise Gemeinschaften. Eine neue Studie untersucht dieses spezifische Milieu: Es unterscheidet sich in der Intensität der religiösen Praxis wie in den Anschauungen über ein christliches Leben deutlich vom gesellschaftlichen Mainstream.

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