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Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Gratis S. 497

    AuftaktMetaphorik des St. Martin

    Das vielfältige Engagement in der Flüchtlingshilfe zeigt ein gutes Deutschland. Zugleich reicht „Willkommenskultur“ zur Lösung der Probleme allein nicht aus.

Leitartikel

Gastkommentar

Kommentar

  • Plus S. 503

    KommentarGekniffen

    Der Vatikan lässt keine Klage auf Schadensersatz im Fall des ehemaligen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst zu.

Porträt

  • Plus S. 504

    PorträtPetra und Aloys Buch: Ein deutsches Ehepaar berät die Synodenväter

    Die Familie ist Thema der kommenden Synode im Vatikan – aber wenn die Teilnehmer eigene Erfahrungen einbringen wollen, müssen sie in die Zeit ihrer Kindheit und Jugend zurückgehen: Die stimmberechtigten Mitglieder sind typischerweise unverheiratete ältere Männer. Damit es dennoch nicht an Lebensnähe fehlt, hat Papst Franziskus 17 Ehepaare hinzugebeten. Eines davon sind Petra und Aloys Buch aus Deutschland.

Aktuell

  • Plus S. 505-506

    FlüchtlingeEine weltweite Herausforderung

    Die Flüchtlingskrise ist zur globalen Aufgabe geworden. Die Zahlen der Prognosen werden stetig nach oben korrigiert. In der Politik herrscht Uneinigkeit über das weitere Vorgehen. Nicht zuletzt deshalb haben sich auch immer wieder Kirchenvertreter zu Wort gemeldet.

  • Plus S. 507-508

    TaizéjubiläumKolloquium über Frère Roger

    Zum Ende ihres Gedenkjahres lud die ökumenische Brüdergemeinschaft von Taizé zu einem Kolloquium ein, bei dem nach dem Beitrag von Frère Roger zum theologischen Denken gefragt wurde. Das Wirken Frère Rogers wurde dort aus theologischer, ökumenischer spiritueller und ethischer Perspektive gewürdigt.

Blickpunkt

Nachrichten

Feuilleton

  • Plus S. 548

    Eine Ausstellung im Jüdischen Museum BerlinDas blinzelnde Lamm

    Der Filmemacher Peter Greenaway und die Multimedia-Künstlerin Saskia Boddeke spüren in einer ungewöhnlichen Ausstellung der biblischen Geschichte von der Opferung Isaaks nach. Für Judentum, Christentum und Islam gehört sie zum Kernbestand. Wird religiös motivierte Gewalt legitimiert oder umgekehrt gerade verurteilt?

Interview

Essays

  • Plus S. 517-521

    Anmerkung zur Lerngemeinschaft der Synode über den Lernprozess Ehe und Familie„Mut zu unvollkommenen Lösungen“

    Im Vorfeld zur ordentlichen Familiensynode im Oktober wird weltweit diskutiert, welche Ergebnisse zum kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu erwarten sind. Die Hauptanliegen gelten nicht für alle Christen, eine Polarisierung schreitet voran. Wie weit muss die Synode auf den aktuellen Zeitgeist eingehen? Was muss bewahrt werden? Und muss es nicht zuallererst zu einer theologischen Selbtvergewisserung der katholischen Kirche mit ihren Werten und Traditionen kommen?

  • Gratis S. 522-526

    Der Gesprächsprozess der Deutschen BischofskonferenzDrama oder Tragödie in fünf Akten?

    Für fünf Jahre war der Dialogprozess zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland angesetzt. Fünf Jahre lang haben sich Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien jährlich getroffen, um über Reformen für die katholische Kirche zu diskutieren und zu beraten. Nun liegt der 30-seitige Abschlussbericht vor.

    Themenpaket: Der Dialogprozess der katholischen Kirche in Deutschland
  • Plus S. 527-530

    Zur geplanten Reform der TötungsdelikteWas macht den Mord zum Mord?

    In Deutschland war es bisher üblich, die Kategorie des Mordes vom Tätertypus her zu bestimmen, was für den Täter stets die Höchststrafe implizierte. 2014 wurden Reformbemühungen im Gang gesetzt und eröffneten erneut den Diskurs: Nach welchen Kategorien ist ein Mord zu beurteilen? Welche Konsequenzen hat diese Beurteilung für den Täter? Und welche Herausforderungen ergeben sich für die christliche Morallehre und die theologische Ethik?

  • Plus S. 535-538

    Religion und Religionspolitik in den NiederlandenMehr als Wilders und der „Zwarte Piet“

    Der Zusammenhalt in westlichen Gesellschaften kann nur dann dauerhaft gesichert werden, wenn die Religionsgemeinschaften nicht nur keine Bedrohung für Andersdenkende darstellen, sondern selbst einen aktiven Beitrag zur Zivilgesellschaft leisten. Sie sind auch in den säkularisierten Niederlanden in der Lage, das notwendige soziale Kapital bereitzustellen. Der Blick hierfür wird allerdings häufig durch Konflikte verstellt.

  • Plus S. 539-542

    Erfahrungen aus dem internationalen Menschenrechtsdialog mit AfrikaDie Rolle von Kultur und Tradition

    Die Menschenrechte stehen unter der Spannung zwischen einem normativen Anspruch und der jeweils konkret erlebten Rechtswirklichkeit. Das zeigt sich, wo die akademische Debatte in der jüngeren Zeit eine zunehmende Historisierung dieser Rechte vornimmt, ebenso aber auch in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit: Inwieweit können finanzielle Zusagen an die Einhaltung von Menschenrechten geknüpft werden, wenn doch deutlich ist, dass es ein abstraktes, immer gültiges Normalverständnis dieser Rechte kaum gibt?Dies gilt gerade für den Menschenrechtsdialog mit Afrika.

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Autoren/-innen