Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 1-3

    LeitartikelSpürsinn der Gläubigen

    Die schonungslose Analyse der eigenen Situation steht derzeit auf der Tagesordnung der katholischen Kirche. Wenn jetzt nicht nur auf Bischofssynoden mehr Klartext gefordert ist, sondern alle Christen sich an der Beantwortung von Fragen zur Familienpastoral beteiligen sollen, kommt damit im Grunde ein altes Theologumenon wieder verstärkt ins Spiel: der Glaubenssinn der Gläubigen (sensus fidelium). Man sollte ihn freilich nicht voreilig zu vereinnahmen versuchen.

Kommentar

  • Plus S. 4-5

    KommentarGlück 2.0

    Die ZdK-Vollversammlung bestätigte Präsident Alois Glück im Amt.

  • Plus S. 5-6

    KommentarQuantensprung

    An der Universität Potsdam kann man jetzt auch ­jüdische Theologie studieren.

  • Plus S. 6

    KommentarWandlungen

    Eine aktuelle Statistik der katholischen Kirche in der Schweiz.

Aktuell

Blickpunkt

  • Plus S. 11-15

    „Bischöfliche Stühle“ und ihr VermögenTransparenz ist angesagt

    Unter dem Begriff „Bischöflicher Stuhl“ werden diverse kirchliche Vermögenswerte subsumiert, die schwer durchschaubar sind. Gerade die Vorgänge im Bistum Limburg müssten ein Anstoß für die deutschen Bischöfe sein, Klarheit in die Struktur und Verwendung der Vermögen ihrer Bischöflichen Stühle zu bringen. Es wäre sinnvoll, die verschiedenen Vermögen und ihre Haushalte zusammenzuführen, um das Vermögen der Kirche effizienter zu verwalten.

    Themenpaket: Kirche und Geld

Nachrichten

Interview

Essays

  • Plus S. 20-24

    40 Jahre Theologisches Studienjahr der Jerusalemer Dormitio-AbteiÖkumene im Lernen, Lernen in der Ökumene

    Es ist für deutschsprachige Theologiestudierende ein Kleinod im Heiligen Land. Das Theologische Studienjahr der Jerusalemer Benediktinerabtei Dormitio ermöglicht ihnen Studium in verdichteter Form: eine ökumenische Weggemeinschaft im Land der Bibel, in einer Region der religiös aufgeladenen Konflikte. Die zwei Semester in Jerusalem sind nicht selten lebensprägend. In diesen Monaten begeht dieses Studienjahr sein 40-jähriges Bestehen.

  • Plus S. 24-28

    Weltkirchliche Lernimpulse für die PriesterausbildungIn einer Kirche der Beteiligung

    Die Priesterausbildung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die sinkende Zahl der Seminaristen verlangt nach einem grundlegenden Gespräch über die inhaltliche Zukunftsperspektive priesterlichen Dienstes und priesterlicher Ausbildung. Der weltweite Blick auf andere Ortskirchen und ihre Erfahrungen mit der Priesterausbildung können dabei helfen.

    Themenpaket: Priester in der Krise
  • Plus S. 28-32

    Überlegungen zur interreligiösen KompetenzNachholbedarf im Umgang mit Fremden

    Angesichts des problematischen Umgangs mit Fremden in Europa ist religiöse Bildung besonders herausgefordert. Es geht um die Frage, was Menschen können müssen und was sie lernen sollen, um Andersgläubige zu achten, friedlich mit ihnen zu leben und im besten Falle von ihnen für das eigene Leben und Religionsverständnis zu lernen.

    Themenpaket: Religionsunterricht in der Diskussion
  • Gratis S. 32-36

    Geschichte und Gegenwart eines GlaubensphänomensEngel sterben nicht

    Während der Glauben an einen personalen Schöpfergott derzeit gesellschaftlich abschmilzt, erfreuen sich Engel gleichzeitig sogar wachsender Popularität. Die Erforschung des Engelglaubens bietet einen Zugang zu einem tieferen Verständnis menschlicher Religiosität vom Neolithikum bis in die Gegenwart.

  • Plus S. 37-51

    Homosexualität und die Kirchen in AfrikaUnafrikanisch und unchristlich?

    In vielen Ländern Afrikas „outen“ sich immer mehr Lesben und Schwule, organisieren sich in Verbänden und kämpfen gegen die weit verbreitete Diskriminierung und für ihre Rechte. Dass sie dabei oft von ausländischen Organisationen unterstützt werden, ist ein Problem. In Afrika ist man sehr empfindlich geworden gegen westliche Bevormundung. Gerade auch kirchliche Stimmen warnen bei diesem Thema vor einer „Pervertierung“ durch den Westen.

  • Plus S. 41-45

    Polens Kirche und der sexuelle MissbrauchDas Ende der Vertuschung

    Sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester gibt es auch in der katholischen Kirche Polens. Jahrzehntelang herrschte eine Praxis der Vertuschung, bei der den Opfern nicht geglaubt und die Täter im schlimmsten Fall versetzt wurden. Jetzt haben die polnischen Bischöfe Regelungen für den Umgang mit Missbrauchsfällen und für die Prävention verabschiedet. Entscheidend ist aber ein Einstellungswandel.

  • Plus S. 45-48

    Kultur und Protest in Ägypten und in der TürkeiTahrir-Platz und Gezi-Park

    Politische Veränderungsprozesse lassen sich in Ägypten wie in der Türkei an konkreten Orten festmachen. Der Kairoer Tahrir-Platz steht für die ägyptische Revolution der letzten Jahre, der Gezi-Park in Istanbul für die Proteste gegen die Regierung Erdogan. In beiden Fällen haben sich zivilgesellschaftliche Protestkulturen herausgebildet, die an den westeuropäisch-amerikanischen Jugendaufstand der Jahre um 1968 denken lassen.

  • Plus S. 49-53

    Südkorea und seine christlichen KirchenEin Ausnahmeland

    Südkorea ist jüngst durch die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in den Blickpunkt der kirchlichen Öffentlichkeit gerückt (vgl. HK, Dezember 2013, 614 ff.). In dem Land stellen die Christen den größten Bevölkerungsanteil, wobei die katholische Kirche im Unterschied zu den protestantischen Denominationen weiter wächst. Südkorea ist auch längst in der christlichen Mission aktiv.

Autoren/-innen