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Priester in der KriseDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100191

Unabhängig von Berichten über den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker steht das Priesteramt in der Diskussion. Die Spannungen zwischen der Amtstheologie und der Realität des priesterlichen Lebens werden immer größer. Wie ist es heute überhaupt möglich, in einer säkularisierten Gesellschaft als Priester zu leben? Wie kann die Kirche dem Priestermangel begegnen? Und welche Rolle spielt dabei der Zölibat?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier wichtige Beiträge zum Thema zusammengestellt.

Über dieses Paket

Leitartikel

Blickpunkt

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 3/2017 S. 13-17

    Ein VorschlagViri probati zur Priesterweihe zulassen

    Den Verantwortlichen in den Diözesen ist das Problem schon lange bekannt. Bedingt durch den Priestermangel drohen viele Diözesen einen Teil ihrer sakramentalen Grundstruktur einzubüßen. Dieser Beitrag macht einen Vorschlag, unter welchen Bedingungen verheiratete Diakone zur Priesterweihe zugelassen werden können, ohne dass dies auf Kosten des zölibatären Priestertums geht.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 8/2013 S. 389-392

    Katholischer Klerus und Homosexualität„Schwule Lobby“

    Spätestens seit dem Vatileaks-Bericht ist davon die Rede, dass es im Vatikan „homosexuelle Netzwerke“ gebe. Allerdings geht es bei dem auch von Papst Franziskus verwendeten Begriff nicht um eine „schwule Lobby“ im Sinne einer organisierten Verschwörung finsterer Subjekte, die genau wissen, was sie wollen. Das Problem ist schärfer.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 11/2009 S. 551-556

    Priesterliches Leben in winterlicher ZeitZuversicht im Niedergang?

    Das Wegbrechen kirchlichen Lebens auf allen Ebenen setzt Priester enormen Spannungen aus. Ihre abnehmende Zahl führt zu einem früher undenkbaren Arbeitszuwachs, Unzufriedenheit und Unsicherheit wachsen. Sollen Priester mit aller Kraft bestehendes kirchliches Leben zu erhalten versuchen oder aktiv die Betriebsamkeit reduzieren? Entscheidend in dieser Situation ist zu fragen, was helfen kann, die priesterliche Identität zu leben.

Interview

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2017 S. 27-31

    Die neue Grundordnung für die Priesterausbildung gibt ImpulseKeine geschlossene Sonderwelt

    Die Ende 2016 in Rom erschienene Grundordnung zur Priesterausbildung nimmt nicht nur die Ausbildung während des Studiums in den Blick, sondern auch die Berufungspastoral und die lebenslange Fortbildung der Priester. Sie betrifft deswegen nicht nur die klassische Priesterausbildung in den Seminaren. Diese sollten jedoch die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung entdecken, die ihnen das neue Dokument bietet.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2016 S. 34-39

    Beobachtungen zur SeelsorgestudieStellschraube Personal?

    Die Gemeinschaft der Gläubigen hat sich gewandelt: Kirche und Sakramente bilden nicht mehr zwingend die Grundlage einer christlichen Lebenswelt. Das bringt völlig neue Aufgaben und Perspektiven für die Seelsorger und Seelsorgerinnen mit sich. Über die große Studie zu Engagement, Zufriedenheit und Gesundheit der hauptamtlichen Kirchenmitarbeiter aus dem vergangenen Jahr wurde zuletzt in der Pastoraltheologie intensiv diskutiert.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 12/2015 S. 638-641

    Priestergestalten in Romanen der GegenwartSeiltänzer

    Das Christentum in Deutschland erodiert zunehmend und scheint keine Zukunft mehr zu haben. Dass sich vor diesem düsteren Szenario auch ein tief greifender Wandel des Priesterbildes vollzieht, zeigt ein Blick auf aktuelle Romane, in denen Priestergestalten vorgestellt werden, denen das Sakramentale fremd geworden ist, und die das, was sie verkünden, selbst nicht mehr glauben und leben können.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 6/2015 S. 294-298

    Ergebnisse der deutschen SeelsorgestudieÜberraschend zufrieden bei knappen Ressourcen und die Kraft der Spiritualität

    Menschen haben hohe Erwartungen an Priester und andere Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dienst der katholischen Kirche. Was aber passiert, wenn die Gemeinden zu immer größeren Einheiten zusammengelegt werden? Wie wirken sich die Herausforderungen unserer Zeit auf Engagement und Gesundheit aus? Was geschieht, wenn die Seelsorgerinnen und Seelsorger selbst bis an ihre Belastungsgrenzen gefordert werden? Mitte April wurden die Ergebnisse einer groß angelegten repräsentativen Studie zu diesen Fragen vorgestellt.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 11/2014 S. 572-576

    Zur Lage des Weihepriestertums im priesterlichen GottesvolkOffenkundig gefährdet

    Bei ihrer jüngsten Vollversammlung Ende September hat sich die Deutsche Bischofskonferenz an einem Studientag dem Verhältnis von Priestern und Laien vor allem mit Blick auf die neuen pastoralen Strukturen gewidmet. Der folgende Beitrag fragt anlässlich des Studientages, wie das Weihepriestertum und seine unverzichtbare Aufgabe im Volk Gottes gestaltet werden können jenseits der bisherigen sanktionsgestützten Form.

  • Eine theologisch-ethische ReflexionProblemfall Zölibat

    Für die katholische Sexualmoral spielt die verpflichtende Ehelosigkeit der Priester eine wichtige Rolle. Der Pflichtzölibat steckt aber schon seit längerem in einer Krise und ist nicht wirklich plausibel zu begründen. Es bedarf zahlreicher struktureller, sozialer und persönlicher Vorgaben, damit der Zölibat zu jener einladend zeichenhaften Lebensform wird, die die Tradition charismatischer Ehelosigkeit ursprünglich beabsichtigte.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 1/2014 S. 24-28

    Weltkirchliche Lernimpulse für die PriesterausbildungIn einer Kirche der Beteiligung

    Die Priesterausbildung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die sinkende Zahl der Seminaristen verlangt nach einem grundlegenden Gespräch über die inhaltliche Zukunftsperspektive priesterlichen Dienstes und priesterlicher Ausbildung. Der weltweite Blick auf andere Ortskirchen und ihre Erfahrungen mit der Priesterausbildung können dabei helfen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2013 S. 506-511

    Zum Zusammenhang von Persönlichkeit, Tätigkeit, Spiritualität und GesundheitWie es Seelsorgern wirklich geht

    Der pastorale Wandel stellt besondere Herausforderungen an das Personal: Gegenwärtig ist mehr von Überlastung, Burnout und den negativen Folgen unter Priestern und hauptamtlichen Seelsorgern die Rede als von Freude, Engagement, Gelassenheit und Stärke. Um die Lage genauer zu erfassen, läuft zur Zeit in Deutschland in einer Reihe von Diözesen eine repräsentative Studie durch ein interdisziplinäres Forscherteam. Wie können Berufszufriedenheit, Engagement, Gesundheit, spirituelle Kraft von Seelsorgern und Seelsorgerinnen gefördert werden?

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 9/2010 S. 456-460

    Eine empirische Studie über ausländische Priester in deutschen DiözesenNotprogramm oder weltkirchliche Öffnung?

    Der systematisch und längerfristig betriebene Einsatz ausländischer Priester ist nicht in der Lage, das Problem des Priestermangels in den deutschen Diözesen angemessen zu lösen. Das ergab eine 2007 von der Deutschen Bischofskonferenz beim Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster in Auftrag gegebene Untersuchung über Situation und pastoralen Einsatz ausländischer Priester in Deutschland.

Autoren/-innen

  • Leven, Benjamin

    Benjamin Leven

    Benjamin Leven, Dr. phil. (geb. 1981), Studium der Katholischen Theologie sowie der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Berlin, Rom und Utrecht. 2014 Promotion in Würzburg. Von 2013 bis 2015 Chefredakteur der Zeitschriften Gottesdienst und praxis gottesdienst in Trier. Seit Oktober 2015 Redakteur der Herder Korrespondenz in Berlin und Rom.

  • Hennecke, Christian

    Christian Hennecke

    Der promovierte Theologe Christian Hennecke (geb. 1961) leitet seit 2006 das Priesterseminar des Bistum Hildesheim und ist zugleich auch Leiter des Fachbereichs Missionarische Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat. Seit 2005 ist er Mitglied im Nationalteam „Kleine Christliche Gemeinschaften“.

  • Jacobs, Christoph

    Christoph Jacobs

    Christoph Jacobs (geb. 1958) ist Professor für Pastoralpsychologie und Pastoralsoziologie an der Theologischen Fakultät Paderborn. Der Priester, Diplomtheologe, Dip­lompsychologe (Lic.phil. – Klin. Psych.) ist Seelsorger in einem Pfarrverband. Kurstätigkeit, Beratung; Schwerpunkte: Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Geistliche Begleitung, Salutogenese. Zusammen mit Klaus Baumann (Freiburg), Arndt Büssing (Witten/Herdecke), Eckhard Frick (München) und Wolfgang Weig (Osnabrück) verantwortet er die derzeit laufende „Priester-/Seelsorge-Studie“.

  • Hurth, Elisabeth

    Elisabeth Hurth

    Elisabeth Hurth (geb. 1961) hat Amerikanistik, Germanistik und katholische Theologie in Mainz und Boston studiert. PH.D. 1988 in American Studies in Boston, Promotion 1992 in Mainz in Germanistik. Sie ist Dozentin, Lerntherapeutin und Publizistin in Wiesbaden. Neueste Veröffentlichung: Die (un)erträgliche Seichtigkeit des Seins, zwischen Religion und Kitsch, Münster 2015.

  • Schneider, Gerhard

    Gerhard Schneider

    Gerhard Schneider (geb. 1969), Dr. theol. und Betriebswirt (FH), Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ist Leiter des Propädeutischen Seminars Ambrosianum und der diözesanen Berufungspastoral in Tübingen. Aktuelle Veröffentlichung: Auslaufmodell Priesterseminar? Neue Konzepte für eine alte Institution, Freiburg 2016.

  • Greshake, Gisbert

    Gisbert Greshake

    Gisbert Greshake, geboren 1933, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie in Freiburg. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter: Priester sein in dieser Zeit, Freiburg 2000.

  • Schmitt, Hanspeter

    Hanspeter Schmitt

    Hanspeter Schmitt ist habilitierter Moraltheologe, Mitglied des Karmeliterordens und arbeitete lange in der Jugend-, Berufungs- und Klinikpastoral sowie an der Universität Bamberg. Derzeit hat er den Lehrstuhl für Theologische Ethik an der Theologischen Hochschule Chur (Schweiz) inne. Seine Schwerpunkte liegen u. a. in der Grundlagenforschung sowie in medizinethischen Fragen.

  • Waldenfels, Hans

    Prof. Hans Waldenfels

    Der Jesuit Hans Waldenfels (geb. 1931), Lic. phil., Dr. theol. (Rom), Dr. theol. habil. (Würzburg), ist emeritierter Professor für Fundamentaltheologie, Theologie der Religionen und Religionsphilosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

  • Hoping, Helmut

    Prof. Dr. Helmut Hoping

    Helmut Hoping (geb. 1956), ist seit 2000 Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Zuvor war er Hochschulassistent in Tübingen und Professor für Dogmatik an der Universität Luzern. Seine Dissertation galt der Erbsündenlehre, seine Habilitationsschrift dem Verhältnis von Philosophie und Theologie bei Thomas von Aquin.

  • Gabriel, Karl

    Karl Gabriel

    Karl Gabriel (geb. 1943) ist Senior Professor am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster und emeritierter Professor für Christliche Sozialwissenschaften der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.

  • Baumann, Klaus

    Prof. Klaus Baumann

    Klaus Baumann (geb. 1963), Direktor des Arbeitsbereiches Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit in der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Freiburg, Priester der Erzdiözese Freiburg und psychologischer Psychotherapeut (DFT) in eigener Praxis; interdisziplinäre Forschung und Lehre zur Caritas und ihren Handlungsfeldern in Kirche und Gesellschaft; zusätzlich in Pfarrei- und Gefängnisseelsorge tätig.

  • Mertes, Klaus

    Klaus Mertes SJ

    Klaus Mertes (geb. 1954) ist Jesuit und seit September 2011 Direktor des Kollegs St. Blasien. Von 2000 bis 2011 war er Rektor des Jesuitengymnasiums Canisius-Kolleg Berlin. Mertes ist Autor mehrerer Bücher.

  • Schüßler, Michael

    Michael Schüßler

    Michael Schüßler (geb. 1972) ist Professor und Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Er studierte Theologie und Pädagogik in Bamberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Zeitdimension von Theologie und Kirche, Verfl üssigungsdynamik pastoraler Orte, Diakonie- Theologie, Theologie im Cultural Turn.

  • Müller, Philipp

    Philipp Müller

    Philipp Müller (geb. 1960) lehrt Pastoraltheologie an der Universität Mainz; 1991 Priesterweihe; 1999 bis 2006 Regens des Priesterseminars der Erzdiözese Freiburg in St. Peter (Schwarzwald).

  • Bucher, Rainer

    Prof. Rainer Bucher

    Rainer  Bucher wurde 1956 geboren und ist seit 2000 Professor für Pastoraltheologie an der Universität Graz. Er war von 1990 bis 1998 Referent bei der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk und ist Mitinitiator und Redakteur des theologischen Internetfeuilletons feinschwarz.net. Thematisch einschlägige Veröffentlichungen: Priester des Volkes Gottes. Gefährdungen– Grundlagen – Perspektiven, Würzburg 2010; Wenn nichts bleibt, wie es war. Zur prekären Zukunft der katholischen Kirche,3. Auflage, Würzburg 2017.

  • Hartmann, Richard

    Richard Hartmann

    Richard Hartmann (geb. 1958) ist seit 2002 Professor für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Fulda. Im Jahr 2000 wurde er habilitiert im Fach Praktische Theologie und Homiletik an der Katholisch-theologischen Fakultät Tübingen mit einer Arbeit „Auf dem Weg zu ­einer Zielperspektive für gemeindliche Hochschulpastoral“. Von 2004 bis 2008 war er Rektor der Theologischen Fakultät Fulda.

  • Kiechle, Stefan

    Stefan Kiechle SJ

    Der in Paris promovierte Theologe Stefan Kiechle (geb. 1960) ist seit Herbst 2010 Provinzial der Deutschen Provinz der Jesuiten. Von 1998 bis 2007 war er Novizenmeister, danach leitete er die Beratungsstelle „Offene Tür“ in Mannheim. Das in der Jesuitenausbildung obligatorische so genannte Terziat verbrachte Kiechle, der 1982 in den Orden eingetreten ist, 1995 in Chile.

  • Leibold, Stefan

    Stefan Leibold

    Der promovierte Sozialwissenschaftler Stefan Leibold (geb. 1967) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster. Veröffentlichung: Wie organisiert man "gute Pflege". Bausteine einer Ethikambulanter Pflegedienste, Freiburg 2005.

  • Bentz, Udo Markus

    Udo Markus Bentz

    Udo Bentz (geb. 1967); 1995 Priesterweihe für das Bistum Mainz, 2002 Promotion in Freiburg über kirchliche Existenz bei Karl Rahner, seit 2007 Regens des Mainzer Priesterseminars, seit März 2013 Vorsitzender der deutschen Regentenkonferenz.

  • Müller, Wunibald

    Wunibald Müller

    Wunibald Müller (geb. 1950) ist promovierter Theologe und psychologischer Psychotherapeut. Er leitet seit 1991 das therapeutisch-spirituelle Zentrum „Recollectio-Haus“ in Münsterschwarzach.