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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Missionarische Pastoral für DeutschlandDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100192

Wie kann oder soll eine missionarische Pastoral im zunehmend religiös indifferenten Deutschland aussehen und was lässt sich dabei vom „deutschen Osten“ lernen?

Dazu haben wir Ihnen in diesem Dossier jüngere Beiträge und Interviews zusammengestellt.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2013 S. 55-57

    LeitartikelGlaubwürdig Glauben weitergeben

    Das vom Papst für 2013 ausgerufene „Jahr des Glaubens“ soll auch den deutschen Katholiken und Katholikinnen zu einem belebenden Impuls werden. In den ersten Wochen des Jahres allerdings dominierte ein ganz anderes Thema. Das Scheitern eines Forschungsprojektes, in dem es um die wissenschaftliche Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker und Ordensleute gehen sollte, hat die Kirche in Deutschland mit aller Macht daran erinnert, dass eben diese Aufarbeitung gleichfalls und nach wie vor auf der kirchlichen Agenda für dieses Jahr steht. Zwischen dem „Jahr des Glaubens“, dem Thema Evangelisierung/Selbstevangelisierung und dem Ende 2010 begonnenen Dialogprozess besteht ein innerer Zusammenhang.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 11/2009 S. 541-543

    LeitartikelVom Osten lernen

    Nichts treibt die Christen in Deutschland - Katholiken wie Protestanten - derzeit so um wie Ängste und Sorgen um die eigene Zukunft. Weder die Vergewisserung über funktionierende kirchliche Apparate noch das politische Bekenntnis zur gesellschaftlichen Bedeutung der Kirchen können die zunehmende individuelle Minderheits-Erfahrung des einzelnen Christen, der einzelnen Christin zerstreuen. Solchermaßen verunsichert hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten der Blick von West nach Ost innerhalb der deutschen Ortskirche spürbar gewandelt. Über die Hoffnung auf ein Wiedererblühen der Kirche in Ostdeutschland nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus hat sich sehr rasch die bange Frage gelegt, ob einem nachvolkskirchlichen Westen auch in seinen ehemals durch und durch katholisch geprägten Regionen in absehbarer Zeit nicht ähnliche Zustände wie im Osten blühen. Wenn dem aber so ist, müsste von der Kirche im Osten und ihren Diasporagemeinden doch auch zu lernen sein.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 11/2005 S. 541-543

    LeitartikelMissionsmüdes Deutschland?

    Gerade im Vorfeld des Kölner Weltjugendtags ist die Klage über den fehlenden missionarischen Elan der deutschen Katholiken kräftig angeschwollen. Entsprechend setzte man große Hoffnungen in das evangelisierende Potenzial des 20. Weltjugendtreffens. Selbstredend aber hat die Kirche hierzulande nicht jetzt erst begonnen, über Mission, Neu- beziehungsweise Erstevangelisierung nachzudenken. Seit einigen Jahren schon versuchen die deutschen Bischöfe, dem missionarischen Anliegen einen Spitzenplatz auf der pastoralen Agenda zu verschaffen.Bislang konnten jedoch die zahlreichen Appelle und Beschwörungen, theologischen Klärungs- und Erklärungsversuche offenkundig den vielfach diagnostizierten Vorbehalt, die Unsicherheit gegenüber der Mission im eigenen Land nicht zerstreuen. Sicherlich gibt es Vorbehalte gegenüber dem geforderten missionarischen Aufbruch, die sich aus einem Missverständnis von Mission als Indoktrination und Vereinnahmung oder einer bestimmten zeitgenössischen Geisteshaltung nähren. Vielleicht sind auch Minderwertigkeitskomplexe, eine resignative Grundstimmung mitverantwortlich, vielleicht auch falsche Scham und Bescheidenheit. Ein Gutteil der Vorbehalte gegenüber den vielfältigen Missionsappellen rührt aber auch aus der Unsicherheit, welche Vorstellung, welche Vision von Kirche, von Christentum in unserer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts dem geforderten missionarischen Aufbruch die Richtung geben soll. Es kann doch nicht darum gehen, nur Vergangenes und Verlorenes wiederherzustellen, den Impuls zur Evangelisierung aus Verlust- und Minderheitserfahrungen zu nähren.

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2010 S. 495-497

    PastoralWenn Kirche missionarisch wird

    In Erfurt gibt es seit Anfang dieses Jahres die „Katholische Arbeitsstelle für Missionarische Pastoral“. Auf einer Tagung kamen dort Vertreter von Diözesen, Orden, Verbänden und Geistlichen Gemeinschaften zusammen, um sich über missionarische Herausforderungen auszutauschen.

Interview

Essays

Autoren/-innen

  • Foitzik, Alexander

    Alexander Foitzik

    Alexander Foitzik, Dipl. theol., geboren 1964 in Heidelberg. Studium der Katholischen Theologie in Freiburg und Innsbruck. Von 1992 bis 2015 Redakteur der Herder Korrespondenz. Seitdem als Studienleiter an der Katholischen Akademie Freiburg tätig.

  • Herwartz, Christian

    Christian Herwartz

    Christian Herwartz (geb. 1943), trat 1969 in die Gesellschaft Jesu ein. Seit 1978 ist er in Berlin als Dreher in der Elektroindustrie tätig und versteht sich als Arbeiterpriester.

  • Schalück, Hermann

    Hermann Schalück

    Der promovierte Theologe und Franziskaner Hermann Schalück (geb. 1939) leitete von 1973 bis 1983 die nordwestdeutsche Franziskanerprovinz. Von 1983 bis 1985 war er Generalsekretär des Franziskanerordens in Rom, von 1985 bis 1991 Mitglied der Ordensleitung. Als Generaloberer leitete Schalück von 1991 bis 1997 den Orden. Von 1997 bis 2008 war er Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes Missio in Aachen. Er lebt als Autor, Referent und Seelsorger in München.

  • Schönemann, Hubertus

    Hubertus Schönemann

    Der promovierte Theologe Hubertus Schönemann (geb. 1966) leitet die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz in Erfurt.

  • Sievernich, Michael

    Pater Professor Michael Sievernich

    Der Jesuit Michael Sievernich (geb. 1945), Professor emeritus für Pastoraltheologie an der Universität Mainz, lehrt derzeit als Honorarprofessor an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt. Er ist Berater der Kommission X (Weltkirche) und der Unterkommission für Lateinamerika der Deutschen Bischofskonferenz. Zahlreiche Publikationen zu pastoraltheologischen, weltkirchlichen und interkulturellen Fragen. Studienaufenthalte in Nord- und Südamerika.

  • Hauke, Reinhard

    Reinhard Hauke

    Reinhard Hauke (geb. 1953 in Weimar) wurde 2005 zum Weihbischof für das Bistum Erfurt ernannt. Zuvor war der in Liturgiewissenschaft promovierte Theologe unter anderem Dompfarrer und Dozent für Liturgiewissenschaft am Erfurter Priesterseminar. Über Erfurt hinaus wurde er bekannt durch pastorale Initiativen, die sich ausdrücklich an Nichtchristen wenden, wie die Feier der Lebenswende für Jugendliche ohne Konfession. Seit Herbst 2009 ist er Beauftragter der Bischofskonferenz für Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge.

  • Kläden, Tobias

    Tobias Kläden

    Tobias Kläden (geb. 1969) ist seit 2010 Referent für Pastoral und Gesellschaft bei der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral in Erfurt, seit 2011 deren stellvertretender Leiter. Studium der Theologie in Bonn, Jerusalem und Münster sowie sowohl Psychologie in Bonn. Promotion 2004 in Münster. Von 1999 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Pastoraltheologie der Universität Bonn, dann bis 2009 am Seminar für Pastoraltheologie und Religionspädagogik der Universität Münster.

  • Ruh, Ulrich

    Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, geboren 1950, Dr. theol. Dr. h.c., studierte katholische Theologie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 1974 bis 1979 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg (Professur Karl Lehmann). 1979 wechselte er als Redakteur zur "Herder Korrespondenz", die er von 1991 bis 2014 als Chefredakteur wesentlich prägte. 2005 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz als „Würdigung für seine Verdienste in Kirche und Gesellschaft“ verliehen. Seit 2015 ist Ruh Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

  • Klaiber, Walter

    Walter Klaiber

    Walter Klaiber (geb. 1940), Dr. theol., war von 1989 bis 2005 Bischof der Evangelisch-Methodistischen Kirche in Deutschland und bis vor kurzem Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland. Veröffentlichungen: „Rechtfertigung und Gemeinde“, Göttingen 1982, „Gelebte Gnade“, Stuttgart 1993, „Gerecht vor Gott“, Göttingen 2000.