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Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    AuftaktBischöfe im Super-Wahljahr

    Wenn die Demokratie gefährdet scheint, müssen sich auch die Kirchen in die Debatte einmischen. Noch wichtiger ist aber, dass Bischöfe für das Engagement in Parteien werben.

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelPriester 2.0

    Die Zahl der Neugeweihten sinkt trotz niedrigen Niveaus weiterhin, die Arbeitsbelastung in den größer werdenden Gemeinden steigt, aber auch die Lebensform von katholischen Priestern wird angefragt. Das alles sind Indizien dafür, dass die theologischen Argumente mit Blick auf die Amtsfrage neu gewichtet werden müssen.

Gastkommentar

  • Plus S. 6

    GastkommentarKann Kirche Medienstrategie?

    Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation haben sich radikal verändert, auch in religiösen Kontexten. Trotzdem fehlt es weiterhin an einem Konzept, das den gesamten kirchlichen Journalismus bündelt.

Kommentar

  • Plus S. 7

    KommentarFrieden und Freiheit

    Europa ist nicht mehr selbstverständlich, weil seine Errungenschaften zu selbstverständlich geworden sind.

Porträt

  • Plus S. 8

    PorträtDer Ökumene-Botschafter: Jens-Martin Kruse

    Nur 500 Mitglieder zählt die evangelisch-lutherische Gemeinde in Rom, die gerade ihr 200-jähriges Bestehen gefeiert hat. Ihr Pfarrer Jens-Martin Kruse hat sie zur lutherischen Vertretung im katholischen Rom gemacht.

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    MenschenrechteDruck im kirchlichen Binnenraum

    Die katholische Kirche gehört inzwischen zu den wichtigsten Akteuren, die sich weltweit für die Menschenrechte einsetzen. Dieses Engagement wirft die Frage nach deren Geltung im kirchlichen Binnenbereich auf. Das haben nicht zuletzt die diesjährigen Essener Gespräche wieder gezeigt.

  • Plus S. 11-12

    Staat und IslamDas Misstrauen wächst

    Seitdem Imame des Moscheeverbands Ditib im Auftrag der Türkei in Deutschland Muslime ausspioniert haben, ist das Verhältnis zwischen Behörden und Islamverbänden abgekühlt. Einige Politiker stellen sogar den Islamunterricht an den Schulen infrage.

Blickpunkt

  • Plus S. 13-14

    Welche theologische Präsenz braucht Berlin?Eine echte Chance für Pionierarbeit

    Berlin braucht ein Zentrum für katholische Theologie. Es sollte sich auf weiterführende Studien konzentrieren, mit der theologischen Fakultät Erfurt kooperieren, neben den klassischen Studiengängen neue Angebote entwickeln und auf lange Sicht mit den anderen Theologien in einem Campus der Religionen zusammenarbeiten.

  • Plus S. 15-16

    Religions-Fakultät statt Theologien-FakultätDer blinde Fleck

    Die Idee einer „Fakultät der Theologien“ hat der schleppenden Diskussion um die Theologie in Berlin plötzlich Schwung verliehen. Protestanten, Katholiken, Juden und Muslime sollen in einem Haus ihre Überzeugungen reflektieren. Das entspricht einem gesamtgesellschaftlichen Verlangen. Aber auch andere religionsbezogene Wissenschaften sollten berücksichtigt werden.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 21-24

    Anfrage an Staat, Gesellschaft und KircheSymptom „Reichsbürger“

    Die Zahl der „Reichsbürger“ in Deutschland wächst. Sie lehnen internationale Zusammenarbeit, kulturelle Unterschiede und den Staat ab. Dahinter stecken bei vielen eine tiefe Frustration und ein massiver Vertrauensverlust in etablierte Institutionen. Diese Reaktionen teilen sie mit vielen Deutschen. Auch die Kirchen werden von diesem Phänomen herausgefordert und müssen darauf antworten.

  • Plus S. 27-30

    TranssexualitätEin katholisches Upgrade

    Transsexualität ist eine menschliche Geschlechtsidentität, die für betroffene Personen mit einem erheblichen Leidensdruck und oftmals mit Erfahrungen von sozialer Verachtung, Gewalt und Diskriminierung verbunden ist. Theologisch ist das noch nicht hinreichend aufgearbeitet.

  • Plus S. 31-34

    Umgang mit Euthanasie-Opfern des NationalsozialismusSpäte Anerkennung

    Die Nationalsozialisten ermordeten Hunderttausende Menschen, weil sie an einer Erbkrankheit litten, als geisteskrank galten oder weil sie nicht der NS-Norm entsprachen. Erst seit relativ kurzer Zeit erinnern Mahnmale und Kunst an ihre Schicksale. Was mit ihnen geschehen ist, sollte uns lehren, sensibel mit Menschen mit Behinderung umzugehen und in der Debatte um Sterbehilfe verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

  • Plus S. 35-39

    Zur Situation der jüdischen Gemeinschaft in DeutschlandBrüchige Renaissance

    Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland erlebt seit 2005 einen Rückgang ihrer Mitglieder. Das Gemeindeleben wird sich künftig in den Ballungsräumen konzentrieren. Neben den Gemeinden entsteht eine vielfältige jüdische Zivilgesellschaft. Investiert werden muss vor allem in die Jugend.

  • Plus S. 40-44

    Neue religionspolitische HerausforderungenWie passt der Islam ins Staatskirchenrecht?

    Die deutsche Verhältnisbestimmung von Religion und Politik ist traditionell von gegenseitigem Wohlwollen geprägt. Für die deutsche religionspolitische Ordnung ist die Überzeugung grundlegend, Religion stelle ein unverzichtbares Medium der gesellschaftspolitischen Integration dar, mit dem die Politik pfleglich umgehen sollte. Und doch steht diese Verhältnisbestimmung mehr denn je unter Druck.

  • Plus S. 45-46

    Katechese mit ErwachsenenNoch Luft nach oben

    Katechetische Angebote für Erwachsene bieten Chancen für die Glaubensentwicklung. Denn für die Tradierung christlicher Inhalte braucht es vor allem Personen, die sie lebendig vermitteln.

  • Plus S. 47-49

    Entwicklungszusammenarbeit mit AfrikaWunschdenken reicht nicht

    Unzählige Male haben Politiker in den vergangenen Jahrzehnten den Nachbarkontinent Afrika zum Ort der Chancen, enormer Potenziale und gelebter Partnerschaft auf Augenhöhe erhoben, oft mit den besten Absichten, selten jedoch mit konkreten Erfolgen für die Bevölkerung. Der deutsche „Marshallplan mit Afrika“ soll nun für die künftige Afrikapolitik der Europäischen Union die Richtung vorgeben.

  • Plus S. 50-51

    Neue Wege zum Priesteramt?Zu kurz gedacht

    Helmut Hoping und Philipp Müller haben im März-Heft die Zulassung von bewährten verheirateten Diakonen zu Priestern vorgeschlagen. Die Vorschläge müssen weitergedacht werden. Auch die Rolle der Frau in der Kirche braucht eine Neubewertung.

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