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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 379-381

    LeitartikelWas heißt glauben?

    Der christliche Glaube hat heute gleich mit einer ganzen Reihe von Anfechtungen zu leben. Umso interessanter ist es da, wenn zwei Päpste im von Benedikt XVI. im vergangenen Herbst ausgerufenen „Jahr des Glaubens“ gemeinsam eine Enzyklika zur Sache vorlegen. Es irritieren allerdings Spannungen innerhalb des auf den ersten Blick durchaus geschlossenen Gefüges der Enzyklika, die zudem eigentümlich kontextlos wirkt. Müsste man sich nicht intensiver mit dem heute dominierenden Wirklichkeitsverständnis auseinandersetzen, das die Enzyklika nur beklagt? Hilfreich dafür ist das Konzept einer „zweiten Naivität“, die den Glauben im 21. Jahrhundert auszeichnen müsste, um sowohl nach außen als auch nach innen überzeugend zu sein.

Kommentar

  • Plus S. 382

    KommentarDunkel

    Setzt sich die Null-Toleranz-Politik bei der Vatikanbank durch?

  • Plus S. 382-383

    KommentarNeustart

    Die Konferenz Europäischer Kirchen sucht ihre Rolle.

  • Plus S. 383-384

    KommentarVorgeführt?

    Peter Seewald macht ein Magazin zum „Jahr des Glaubens“.

Aktuell

  • Plus S. 385-387

    VatikanEnzyklika über den Glauben

    Anfang Juli wurde die erste Enzyklika im neuen Pontifikat veröffentlicht. Es handelt sich im Wesentlichen um eine meditative Reflexion auf den katholischen Glauben aus der Feder von Benedikt XVI., die sich Franziskus zu eigen gemacht und ergänzt hat.

  • Plus S. 387-389

    ReligionsfreiheitEin Ökumenischer Bericht

    Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland haben Anfang Juli einen „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ veröffentlicht. Die Lage verschlechtert sich.

Blickpunkt

  • Gratis S. 389-392

    Katholischer Klerus und Homosexualität„Schwule Lobby“

    Spätestens seit dem Vatileaks-Bericht ist davon die Rede, dass es im Vatikan „homosexuelle Netzwerke“ gebe. Allerdings geht es bei dem auch von Papst Franziskus verwendeten Begriff nicht um eine „schwule Lobby“ im Sinne einer organisierten Verschwörung finsterer Subjekte, die genau wissen, was sie wollen. Das Problem ist schärfer.

    Themenpaket: Priester in der Krise

Interview

Essays

  • Plus S. 397-401

    Konturen eines theologischen Porträts von Anselm GrünGott in Erfahrung bringen

    Anselm Grün ist ein theologisch-spiritueller Bestseller-Autor, der nicht unumstritten ist. Offensichtlich spricht er vielen Menschen aus der Seele und versteht es, die christliche Botschaft in eine Sprache zu kleiden, die berührt und bewegt und auch für existenziell-spirituell Suchende Bedeutung hat. Innerhalb der universitären Theologie wird er bisher praktisch nicht rezipiert.

  • Gratis S. 402-406

    Ethische Probleme im Umgang mit dem menschlichen EmbryoNorm und Einzelfall

    Eine an Prinzipien orientierte Ethik entbindet nicht von einer Abwägung der Argumente in einer konkreten Situation. Die logische Überzeugungskraft einer Norm allein garantiert noch nicht den guten Ausgang einer Handlungsentscheidung; entschieden wird immer nur in lebensweltlichen Kontexten. Das zeigt sich gerade beim Umgang mit dem menschlichen Embryo.

  • Plus S. 410-414

    Die Vielfalt des IslamsReichtum und Konfliktpotenzial

    Der Islam ist keine einheitliche Religion, das zeigen nicht zuletzt die Auseinander­setzungen in den Ländern des „arabischen Frühlings“. Zwar stellen die Sunniten die große Mehrheit der Muslime, aber auch sie kennen verschiedene Rechtsschulen, und Schiiten und Sunniten trauen sich vielfach nicht über den Weg. Auch in den Ländern, in denen Muslime als durch Migration entstandene Minderheit präsent sind, macht sich die islamische Vielfalt bemerkbar.

  • Plus S. 414-418

    Sozialphilosophische Perspektiven zu Beginn des 21. JahrhundertsVom Mangel an Anerkanntsein

    In der kirchlichen Sozialverkündigung wie in der Theologie spielt die Frage nach ­Gerechtigkeit eine große Rolle. In der philosophischen Diskussion haben sich in den letzten Jahren vermehrt Stimmen zu Wort gemeldet, die die Diskurse über Gerechtigkeit kritisch befragen, weil sie ein Missverhältnis sehen zwischen dem ungerechten Zustand in der Welt und den stetig anwachsenden entsprechenden Theorien.

  • Plus S. 423-428

    Zehn Jahre nach dem Bericht der Wahrheitskommission in PeruOhne Demokratisierung keine Versöhnung

    Im August 2003 überreichte die so genannte Wahrheits- und Versöhnungskommission in Peru dem Präsidenten ihren 6000 Seiten umfassenden Abschlussbericht. Unter anderem zeigt dieser, dass es in der peruanischen Gesellschaft tief verankerte Strukturen politischer, sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Marginalisierung der indigenen Bevölkerung gibt. Zehn Jahre nach Veröffentlichung lohnt es sich, kritisch Bilanz zu ziehen, was aus den weit reichenden Empfehlungen der Kommission geworden ist.

  • Plus S. 428-431

    Plädoyer für einen „Deutschen Muslimtag“Dialogforum gesucht

    Diskussionen unter Muslimen waren in den vergangenen Jahren selten. Sie reden eher übereinander als miteinander. Dabei wären eine Reihe von religiösen, aber auch gesellschaftlichen Themenstellungen zu besprechen. Abhilfe könnte in Anlehnung an die Kirchentage ein „Deutscher Muslimtag“ schaffen, an dem sich Muslime aus ganz Deutschland beteiligen – und der die Vielfalt der hier lebenden Muslime widerspiegelt.

    Themenpaket: Islam in Deutschland

Autoren/-innen