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Lernen mit Materialien im Bau- und Konstruktionsbereich

Bevor Kindergartenkinder dreidimensionale Bauwerke erstellen können, müssen sie das Material erfahren und damit experimentieren. Schon im Alter von wenigen Monaten beginnen Säuglinge, Dinge ganzheitlich zu erkunden: Von allen Seiten betrachten, anfassen, in den Mund nehmen, werfen, fallenlassen, heranziehen, aneinander klopfen. Kleinkinder haben große Freude daran, gebaute Türme umzustoßen. All diese Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Materialien sind wichtig für das Verständnis von physikalischen Gesetzmäßigkeiten, Statik und Kreativität. Stellen Sie Kindern in Krippe, Kindergarten und Hort Materialien mit hohem Aufforderungscharakter zur Verfügung:

  • Bausteine aus Holz, Stoff, Schaumstoff, Kork
  • runde, viereckige, asymmetrische Klötze
  • leichte und schwere Bausteine
  • Naturmaterialien, wie Steine, Stöcke, Zapfen, Kastanien
  • große und kleine Bausteine
  • Alltagsmaterialien wie Papprollen, Kunststoffrollen, Federn, Behältnisse und Schachteln.

Schaffen Sie eine Grundlage für Bautätigkeiten der Kinder, indem Sie Ihnen das freie Experimentieren mit den Materialien ermöglichen. Die Jungen und Mädchen sollen die Möglichkeit haben, klein- und großflächig zu bauen. Lassen Sie zu, dass die Grenzen über den Baubereich in den Gruppenraum, Flur und das Außengelände hinausgehen. Schaffen Sie die räumliche und zeitliche Voraussetzung, aber ziehen Sie sich während der aktiven Bauprozesse zurück.

Die Kinder lernen dabei viel über Raum-Lage-Beziehungen, machen sich mit Gesetzmäßigkeiten der Natur vertraut (z. B. Schwerkraft, Statik) und erlernen neue Begriffe.

Darüber hinaus können Sie als Fachkraft Impulse setzen und gezielte Aktivitäten anbieten:

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