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Bedeutung der Projektarbeit in Krippe & Kita

Der Begriff „Projektarbeit“ bezeichnet die intensive Beschäftigung einer Gruppe mit einem bestimmten Thema, einer Aufgabe oder einem Problem über eine gewisse Zeitspanne hinweg.

Dazu gehört als erstes, die Vorgehensweise gemeinsam zu planen: Welche Materialien benötigen wir? Welche Methoden führen uns zu einer Antwort? Wer übernimmt welche Aufgabe? Bei der Klärung dieser Fragen unterstützt die pädagogische Fachkraft die Kinder gegebenenfalls. Anschließend gilt es, die Arbeit durchzuführen und die Ergebnisse zu dokumentieren, beispielsweise in Form von Bildern, Ton- und Filmaufnahmen, in Schriftform oder als Sammelordner.

Das Thema des Projekts richtet sich nach den aktuellen Interessen und Fragestellungen der Kinder. Aufgabe der pädagogischen Fachkraft ist es deshalb, diese Interessen wahrzunehmen und darauf einzugehen, die Lernumgebung vorzubereiten und die Kinder in ihrem Bildungsprozess sensibel zu begleiten. Oft orientieren sich Projekte an den Jahreszeiten, wenn die Kinder zum Beispiel ein Vogelhaus bauen oder die Aggregatzustände von Wasser erforschen. Auch unabhängig davon gibt es zahllose Projektideen: So können sich Kinder beispielsweise mit Feuer auseinandersetzen, wichtige Umgangsregeln lernen und die örtliche Feuerwehr besuchen. Oder sie entwickeln, inszenieren und präsentieren gemeinsam ein eigenes Theaterstück.

Vorteil der Projektarbeit ist, dass die Kinder dabei eigenen Interessen nachgehen und ihren Forschungsdrang ausleben können. Dadurch lernen sie mit Muße und Freude, erleben sich als eigenständig und kompetent und stärken so ihr Selbstbewusstsein.

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