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Herausforderung AtheismusDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100194

Die Rede von der Renaissance der Religion musste zwangsläufig auch die Gegner wieder auf den Plan rufen. Im vergangenen Jahrzehnt haben sich auch Atheisten wieder lautstärker in der Öffentlichkeit zu Wort gemeldet. Ins Auge stechen dabei ganz unterschiedliche Facetten: von den kämpferischen Stimmen bis zu den so genannten frommen Atheisten. Wie sollte man diesen vielfältigen Infragestellungen begegnen?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier wichtige jüngere Beiträge der Herder Korrespondenz zu diesem Thema zusammengestellt. Weitere Texte finden Sie auch in unserem Herder Korrespondenz Spezial „Gottlos? Von Zweiflern und Religionskritikern“.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2013 S. 487-489

    LeitartikelSanfte Atheisten

    Erst das „Manifest eines atheistischen Pfarrers“ des reformierten Niederländers Klaas Hendrikse, dann Alain de Bottons flammendes Plädoyer für eine atheistische Religion („Religion für Atheisten“) und jetzt Kurt Flaschs Unglaubensrechtfertigung („Warum ich kein Christ bin“): In der gegenwärtigen intellektuellen Landschaft mit den zuletzt etwas lauteren Stimmen kämpferischer Atheisten gibt es interessante Positionen an der Scheidelinie von Glauben und Unglauben. Was wäre von ihnen für die Gespräche zwischen religiösen und areligiösen Menschen, die der Vatikan mit seiner Initiative „Vorhof der Völker“ jetzt auch in Berlin ausloten möchte, zu lernen?

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2012 S. 487-489

    LeitartikelBlasphemische Welle?

    Erleben wir derzeit eine neue Welle blasphemischer Äußerungen? Es kann nicht überraschen, dass angesichts der Diskussionen über eine Wiederkehr der Religion ebenfalls die Religionskritik - zumindest als Medienphänomen - wieder en vogue ist. Da ist es logisch, dass auch die Versuchung drängender wird, den Aufschrei „Blasphemie!“ zu provozieren. Wie sollen Christen darauf reagieren?

Aktuell

Interview

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 11/2013 S. 577-581

    Die Berliner Humboldt-Universität fordert zu einer „Theologie des Unglaubens“ herausErinnerungsort des Atheismus

    Berlin gilt auch als Hauptstadt des Unglaubens. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Geschichte ist die Metropole ein geeigneter Ort für das Nachdenken über Religionskritik, Agnostizismus und Atheismus, gerade mit Blick auf die Humboldt-Universität als ehemalige Kaderschmiede der DDR. In den Spuren von Romano Guardini ließe sich ausgehend von dort freilich auch eine „Theologie des Unglaubens“ entwickeln, die die gesellschaftlichen Realitäten heute ernst nimmt.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 12/2012 S. 613-617

    Verkündigung im Angesicht neuer (A-)TheismenVom unbekannten Gott erzählen

    Im Rahmen ihrer letzten Jahrestagung hat sich die ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Homiletik mit Phänomenen rund um Atheismus und Agnostizismus beschäftigt. Es geht nicht mehr um apologetische Argumente für die vermeintlich richtige Seite, sondern um das Verstehen, derer, die sich weder als explizit religiös noch als atheistisch oder agnostisch bezeichnen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2012 S. 260-264

    Religion im Brennpunkt des Web 2.0Gott in Wilden Netzen

    Auf den ersten Blick erscheint es überraschend: Kaum ein Thema wird online so intensiv debattiert wie Religion. Im Netz sammeln sich entschiedene Religionskritiker. Doch auch der Vatikan hat bereits zur ersten Bloggerkonferenz geladen. Was wird im digitalen Dorf aus der Kirche?

  • Gratis Herder Korrespondenz Streitfall Gott S. 2-6

    Die apokalyptischen Reiter des Neuen AtheismusAggressive Gottesbestreiter

    Zu den markantesten Phänomenen der gegenwärtigen Diskussionen über die Gottesfrage gehört der Neue Atheismus. Er tritt als Akteur weltbildförmiger Auseinandersetzungen auf. Seine aggressive Ausrichtung ergibt sich aus dem polemischen Kontext, dem er entstammt: internen gesellschaftlichen Debatten und globalen religionspolitischen Spannungen. Wie aber ist er zu bewerten?

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 7/2009 S. 364-368

    Schnädelbachs Religionskritik als Herausforderung des ChristlichenUnerledigte Trauer

    Herbert Schnädelbachs Religionskritik spricht allen aus der Seele, die um die Not der Moderne, um ihre Unsicherheiten wissen und sich aber dennoch nicht in die rationalitätsfreie Zone neuer religiöser Begeisterung von frei vagabundierenden spirituellen Sinnsuchern einerseits und den die Tradition Ästhetisierenden andererseits begeben, sondern solidarisch mit der Moderne bleiben wollen.

Autoren/-innen

  • Spielberg, Bernhard

    Bernhard Spielberg

    Der promovierte Theologe Bernhard Spielberg (geb. 1976) ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Universität Würzburg.

  • Garhammer, Erich

    Erich Garhammer

    Erich Garhammer, geboren 1951, ist Lehrstuhlinhaber für Pastoraltheologie an der Universität Würzburg und Schriftleiter der Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“. Er kuratiert das Literaturfest der Deutschen Bischofskonferenz anlässlich des 50-jährigen Endes des Zweiten Vatikanischen Konzils in München. Letzte Veröffentlichung zum Thema: Literatur im Fluss. Brücken zwischen Poesie und Religion, Regensburg 2014.

  • Hoff, Gregor Maria

    Gregor Maria Hoff

    Gregor Maria Hoff (geb. 1964) ist seit 2003 Professor für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg. Seit 2005 ist er auch Obmann der Salzburger Hochschulwochen.

  • Striet, Magnus

    Magnus Striet

    Magnus Striet (geb. 1964) ist seit 2004 Professor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Gotteslehre, Theodizee und Eschatologie, Fragen einer theologischen Anthropologie.

  • Blume, Michael

    Michael Blume

    Michael Blume (geb. 1976) ist Lehrbeauftragter für Religionswissenschaft an der Universität Jena. Er promovierte 2006 über die so genannte „Neurotheologie“ und spezialisierte sich auf die Evolutionsforschung zu Religiosität und Religionen. Für seinen Wissenschaftsblog „Natur des Glaubens“ erhielt er den Scilogs-Preis 2009.

  • Orth, Stefan

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr. theol. (geb. 1968), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg, Paris und Münster. 1998 Promotion. Seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz, seit 2014 stellvertretender Chefredakteur.

  • Brose, Thomas

    Thomas Brose

    Thomas Brose, geboren 1962, ist Professor für Philosophie an der Philosophischen Affiliation der Päpstlichen Universität Gregoriana in Berlin. Zuvor Studium der Theologie und Philosophie in Erfurt, Berlin und Oxford; Bildungsreferent der Katholischen Hochschulgemeinde Berlin, Koordinator für Religion und Wertorientierung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung; Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste; Koordinator des Projektes „Konfession-Bildung-Politik“ am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft an der Universität Erfurt.

  • Halík, Tomás

    Prof. Tomás Halík

    Tomáš Halík wurde 1948 in Prag geboren. Er war enger Mitarbeiter von Kardinal Tomášek und Václav Havel und wurde 1978 heimlich zum Priester geweiht. Halík ist Professor für Soziologie und Pfarrer der Akademischen Gemeinde Prag. Benedikt XVI. verlieh ihm den Ehrentitel päpstlicher Prälat. 2010 erhielt er den Romano-Guardini-Preis. 2014 wurde er mit dem Templeton-Preis, der höher dotiert ist als die Nobelpreise, ausgezeichnet.