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Theologie und NaturwissenschaftDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100200

Die katholische Kirche hatte in vergangenen Jahrhunderten meist eine Abwehrhaltung zu den Naturwissenschaften eingenommen. Die Verurteilung Galileo Galileis oder der Protest gegen die Evolutionslehre von Charles Darwin machen dieses schwierige Verhältnis exemplarisch sichtbar. Gerade mit der Aufklärung und ihren wissenschaftlichen Errungenschaften wurden umgekehrt theologische Lehren auf den Prüfstand gestellt.

Die Theologie stellt sich bis heute den naturwissenschaftlichen Anfragen und wird durch diese stets dazu herausgefordert, Glaubensinhalte nicht gegen, sondern mit den Naturwissenschaften neu auszubuchstabieren.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier Beiträge der Herder Korrespondenz zur Diskussion über die naturwissenschaftlich-theologischen Auseinandersetzungen zusammengestellt.

Über dieses Paket

Essays

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 9/2017 S. 44-47

    Die Renaissance des PanpsychismusÜberall Geist

    Wann in der Geschichte des Kosmos entstand das Bewusstsein und wie genau kam es in die Welt? Der Panpsychismus gibt auf diese Fragen überraschende Antworten: Das Bewusstsein war in Vorformen von Anfang an da, und es ist fast überall anzutreffen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 11/2015 S. 593-596

    10 Jahre nach dem Manifest der HirnforscherAnspruch und Wirklichkeit

    Die Neurowissenschaften sind eine Herausforderung für jedes Menschenbild, das Freiheit, Moral und Religion impliziert. Vor gut zehn Jahren haben Hirnforscher in einem Manifest grundstürzende Änderungen unseres Weltbilds angekündigt. Was sind heute die Pläne und die Realität der Neurowissenschaften? Und welche Konsequenzen ergeben sich für den Menschen?

  • Plus Herder Korrespondenz Gottlos? S. 13-17

    Evolutive Erklärungen für den Glauben an Gott?Religion funktionalisiert

    Zur Basis des Neuen Atheismus gehört die Überzeugung, dass der Mensch, sein Glaube und letztlich das ganze Universum naturwissenschaftlich-funktional erklärt werden können. Diese evolutionsbiologische Fundierung ist aber zu hinterfragen: und zwar mit Blick auf den Entwicklungsgedanken, das Zufallsprinzip, den Stellenwert des Menschen, das Kulturverständnis und die daraus folgende Verinnerweltlichung von religiösen Vorstellungen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 12/2013 S. 636-639

    Ist christlicher Glaube im Kontext des Naturalismus möglich?Neue Modewelle aus den USA

    Seit einiger Zeit gibt es, ausgehend von den USA und England, das Phänomen des „naturalistic faith“: den Versuch, gleichzeitig Naturalist und Christ zu sein. Theologie und Naturalismus sind jedoch eine Alternative, angesichts derer man sich entscheiden muss. Das Ganze kommt nur in den Blick, wenn nicht nur die Naturwissenschaften, sondern alle Wissenschaften zu Wort kommen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2012 S. 264-268

    Was können naturwissenschaftliche Erkenntnisse spirituell austragen?Auf der Suche nach Einheit

    New Age war gestern, die Faszination naturwissenschaftlicher Erkenntnisse als Beleg für Glaubensüberzeugungen ist erhalten geblieben. Angesichts der voranschreitenden Segmentierung aller Lebensbereiche ist das Einheitsstreben eher noch drängender geworden. Wie lässt sich aus einer theologischen Perspektive das Verhältnis zwischen Naturwissenschaft und Spiritualität beschreiben, ohne in die Esoterik abzugleiten?

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2010 S. 254-258

    Die Herausforderung der NaturwissenschaftenAngst vor der Empirie?

    Im Dialog zwischen der Theologie und den Naturwissenschaften stehen reduktionistische Erklärungen des Menschen wie auch des Phänomens Religion weiterhin auf der Tagesordnung. Mit dem fundamentaltheologischen Hinweis auf die Differenz zwischen Genese und Geltung von Religion ist es nicht getan.

Autoren/-innen

  • Brüntrup, Godehard

    Godehard Brüntrup

    Der Jesuit Godehard Brüntrup wurde 1957 geboren und ist seit 2003 Professor für Metaphysik, Philosophy of Mind and Sprachphilosophie in München. Er studierte Philosophie und Theologie in München und Frankfurt (St. Georgen). Er wurde 1994 in Berlin nach einer unter Anleitung von Peter Bieri verfassten Arbeit promoviert und 2003 in München an der Hochschule für Philosophie habilitiert. Seit 2012 hat er dort den Erich J. Lejeune Stiftungslehrstuhl inne und ist seit 2014 Vizepräsident der Hochschule.

  • Mutschler, Hans-Dieter

    Prof. Hans-Dieter Mutschler

    Hans-Dieter Mutschler (geb. 1946) ist Professor für Natur- und Technikphilosophie an der Hochschule Ignatianum in Krakau.

  • Peitz, Heinz-Hermann

    Heinz-Hermann Peitz

    Heinz-Hermann Peitz (geb. 1958) ist seit 1993 Referent an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dort für den Dialog zwischen Naturwissenschaft und Theologie zuständig. Promotion in Theologie: Kriterien des Dialogs zwischen Naturwissenschaft und Theologie Anregungen aus dem Werk Karl Rahners, Innsbruck 1998.

  • Quitterer, Josef

    Josef Quitterer

    Josef Quitterer (geb. 1962), ao. Univ.-Prof am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck. Studium der Theologie und Philosophie in Regenburg und Rom. Promotion in Philosophie 1994, Habilitation 2001.

  • Becker, Patrick

    Patrick Becker

    Patrick Becker (1976), Dr. theol., arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Systematische Theologie der RWTH Aachen am Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie.

  • Winter, Stephan

    Stephan Winter

    Stephan Winter (geb. 1970) ist Fachbereichsleiter Gemeindepastoral und Liturgiereferent im Seelsorgeamt des Bistums Osnabrück. Studium der Theologie und Philosophie in Frankfurt (St. Georgen), München (Hochschule für Philosophie und Universität) und Münster. 1997–1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Liturgie­wissenschaft der Universität Münster; 1999–2001 Mitarbeiter in der Schulseelsorge im Bistum Münster. 2009 ­Habilitation in Liturgiewissenschaft.