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Theologie nach dem Bologna-ProzessDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100202

Die katholische Theologie steht heute vor einer Fülle von Herausforderungen, unter anderem durch die Hochschulreformen. Wie gelingt dem Fach die Gratwanderung, weder einfach zur Religions- oder Kulturwissenschaft zu werden, noch sich auf die Darlegung oder Interpretation der kirchlichen Lehre zu beschränken?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier jüngere Beiträge und Interviews zusammengestellt, die Antworten auf diese Frage geben.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2012 S. 109-111

    LeitartikelHerausgeforderte Theologie

    Die Theologie hat in Deutschland nach wie vor ihren Platz an der Universität. Sie ist aber dazu herausgefordert, ihre Rolle in Kirche und Gesellschaft auf dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklungen zu bestimmen. In der kirchlichen Übergangssituation kann sie wertvolle Hilfestellungen bieten. Gesamtgesellschaftlich muss sie ihren Beitrag zur Debatte um Säkularität und Religion leisten. Theologie bleibt so ein spannendes Fach, das sich durchaus sehen lassen kann.

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2010 S. 117-119

    TheologieDie Landschaft soll bunter werden

    Die Theologischen Fakultäten sind nach wie vor mit der Studienreform im Zug des Bolognaprozesses beschäftigt. Jetzt legte der Wissenschaftsrat seine Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Fächer Theologie und Religionswissenschaft vor.

Interview

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2014 S. 147-151

    Katholische Theologie an deutschen UniversitätenEine Landschaft in Bewegung

    Vor vier Jahren hat der Wissenschaftsrat ein klares Votum zu Gunsten der Stellung der Theologie an deutschen Hochschulen abgegeben. Gleichzeitig ist nicht zuletzt in Bezug auf die künftige Präsenz der katholischen Theologie im Hochschulsystem einiges offen, gerade was die Zahl und Ausstattung der entsprechenden Standorte anbelangt. Im Spannungsfeld von Kirche, Wissenschaft und Öffentlichkeit muss sich die Theologie neu justieren.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2010 S. 240-245

    Theologie in Universität und Gesellschaft heuteIm Zeichen der Pluralisierung

    Ihr Platz an der Universität ist der christlichen Theologie nicht ein für allemal sicher. Sie gerät zunehmend unter gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Rechtfertigungsdruck. Das haben nicht zuletzt die vor kurzem veröffentlichten Empfehlungen des Wissenschaftrats deutlich gemacht. Theologie als Wissenschaft leistet aber einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der Fundamente des demokratischen Gemeinwesens.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 8/2009 S. 415-418

    Der Bologna-Prozess ist zehn Jahre altSo schlecht wie sein Ruf?

    Der europaweite Bologna-Prozess ist derzeit in aller Munde. Die mit ihm angezielte Reform des Hochschulstudiums ist auf dem Weg, gleichzeitig häuft sich die Kritik, die sowohl Grundsätzliches als auch vor allem viele Details betrifft. Bologna ist nicht mehr rückgängig zu machen. Deshalb sollte man mit den Leitlinien flexibel umgehen und die Chancen der Reform mit Augenmaß nutzen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2009 S. 206-210

    Neue Herausforderungen für Katholisch-Theologische FakultätenWie misst man Qualität?

    Im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess, der die deutsche Hochschullandschaft zu einer Umgestaltung auf breiter Front gezwungen hat, ist auch die Frage nach der Qualität des Studiums aufs Tapet gekommen. Auch die Theologischen Fakultäten stehen vor der Herausforderung, Instrumente zu entwickeln, mit denen die Qualität des Theologiestudiums erfasst werden kann. Sie haben es dabei nicht mit staatlichen, sondern auch mit kirchlichen Anforderungen zu tun.

  • Plus Herder Korrespondenz Glauben denken S. 6-10

    Katholische Theologie im Bologna-ProzessDie größte Studienreform seit Humboldt

    Der Reformprozess des deutschen Hochschulwesens, der 1999 durch die Erklärung von Bologna in Gang kam, versteht sich im Wesentlichen als Antwort auf die durch die Globalisierung veränderte Weltlage. Es ist die radikalste Umstrukturierung seit Wilhelm von Humboldt, durch dessen Reformbemühen einst die deutsche Universität mit ihrem Programm einer Einheit von Forschung und Lehre zur Weltmarke aufstieg.

Autoren/-innen

  • Göcke, Benedikt Paul

    Benedikt Paul Göcke

    Benedikt Paul Göcke (geb. 1981) studierte Philosophie, Katholische Theologie und Religionswissenschaft an den Universitäten Münster, Oxford und München. Er arbeitete am Ian Ramsey Centre for Science and Religion der Universität Oxford. Seit Mai 2016 leitet er die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Theologie als Wissenschaft?!“ am Lehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

  • Schmiedl, Joachim

    Joachim Schmiedl

    Joachim Schmiedl, geboren 1958, trat 1977 in das Säkularinstitut der Schönstatt-Patres ein und ist seit 2001 Professor für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Er war von 2006 bis 2015 Vorsitzender Präsident der Deutschen Sektion der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie.

  • Müller, Klaus

    Klaus Müller

    Klaus Müller (geb. 1955) ist seit 1996 Professor für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.

  • Boeve, Lieven

    Lieven Boeve

    Lieven Boeve (geb. 1966) ist seit 2005 Präsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie. Boeve ist Professor für Fundamentaltheologie und Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Löwen in Belgien. Jüngste Veröffentlichung: God Interrupts History. Theology in a Time of Upheaval, New York 2007.

  • Galda, Maria

    Maria Galda

    Maria Galda (geb. 1980) arbeitet als Evaluationsbeauftragte an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie hat Erziehungs- und Sozialwissenschaften in Kassel studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Empirischen Sozialforschung und der „Holocaust Education“.

  • Ambros, Matthias

    Matthias Ambros

    Matthias Ambros wurde 1979 geboren und ist seit 2016 Mitarbeiter in der Hochschulabteilung der Kongregation für das Katholische Bildungswesen. Nach dem Studium der Theologie in Passau und Rom wurde er 2009 für das Bistum Passau zum Priester geweiht. Nach  einem weiterführenden Studium in Kirchenrecht, das er 2015 mit dem Doktorat abschloss, war er als Subregens des  Priesterseminars Regensburg sowie in der Pfarrseelsorge im Bistum Passau tätig. Zuletzt erschien von ihm: Verwaltungsbeschwerde und Verwaltungsprozess. Die Effizienz des kirchlichen Rechtsschutzes gemessen an einem Passauer Patronatsstreit (Kirchen- und Staatskirchenrecht, 22), Paderborn 2016.

  • Becker, Patrick

    Patrick Becker

    Patrick Becker wurde 1976 geboren und ist Professurvertreter für systematische Theologie an der RWTH Aachen.

  • Ruh, Ulrich

    Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, geboren 1950, Dr. theol. Dr. h.c., studierte katholische Theologie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 1974 bis 1979 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg (Professur Karl Lehmann). 1979 wechselte er als Redakteur zur "Herder Korrespondenz", die er von 1991 bis 2014 als Chefredakteur wesentlich prägte. 2005 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz als „Würdigung für seine Verdienste in Kirche und Gesellschaft“ verliehen. Seit 2015 ist Ruh Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

  • Frühwald, Wolfgang

    Prof. Wolfgang Frühwald

    Wolfgang Frühwald (geb. 1935), Professor (em.) für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1992-1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft; 1994-1998 Mitglied des Rates für Forschung, Technologie und Innovation; 1999-2007 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung.