Artikel

2018

2017

  • Plus einfach leben Nr. 1 – 2017 S. 10

    Klagen verwandeltKleine Gebetsschule

    Heute ist das Klagen weitgehend aus unserem Gebet verschwunden. Wir bitten Gott meist sofort um Hilfe. Doch vor der Bitte steht die Klage. In den Psalmen beklagen sich die Beter oft bei Gott, dass es ihnen so schlecht geht und halten ihm das Wohlergehen der Bösen vor.

2016

  • Plus einfach leben Nr. 8 – 2016 S. 11

    Gebärde der offenen HändeKleine Gebetsschule

    In Gebärden werden wir eins mit uns selbst. Wenn wir unser Inneres mit unserem Körper ausdrücken, drückt das auch unsere Beziehung zu Gott aus. In den Gebärden bringen wir unsere Gefühle, die wir in uns gegenüber Gott spüren, zum Ausdruck. Wenn ich mich also mit offenen Händen vor Gott stelle, dann halte ich Gott meine ganze Wahrheit hin.

  • Plus einfach leben Nr. 7 – 2016 S. 11

    AnbetenKleine Gebetsschule

    Ein Urakt menschlichen Betens: Anbetung ist das Bedürfnis, vor Gott niederzufallen, weil Gott Gott ist. In der Anbetung will ich nicht etwas Bestimmtes. Ich bete nicht für jemanden, ich danke nicht, ich klage nicht. Ich bin einfach da vor Gott.

  • Plus einfach leben Nr. 6 – 2016 S. 8-9

    Optimistisch? Hoffentlich!Begegnungen. Friedrich Schorlemmer im Gespräch

    Klimakatastrophe, ökologische Verwüstungen, Kriege und Flüchtlingsströme – manchmal ist gerade engagierten Menschen zum Verzweifeln zu Mute. Friedrich Schorlemmer hat, angeregt von „Laudato si“, der zweiten Enzyklika von Papst Franziskus, ein Buch geschrieben, das Mut machen möchte: „Unsere Erde ist zu retten“. Über seine Haltung sprach er mit Rudolf Walter.

  • Plus einfach leben Nr. 6 – 2016 S. 10

    DankenKleine Gebetsschule

    Dankbar zu leben, macht das Leben lebenswert. Danken ist jedoch auch eine wichtige Form des Gebetes. Viele sagen mir, dass sie nur dann beten, wenn sie um etwas bitten. Doch wir können uns auch angewöhnen, Gott für das zu danken, was er uns täglich schenkt.

  • Plus einfach leben Nr. 5 – 2016 S. 11

    Bitten verwandeltKleine Gebetsschule

    In Gesprächen höre ich manchmal den Einwand: Es hat doch gar keinen Sinn, Gott um etwas zu bitten. Gott weiß doch schon alles. Ich brauche ihn nicht zu bitten. Muss Gott denn daran erinnert werden, dass er an mich denkt?

  • Plus einfach leben Nr. 2 – 2016 S. 1-2

    Orante – Leib und Seele öffnenKleine Gebetsschule

    Die frühen Christen haben in ihren Katakomben und auf ihren Sarkophagen oft eine betende Frau dargestellt, die stehend und mit aufwärts gerichtetem Blick ihre Hände zum Himmel erhebt. Diese Gebetshaltung nannte man später „Orantehaltung“, und sie wurde zur Personifikation des Gebets. Was kann uns diese Haltung der Urkirche heute noch sagen?

  • Plus einfach leben Nr. 12 – 2016 S. 10

    Die Hände in die Brustmitte haltenKleine Gebetsschule

    Eine Gebetshaltung, die gerade für die Adventszeit gut passt, ist: Ich lege meine beiden Hände auf die Brustmitte. Die Brustmitte ist ein besonders energetischer Ort. Ich komme dort mit meiner Sehnsucht in Berührung. Ich kann diese Haltung für mich allein machen. Dann spüre ich in mir die Sehnsucht nach Liebe und Wärme. In mir tauchen vielleicht auch kindliche Wünsche auf. Aber ich trauere diesen nicht nach. Ich spüre vielmehr, dass das, wonach ich mich als Kind gesehnt habe, schon in mir ist.

  • Plus einfach leben Nr. 11 – 2016 S. 11

    Bewusst knienKleine Gebetsschule

    In meiner Kindheit war das Knien die eigentliche Haltung beim Gottesdienst. Nur zur Lesung setzte man sich, zum Evangelium und Vaterunser stand man auf. Das Knien entsprach damals dem Gottesbild, das viele hatten. Vor Gott muss man knien.

  • Plus einfach leben Nr. 10 – 2016 S. 4-5

    Stille erlebenLebensthema

    Die Stille ist uns vorgegeben. Wir setzen uns an einem bestimmten Ort oder zu einer gewissen Zeit der Stille aus, die uns umgibt: der Stille des Waldes oder einer Kirche, der Stille des Abends oder des Morgens. Schweigen ist dagegen etwas Aktives. Für die Mönche des 4. Jahrhunderts war der Weg des Schweigens ein wichtiger Bestandteil ihrer Askese. Beides, Schweigen und Stille, gehört zusammen. Ich kann die Stille nicht genießen, wenn ich nicht meine Gedanken vorher zum Schweigen gebracht habe.

  • Plus einfach leben Nr. 10 – 2016 S. 11

    Gefaltete HändeKleine Gebetsschule

    Als Kinder mussten wir beim Beten die Hände falten. Ich kann mich erinnern, dass das für uns eine Gebärde war, die uns gesammelt hat. Wir fühlten uns in diesem Augenblick ganz fromm. Als Ministranten sollten wir dann in dieser Gebärde stehen. Da regte sich in uns Widerstand. Es schien wie ein Drill zu sein. Erst viel später, als ich bei dem Meditationslehrer Graf Dürckheim den Sinn der Gebetsgebärden neu entdeckte, erkannte ich den Wert dieser Gebärde.

2015

2014

  • Gratis einfach leben Nr. 3 – 2014 S. 8-9

    Eine andere Art zu lebenBegegnungen. Huub Osterhuis im Gespräch

    Seine Liedtexte haben schon vor Jahrzehnten die Liturgiereform inspiriert und gezeigt, was eine neue Sprache vermag. Im April erscheint, lang erwartet, seine neue Psalmenübersetzung. Huub Oosterhuis, ein Prophet unserer Tage, gibt im Gespräch mit Rudolf Walter, dem Herausgeber von einfach leben, Auskunft darüber, was Poesie und Liturgie bewegen können.

  • Plus einfach leben Nr. 3 – 2014 S. 1-2

    Knien und KniebeugeKleine Gebetsschule

    Wie stark die Symbolik des Kniens auch heute noch ist, zeigt die große Wirkung, die der berühmte Kniefall von Willy Brandt vor dem Ehrenmal des Warschauer Ghettos in Warschau 1970 auf die Menschen hatte. Eine Gebärde der Demut wirkte tiefer als alle Worte.

  • Plus einfach leben Nr. 1 – 2014 S. 8-9

    Leben ist andersBegegnungen. Ruth Pfau im Gespräch

    Sie ist sicher eine der ungewöhnlichsten Frauen unserer Zeit: Seit über 50 Jahren lebt die heute 84-jährige Ärztin und Nonne Ruth Pfau unter Muslimen in Pakistan. Sie hat die Lepra besiegt, der Gewalt getrotzt und sich für den Frieden eingesetzt. Für einfach leben hat sie einige Fragen beantwortet. Im Februar erscheint ihr neues Buch „Leben ist anders. Lohnt es sich? Und wofür?“

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