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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 1-3

    LeitartikelSchreckgespenst neuer Atheismus

    Ein Gespenst geht um: Sein Name lautet „neuer Atheismus". Nachdem in den vergangenen Jahren das Schlagwort von der Renaissance der Religion die Runde machte, schlägt das Pendel jetzt hier und da auch zur anderen Seite aus. Deutsche Bischöfe ganz unterschiedlicher kirchenpolitischer Couleur haben zuletzt in seltener Einmütigkeit vor dieser Entwicklung gewarnt und dazu aufgefordert, die Auseinandersetzung aufzunehmen. Werden hier jedoch nicht vereinzelte Phänomene einer weltanschaulich pluralen Gesellschaft mit all ihren - heute selbstverständlichen - Freiheiten unnötig aufgewertet?

Kommentar

  • Plus S. 4

    KommentarEinhalt

    Bundesverfassungsgericht verteidigt Sonntagsschutz vor wirtschaftlichen Interessen.

  • Plus S. 4-5

    KommentarProduktiv

    Wie sich die Unionsparteien heute zum „C“ verhalten sollten.

Aktuell

  • Plus S. 7-9

    SchweizEin symbolpolitisches Minarettverbot

    Die Schweiz hat in einem Volksentscheid am 29. November 2009 ein Verbot, neue Minarette zu bauen, in der Verfassung verankert. Das Verbot verstößt allerdings gegen internationale Abmachungen wie gegen Bestimmungen der Schweizer Verfassung. Es ist ein untauglicher Versuch der Selbstvergewisserung.

  • Plus S. 9-11

    ZdKWeder Zäsur noch schlichtes Weiter so

    Ende November hat die ZdK-Vollversammlung in Bad Godesberg, quasi im zweiten Anlauf, ein neues Präsidium gewählt. Präsident Alois Glück fordert selbstbewusstes Auftreten und die weitere Klärung von Aufgabe und Selbstverständnis.

Blickpunkt

  • Plus S. 12-16

    Imamausbildung in DeutschlandAuf die Muslime kommt es an

    Derzeit gibt es in Deutschland Erwartungen, möglichst rasch eine universitäre Imamausbildung einzurichten. Während sich erste Planungen konkretisieren, stellt sich weiterhin das Problem der muslimischen Kooperationspartner. Letztlich müssen nicht Staat und Kirche, sondern die Muslime selbst entscheiden, ob Provisorien in ihrem Interesse liegen.

Interview

Essays

  • Plus S. 20-24

    Ein Funkkolleg zu Religion und Gesellschaft setzt MaßstäbeReligion für alle

    Das Interesse an Glaubensbildung, vor allem an theologischen Grundkursen, ist ungebrochen. Die Themenreihe „Religion und Gesellschaft“ in dem vom Hessischen Rundfunk in Kooperation auch mit der kirchlichen Erwachsenenbildung neu konzipierten so genannten „Funkkolleg“ greift dieses Interesse in angemessener Art und Weise auf, durchaus zukunftsweisend auch für kirchliche Erwachsenenbildung und Religionsunterricht.

  • Plus S. 24-29

    Das Bild des Propheten Mohammed im WandelBemerkenswerter Neuanfang

    In jüngster Zeit sind einige Bücher über Mohammed erschienen. Insbesondere das zweibändige Werk des Islamwissenschaftlers Tilman Nagel stellt einen bemerkenswerten Neuanfang in der Deutung des Propheten dar. Wie kann man sich dem Leben Mohammeds religions- und gesellschaftsgeschichtlich nähern?

  • Plus S. 29-34

    Ein Dokument der Russischen Orthodoxen Kirche sorgt für DiskussionsstoffDer Glaube und die Menschenrechte

    Dank eines Dokuments der Russischen Orthodoxen Kirche sind die Menschenrechte wieder Thema der ökumenischen Diskussion geworden. Die Menschenrechtskonzeption der russischen Kirche hat auf evangelischer Seite Kritik erfahren; sie unterscheidet sich auch in wichtigen Punkten von der katholischen Bewertung der Menschenrechte, wie sie sich seit dem Zweiten Vatikanum durchgesetzt hat.

  • Plus S. 39-43

    Die Finanzkrise verschärft die Lage der armen LänderEtwas Hilfe genügt nicht

    Die Gruppe der wenig oder kaum entwickelten Länder ist von den mittelbaren Folgen der Finanzkrise besonders betroffen. Sie verschärfen die ohnehin prekären Lebensverhältnisse und machen manchen mühsam errungenen Fortschritt bei der Armutsbekämpfung wieder zunichte. Viele zivilgesellschaftliche Akteure sind vor allem über die Art der internationalen Krisenbewältigung tief enttäuscht.

    Themenpaket: Die Kirchen zur Finanz- und Wirtschaftskrise
  • Plus S. 43-48

    Mit der Medienschelte sollte man vorsichtig seinAuf dem Weg zur Verblödung?

    In jüngster Zeit haben Bücher Furore gemacht, die Deutschland auf dem Weg in die vor allem vom Fernsehen betriebene Verblödung sehen und vor weiterem kulturellen Verfall warnen. Es empfiehlt sich allerdings, genauer hinzuschauen: Die fragwürdigen medialen Angebote verweisen auf reale Bedürfnisse und gesellschaftliche Problemlagen. Menschen sind nicht einfach hilflose Mediennutzer.

  • Gratis S. 48-53

    Ethische Bewertung der Kernenergie und der AusstiegsoptionWohlstand neu denken

    Für einen schnellen Ausstieg aus der Kernenergienutzung in Deutschland gibt es starke Argumente. Sein Vollzug ist jedoch erst dann ethisch in vollem Maß gerechtfertigt, wenn er so gestaltet wird, dass er durch den Ausbau von regenerativen Versorgungssystemen und die konsequente Nutzung von Einspar- und Effizienzpotenzialen kompensiert werden kann.

Autoren/-innen