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Anzeige: Mitten im Leben. Post von Margot Käßmann?

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 595-597

    LeitartikelBischöfe im römischen Frühlingswind

    Viele haben sich schon an einer Schadensbilanz der „Causa Tebartz-van Elst“ versucht. Unübersehbar hat diese vor allem das Ansehen der anderen Bischöfe und des Bischofsamtes insgesamt beschädigt. Und mit aller Macht kamen sämtliche Fragen aufs Tapet, die sich auch viele Katholiken und Katholikinnen seit Langem schon stellen; gerade auch jene, die in ihrer Kirche engagiert und mit ihr nach wie vor stark identifiziert sind. Umgekehrt zeigt sich ebenso, welche enormen Erwartungen auf dem Bischofsamt lasten beziehungsweise wie groß die Fallhöhe ist angesichts des gewaltigen Selbstanspruchs der Bischöfe.

Kommentar

Aktuell

  • Plus S. 601-603

    ProtestantenEKD-Synode im Endspurt

    Zu ihrer vorletzten Tagung traf sich die amtierende Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Anfang November in Düsseldorf. Das umstrittene Familienpapier wurde erneut diskutiert; außerdem gab es zwei Neuzugänge für den Rat.

  • Plus S. 603-606

    KircheMenschenrechte auch für Gläubige?

    Die katholische Kirche setzt sich mit großem Engagement weltweit für Menschenrechte ein, hat aber weiterhin Vorbehalte, wenn es um die eigenen Mitglieder geht. Eine Tagung am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster widmete sich jüngst dieser Diskrepanz.

Blickpunkt

  • Plus S. 606-609

    Zur Lage der Christen in SyrienDroht das gleiche Schicksal wie im Irak?

    In vielen Landesteilen Syriens ist die Lage völlig undurchschaubar und sind die weiteren Entwicklungen unabsehbar. Das gilt für die gesamte Bevölkerung und nicht nur für einzelne Bevölkerungsgruppen, etwa die Christen. Von einer systematischen Verfolgung der christlichen Kirchen lässt sich heute nicht sprechen, die Angst davor jedoch steht schon lange im Raum. In Kreisen der christlichen Kirchen wird dabei mittlerweile durchaus auch kritisch diskutiert, ob der bisherige Umgang mit dem Assad-Regime noch angemessen ist.

Interview

Essays

  • Plus S. 614-617

    Die ÖRK-Vollversammlung im koreanischen BusanMühsamer Pilgerweg

    Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist nach wie vor der wichtigste weltweite Dachverband christlicher Kirchen außerhalb der katholischen Kirche. In den letzten Jahren wurde er vor allem durch finanzielle Probleme schwer gebeutelt. Nach seiner zehnten Vollversammlung Anfang November in Südkorea muss sich zeigen, ob der Rat wieder Tritt fassen kann:

  • Plus S. 626-631

    Taizé als Lernort für Jugendliche und ihre LehrerEinfachheit und Offenheit

    Taizé ist ein bedeutsamer Lernort für Jugendliche wie auch für zukünftige Lehrerinnen und Lehrer. Denn Jugendliche können in Taizé Erfahrungen machen, die zu einem wichtigen Baustein ihrer Glaubensbiographie werden. Es liegt an der spirituellen Kompetenz der Lehrenden, ob innerhalb des Religionsunterrichts eine Annäherung an diese Erfahrungen gelingen kann.

  • Plus S. 631-636

    Spielarten des Spirituellen in der GegenwartsliteraturMehr als ist

    Spiritualität ist zu einem Leitbegriff der religiösen Gegenwartskultur geworden. Jenseits herkömmlicher Grenzziehungen zwischen kirchlichem Gottesglauben und atheistischem Säkularismus wird Spiritualität heute mit der Suche nach Sinn und Fragen nach dem Transzendenten verbunden. Ein Blick auf die Gegenwartsliteratur fördert zeitdiagnostisch höchst aufschlussreiche Spielarten des Spirituellen zu Tage.

    Themenpaket: Religiöses in der Literatur
  • Plus S. 636-639

    Ist christlicher Glaube im Kontext des Naturalismus möglich?Neue Modewelle aus den USA

    Seit einiger Zeit gibt es, ausgehend von den USA und England, das Phänomen des „naturalistic faith“: den Versuch, gleichzeitig Naturalist und Christ zu sein. Theologie und Naturalismus sind jedoch eine Alternative, angesichts derer man sich entscheiden muss. Das Ganze kommt nur in den Blick, wenn nicht nur die Naturwissenschaften, sondern alle Wissenschaften zu Wort kommen.

    Themenpaket: Theologie und Naturwissenschaft
  • Plus S. 640-644

    Richard Wagner und die ReligionSeufzer des Daseins

    An Richard Wagner scheiden sich die Geister, was nicht zuletzt mit dem Totalitätsanspruch seines „Gesamtkunstwerks“ zu tun hat. Wagner (1813–1883) steht für eine besonders eindrückliche Variante der für das 19. Jahrhundert typischen Kunstreligion. Die religiösen Elemente in seinem Werk sind nicht zu übersehen, werden aber in ein künstlerisch-weltanschauliches Konzept eingeschmolzen.

  • Gratis S. 644-646

    Auf dem Weg zu einem KongressDas Konzil „eröffnen“

    Ein Interdisziplinärer und Internationaler Kongress 50 Jahre nach Abschluss des Konzils, der für den 6. bis 8. Dezember 2015 in Planung ist, möchte möglichst alle theologischen Fachdisziplinen innerhalb des deutschsprachigen Raums zusammenführen. Hier sollen jene Überzeugungen, die das Zweite Vatikanische Konzil geäußert hat, theologisch weiter bedacht und für die Zukunft von Theologie und Kirche erschlossen werden.

Autoren/-innen