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Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    AuftaktEinmischungen ins Lebensrecht

    Papst Franziskus hat einem belgischen Orden verboten, an seinen Krankenhäusern Sterbehilfe zu praktizieren. Darüber empört sich der katholische Politiker Herman Van Rompuy. Das erfordert eine breite europäische Debatte.

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelFromm, frei, feministisch

    Dieser Dreiklang ist für viele Frauenrechtlerinnen ein Widerspruch in sich. Sie sehen in den Religionen und besonders im Islam unterdrückerische Systeme. „Terre des Femmes“ fordert jetzt ein Kopftuchverbot für Mädchen. Das ist nicht zukunftsfähig.

Gastkommentar

Kommentar

Porträt

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    Vertrauliche GeburtEvaluation über drei Jahre

    Das Gesetz zur vertraulichen Geburt sorgt auch nach drei Jahren noch für Kontroversen. Während die einen nur Gesetzesnachbesserungen fordern, stellen die anderen die neue Regelung grundsätzlich infrage.

  • Plus S. 11-12

    WahlprogrammeParteien würdigen Religionsfreiheit

    Die deutsche Gesellschaft wird religiös vielfältiger. Politiker aller Richtungen suchen nach neuen Antworten auf die veränderte Situation. Was sagen die Parteien in ihren Programmen zur Bundestagswahl zum Thema Religion und Glaube?

Nachrichten

Feuilleton

Interview

  • Gratis S. 18-22

    Interview mit Jugendbischof Stefan Oster„Ich bin ein Suchender“

    Ein Jahr vor der Jugendsynode in Rom ruft der Passauer Bischof Stefan Oster zu intensiven Gesprächen über die Zukunft der Kirche auf. Er wolle „keine Uniformität“, sagt er mit Blick auf Konflikte mit den katholischen Jugendverbänden. Veränderungen bei den „Reizthemen“ wie der Frauenordination erwartet er hingegen nicht. Das Gespräch führte Volker Resing.

Essays

  • Plus S. 13-17

    Herausforderungen der ModerneDas Recht und die Pflicht, konservativ zu sein

    Die Moderne hat eine Dynamik unablässiger, grundstürzender Veränderung entfesselt. Doch sie ist auf eine Balance zwischen Kräften der Bewegung und Kräften der Beharrung angewiesen. Sonst wird sie sich selbst mitsamt dem Menschen zerstören. Deshalb müssen wir den Mut haben, Unterscheidungen zu treffen.

  • Plus S. 23-26

    Kolumbiens schwieriger Weg in die ZukunftBrüchiger Frieden

    Im September reist Papst Franziskus nach Kolumbien. Die Erwartungen an seinen Besuch sind groß, denn auch nach den erfolgreichen Verhandlungen zwischen der Guerilla-Organisation Farc und der Regierung ist die Gesellschaft tief gespalten.

  • Plus S. 27-31

    Finanzen der katholischen Kirche in DeutschlandVertrauen allein reicht nicht

    Eine verantwortungsvolle, nachvollziehbare und transparente Verwendung der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel muss für die Kirche genauso verpflichtend sein wie für andere Großorganisationen. An vielen Orten geschieht das längst. Aber eine gemeinsame Reflexion, nicht zuletzt über den Einzug der Kirchensteuer, ist angebracht.

  • Plus S. 32-35

    Die Mythen der „Industrie 4.0“Weniger Arbeit, mehr Produktivität

    Die Befürworter der „Industrie 4.0“ verheißen ein sagenhaftes Wirtschaftswachstum und die Befreiung der Menschen von der Arbeit. Sie vergessen, dass die Erwerbsarbeit entscheidend ist für die Anerkennung und die gesellschaftliche Teilhabe der Bürger. Auch die erwartete Produktivitätssteigerung ist unwahrscheinlich.

  • Plus S. 36-39

    Was hinter Verschwörungstheorien stecktSuche nach Sündenböcken

    Immer mehr Menschen sind überzeugt, dass finstere Mächte die Welt steuern. Sie finden sich nicht ab mit dem Zufall und sehnen sich nach Erklärungen, wo es womöglich keine gibt. Verschwörungstheoretiker sind Wiedergänger der Romantik, die vor zweihundert Jahren ebenfalls dem Banalen einen geheimnisvollen Schein verleihen wollte.

  • Plus S. 40-43

    Jugendsynode des Vatikans 2018Die Kirche hört zu

    Die katholische Kirche lädt junge Menschen dazu ein, sich über eine Online-Umfrage in die innerkirchliche Diskussion einzubringen. Den Machern der Befragung scheint es eher um ein Stimmungsbild zu gehen als um eine Jugendstudie, die wissenschaftlichen Kriterien genügt. Problematisch ist, dass im deutschen Sprachraum zwei Varianten des Fragebogens existieren, die voneinander abweichen.

  • Plus S. 48-50

    Radikalisierung in IndienHindus reklamieren Heimatrechte nur für sich

    Indien feiert 2017 den 70. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Das Land hat sich trotz der internen Auseinandersetzungen und Kriege gegen Pakistan erfolgreich entwickelt. Doch das Verhältnis zu China wird schwieriger, und die Radikalisierung einiger Hindu-Gruppen könnte ethnische und religiöse Konflikte weiter anheizen.

Rezensionen

Autoren/-innen