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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Auftakt

Leitartikel

  • Plus S. 556-557

    LeitartikelEs ist nicht wie vorher

    Die Weltbischofssynode im Vatikan war mit hohen Erwartungen bedacht worden. Am Schluss steht bei einigen eine gewisse Enttäuschung, andere sind beruhigt. Doch die Bedeutung der Bischofsversammlung geht über das Thema von Ehe und Familie hinaus. Was das Selbstverständnis der Kirche angeht, gibt es deutliche Veränderungen.

Gastkommentar

  • Gratis S. 558

    GastkommentarEs gibt kein Zurück

    Die aktuelle Flüchtlingskrise markiert eine Wendezeit, die ein grundlegendes Umdenken von Politik und Gesellschaft erfordert. Eine Rückkehr zum vorherigen Status quo ist nicht möglich.

Kommentar

  • Plus S. 559

    KommentarNeues Selbstbewusstsein

    Mit der jetzt eingeweihten Kathedrale von Créteil schlägt der französische Katholizismus einen anderen Weg ein.

Porträt

Aktuell

  • Plus S. 561-562

    FranziskusEin Amerikaner und die beiden Amerikas

    Papst Franziskus auf Kuba und in den USA: Der zu den Menschen am Rande pilgernde Papst hat Begeisterung und Nachdenklichkeit ausgelöst – auch wenn nicht jede Erwartung erfüllt wurde.

  • Plus S. 563-564

    PolitikTTIP in der Diskussion

    Das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ist höchst umstritten. Auch kirchliche Stimmen haben sich zuletzt dazu geäußert.

Blickpunkt

Nachrichten

Feuilleton

Interview

  • Plus S. 569-572

    Ein Gespräch mit Frido Pflüger vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst„Bildung ermöglichen“

    Frido Pflüger, Leiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Berlin, fordert, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und Flüchtlingen so früh wie möglich Zugang zur Bildung zu ermöglichen. Missionieren will der Jesuit unter den Flüchtlingen nicht. Das hieße für ihn, ihre Situation auszunutzen. Die Fragen stellte Benjamin Leven.

Essays

  • Plus S. 577-581

    Die Kirche in Griechenland und die aktuelle KriseZweiter Akt

    2015 ist auch das Jahr der Griechenlandkrise. Die politischen Veränderungen rücken das Verhältnis von Staat und Kirche in Griechenland in den Blick. Welche Position bezieht die Kirche in Griechenland? Wie ist sie von der Krise betroffen? Und welche Rolle könnte sie für die Zukunft Griechenlands spielen?

  • Plus S. 582-585

    Die Missionstheologie von Papst FranziskusZustand permanenter Evangelisierung

    Papst Franziskus ist ein Missionspapst. Sein Anliegen ist es, die Herzen und Gedanken der Menschen für Jesus Christus zu gewinnen. Das zentrale Ziel seines Pontifikates: Er hat neue Wege für die katholische Kirche eingeschlagen und die Armen der Welt wieder in den Fokus gerückt.

  • Plus S. 589-592

    Der Kongress der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie in LöwenWie biblisch ist die Theologie?

    Die Offenbarungskonstitution des Zweiten Vatikanums hat die Schrift als „Seele der Theologie“ bezeichnet. Welche Rolle spielen das Alte und das Neue Testament heute innerhalb der verschiedenen theologischen Disziplinen? Welche sollten sie spielen, und wo sind die Grenzen biblischer Argumentation? Beim jüngsten Treffen der katholischen Theologen Europas wurde sehr deutlich, dass diese Fragen auch kirchenpolitisch brisant sind.

  • Plus S. 593-596

    10 Jahre nach dem Manifest der HirnforscherAnspruch und Wirklichkeit

    Die Neurowissenschaften sind eine Herausforderung für jedes Menschenbild, das Freiheit, Moral und Religion impliziert. Vor gut zehn Jahren haben Hirnforscher in einem Manifest grundstürzende Änderungen unseres Weltbilds angekündigt. Was sind heute die Pläne und die Realität der Neurowissenschaften? Und welche Konsequenzen ergeben sich für den Menschen?

  • Plus S. 597-600

    Anmerkungen zu Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“„Ich hätte nichts zu bereuen“

    Der Roman „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq, der kurz vor den Terroranschlägen von Paris Anfang des Jahres erschienen ist, regte bereits vorher auf. Es war durchgesickert, dass der Autor Frankreich darin als muslimische Republik beschreibt. Für einen laizistisch verfassten Staat wie Frankreich bedeutete das einen besonderen Skandal. Der Roman provoziert aber auch darüber hinaus.

  • Plus S. 601-603

    Ungarn angesichts der FlüchtlingeTestfall für die Demokratie

    Ungarn ist mit seiner abwehrenden Haltung gegenüber den Flüchtlingen stark in die Kritik geraten. Woher rührt diese Politik? Wie positionieren sich Kirche und Bevölkerung? Und was bedeuten die Entwicklungen für die postsozialistischen Länder insgesamt?

Rezensionen

Autoren/-innen