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Titelseite Herder Korrespondenz Dossier: Wohin führt der Synodale Weg?

Wohin führt der Synodale Weg?Dossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2021
Bestellnummer PDF: D504370

Nach dem erneuten Vertrauensverlust in die katholische Kirche, den die 2018 veröffentlichte MHG-Studie ausgelöst hat, standen die deutschen Bischöfe unter Druck. Relativ rasch haben sie vorgeschlagen, zusammen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken die verschiedenen von der Studie ausgelösten Fragen eingehend zu diskutieren. Als Format wurde der sogenannten Synodale Weg gewählt, der mit der ersten Vollversammlung im Januar 2020 in Frankfurt offiziell begonnen wurde. Inwiefern ist der Synodale Weg geeignet, den anstehenden Herausforderungen zu begegnen? Darüber wurde bisher schon viel gestritten.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier die bisher in der Herder Korrespondenz erschienenen Berichte und Diskussionbeiträge zusammengestellt.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Keine faulen Kompromisse
    Plus Heft 4/2023 S. 4-5

    Keine faulen Kompromisse

    In den drei Jahren des Synodalen Wegs wurde viel über Textvorlagen debattiert und gestritten. Wie kompromittierend waren am Ende die Kompromisse? Und was werden die Konsequenzen sein?

  • Synodalität lernen
    Gratis Heft 10/2022 S. 4-5

    Synodalität lernen

    Während seiner vierten Vollversammlung stand der Synodale Weg kurz vor dem Scheitern. Auch wenn er fortgesetzt wurde: Es ist noch viel zu tun, bis Wege für mehr Partizipation in der katholischen Kirche gebahnt sind – das gilt nicht zuletzt für die Bischöfe.

  • Intensiver Briefverkehr
    Gratis Heft 6/2022 S. 4-5

    Intensiver Briefverkehr

    In den vergangenen Monaten haben Bischöfe aus aller Welt in bisher drei Offenen Briefen kritische Anmerkungen zum Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland übermittelt, die der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz inzwischen jeweils beantwortet hat. Der Austausch kann der Sache nur förderlich sein – gerade weil ein institutionelles Schisma kein realistisches Szenario ist.

  • Feuerprobe bestanden
    Gratis Heft 3/2022 S. 4-5

    Feuerprobe bestanden

    Auf der dritten Synodalversammlung sind die ersten drei Texte verabschiedet, weitere Reformvorhaben haben in der Ersten Lesung eine Mehrheit erhalten. Für die weltkirchliche Vermittlung der Ergebnisse wird die neue Zusammenarbeit von Theologie und den Bischöfen von zentraler Bedeutung sein.

  • Dieser Weg wird kein leichter sein
    Gratis Heft 1/2020 S. 4-5

    Dieser Weg wird kein leichter sein

    Kurz vor dem neuen Kirchenjahr wurde der Synodale Weg endgültig beschlossen. Auf dem neuen Format kirchlicher Selbstverständigung lasten hohe Erwartungen. Lässt sich die Zerreißprobe im Katholizismus in Deutschland im Jahr 2020 bestehen?

  • Der blaue Brief
    Gratis Heft 8/2019 S. 4-5

    Der blaue Brief

    Viele klagen über eine angebliche Mehrdeutigkeit des Papstschreibens an die Deutschen. Doch die Verwirrung legt sich, wenn man es nicht auf den synodalen Weg verengt. Franziskus will mehr: eine neue Priorisierung unserer Reformdebatten.

Aktuell

  • Synodaler Weg:  Besser gehört werden
    Gratis Heft 3/2021 S. 9-10

    Synodaler Weg: Besser gehört werden

    Der Synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland befindet sich gerade im Stadium des Gärungsprozesses. Pandemiebedingt wurden die Vollversammlungen mit den ersten Beschlüssen verschoben, am Termin Anfang Februar fanden Hearings zum Stand in den Arbeitsgruppen statt.

  • Synodaler Weg: „Neunzig Prozent und mehr“
    Gratis Heft 3/2020 S. 9-10

    Synodaler Weg: „Neunzig Prozent und mehr“

    Bei der ersten Vollversammlung des Synodalen Weges Anfang Februar in Frankfurt zeichneten sich breite Mehrheiten für Reformen in der katholischen Kirche ab. Dass man die Positionen der hiesigen Minderheit dennoch nicht ignorieren kann, bewies zwei Wochen später das postsynodale Schreiben des Papstes zur Amazonas-Synode.

  • Gratis Heft 11/2019 S. 9-10

    ZdK: Verbindlichkeit ade

    Was bleibt von der Verbindlichkeit des Synodalen Weges? Die von den Bischöfen in Fulda verabschiedete Satzung macht hier deutliche Abstriche.

Forum

Interview

  • „Ich lasse mich  in aller Offenheit auf diesen Weg ein“: Kardinal Rainer Maria Woelki im Gespräch
    Gratis Heft 2/2020 S. 17-21

    Kardinal Rainer Maria Woelki im Gespräch„Ich lasse mich in aller Offenheit auf diesen Weg ein“

    Kardinal Rainer Maria Woelki geht offen in den Synodalen Weg und empfiehlt, sich dabei an die Weisungen von Papst Franziskus zu halten. Rote Linien will der Kölner Erzbischof vorab nicht definieren. Er verweist aber auf die Verantwortung der Bischöfe, den Glauben zu bewahren und die Einheit mit Papst und Weltkirche zu schützen. An mögliche Beschlüsse gebunden sieht er sich nicht. Die Fragen stellten Benjamin Leven und Volker Resing.

Essays

Autorinnen und Autoren

  • Benjamin Leven

    Benjamin Leven

    Benjamin Leven, Dr. phil., wurde 1981 geboren. Studium der Katholischen Theologie sowie der Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Berlin, Rom und Utrecht. 2014 Promotion in Würzburg. Von 2013 bis 2015 Chefredakteur der Zeitschriften Gottesdienst und praxis gottesdienst in Trier. Von Oktober 2015 bis Juni 2023 Redakteur der Herder Korrespondenz in Berlin und Rom.

  • Dominikus Kraschl

    Dominikus Kraschl

    Dominikus Kraschl OFM, Dr. phil., Dr. theol. habil., geb. 1977, Studium der Fachtheologie, Philosophie und Religionspädagogik, 2012-2015 Fachvertretung Philosophie an der katholisch-theologischen Fakultät Würzburg, seit 2016 Fachvertretung Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster.

  • Florian Bock

    Florian Bock

    Florian Bock, geb. 1982, Dr. theol. habil., Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

  • Gregor Maria Hoff

    Gregor Maria Hoff

    Gregor Maria Hoff ist Professor für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Paris-Lodron-Universität Salzburg.

  • Helmut Hoping

    Helmut Hoping

    Helmut Hoping, geb. 1956, Dr. theol. habil., Professor em. für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br.

  • Jan-Heiner Tück

    Jan-Heiner Tück

    Jan-Heiner Tück, Dr. theol, wurde 1967 geboren und ist Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Er ist Mitherausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift „Communio“ und des OnlinePortals www.communio.de; Initiator der Wiener Poetikdozentur „Literatur und Religion“; Mitglied der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Theologischen Kommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Vielfältige Veröffentlichungen unter anderem zum Austausch mit der Gegenwartsliteratur sowie Diskussionsbände mit Jan Assmann. Zuletzt erschienen: „Gelobt seist du, Niemand“. Paul Celans Dichtung – eine theologische Provokation, 3. Auflage, Freiburg 2023 sowie Crux. Über die Anstößigkeit des Kreuzes, 2. Auflage, Freiburg 2023.

  • Katharina Norpoth

    Katharina Norpoth

    Katharina Norpoth wurde 1991 geboren und war von 2015 - 2020 BDKJ-Bundesvorsitzende. Sie ist Mitglied in der Synodalversammlung und im Synodalforum „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft “ und bringt dort die Perspektive junger Menschen ein.

  • Lucas Wiegelmann

    Lucas Wiegelmann

    Lucas Wiegelmann, geboren 1983, studierte Geschichte, Germanistik und Musikwissenschaft in Köln und Rom. Er ist Ressortleiter "Forum" bei der "Welt". Von 2018 bis 2020 war er Chefkorrespondent Vatikan für die "Herder Korrespondenz" in Rom.

  • Martin Rhonheimer

    Martin Rhonheimer

    Martin Rhonheimer, geboren 1950 in Zürich, ist Präsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy (Wien). Von 1990 bis 2020 lehrte er Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom. Er ist unter anderem Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft, der Ludwig-Erhard-Stiftung und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und schreibt regelmäßig in der NZZ.

  • Peter Hünermann

    Peter Hünermann

    Peter Hünermann (1929-2025), Prof. Dr. Dr. h.c., nach Studien der Philosophie und Theologie in Rom, München und Freiburg Professor für Dogmatik in Münster und Tübingen. Mitbegründer und langjähriger Präsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie.

  • Philippa Rath

    Philippa Rath

    ist Benediktinerin der Abtei Sankt Hildegard in Rüdesheim-Eibingen. Sie ist Theologin, Historikerin und Politikwissenschaftlerin, Vorstand der Klosterstiftung Sankt Hildegard und verantwortlich für den Freundeskreis und die Presse - und Öffentlichkeitsarbeit ihres Klosters. Nach einem Zusatzstudium der Logotherapie und Existenzanalyse begleitet sie Menschen und Ordensgemeinschaften in Krisen- und Konfliktsituationen. Sie ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Bistum Limburg. Sie war Delegierte im Synodalen Weg und Mitglied des Synodalforums „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ und ist jetzt Mitglied des „Synodalen Ausschusses“. Ende 2019 wurde sie für ihr kirchliches und gesellschaftliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ende 2023 erhielt sie für ihren Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche die Edith-Stein-Medaille. 2021 erschien das von ihr herausgegebene Buch "Weil Gott es so will – Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin"; 2022 das zusammen mit Burkhard Hose veröffentlichte Buch „Frauen ins Amt! Männer der Kirche solidarisieren sich“.

  • Rainer Maria Woelki

    Rainer Maria Woelki

    Rainer Maria Woelki, geb. 1956, ist seit September 2014 Erzbischof in Köln. Zuvor war er Weihbischof in Köln und wurde 2011 zum Erzbischof von Berlin ernannt. Im Jahr 2012 folgte die Kardinalskreierung durch Benedikt XVI.

  • Stefan Orth

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr., geb. 1968, ist Chefredakteur der Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion. Er hat in Freiburg, Paris und Münster katholische Theologie studiert, im Fach Fundamentaltheologie promoviert und ist seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz in Freiburg, von 2014 bis 2022 war er stellvertretender Chefredakteur.

  • Volker Resing

    Volker Resing

    Volker Resing, geb. 1970, ist Journalist und Buchautor. Von 2014 bis Januar 2022 war er Chefredakteur der „Herder Korrespondenz“. Zuvor war Resing Redakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Seit 2002 war er als Hauptstadtkorrespondenz in Berlin für verschiedene Tageszeitungen sowie katholische Kirchenzeitungen tätig. Seit 2022 verantwortet er das Innenpolitik-Ressort „Berliner Republik“ bei der Monatszeitschrift „Cicero“.