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Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    Wachsende „Grüne Zonen“

    Trotz Impfstoff und hartem Lockdown stockt die Bekämpfung der Pandemie. Finden wir aus der Spirale heraus? Die „No Covid-Strategie“ ist ein so spannendes wie riskantes Gedankenexperiment, doch taugt es für die Praxis?

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    Keine Macht für niemand?

    Beim Synodalen Weg dreht sich derzeit alles um die Machtfrage. Doch weder egalitäre Utopien noch demokratische Umgestaltungen der Kirchenorganisation taugen als Patentrezepte gegen Missbräuche.

Kleine Anfrage

  • Plus S. 56

    „Eine neue Wirklichkeit“

    CDU-Politiker Volker Kauder sieht nach dem jüngsten Urteil des Bundeverfassungsgerichts das Parlament machtlos dastehen. Für den Bundestag gebe es nun keine Möglichkeit mehr, die Sterbehilfe gesetzlich einzugrenzen. Die Fragen stellte Volker Resing

75 Jahre HK

  • Plus S. 49

    Nähe und Unabhängigkeit

    Je tiefer die Gräben zwischen der Kirche und säkularer Öffentlichkeit werden, desto wichtiger wird die „Herder Korrespondenz“.

Gastkommentar

  • Plus S. 6

    Sexkauf – Dienstleistung wie jede andere?

    Prostitution bleibt ein politisch höchst umstrittenes Thema. Für die aktuelle Gesetzeslage gab es auch aus Sicht kirchlicher Akteure Argumente. Allein die Realitiät ernüchtert. Der KDFB hat deshalb seine bisherige Position geändert.

Kommentar

Porträt

  • Plus S. 8

    „Wir sind Partner Gottes“

    Vor 100 Jahren wurde der Berliner Ernst Ludwig Ehrlich geboren. Auch weil er ein Pionier des christlich-jüdischen Dialogs war, ist es wichtig, an ihn zu erinnern.

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    Synodaler Weg: Besser gehört werden

    Der Synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland befindet sich gerade im Stadium des Gärungsprozesses. Pandemiebedingt wurden die Vollversammlungen mit den ersten Beschlüssen verschoben, am Termin Anfang Februar fanden Hearings zum Stand in den Arbeitsgruppen statt.

  • Plus S. 11-12

    Köln: Vor dem Showdown

    Die schwere Krise im Erzbistum Köln köchelt seit einem halben Jahr, ob sie sich mit der Veröffentlichung des neuen Missbrauchs-Gutachtens am 18. März beenden oder beruhigen lässt, ist völlig offen. Kardinal Woelki beteuert seinen Aufklärungswillen.

Forum

  • Plus S. 43-45

    Eine Replik auf Andreas LutschVerteidigung ohne Atomwaffen

    Die Kritik an Papst Franziskus und katholischen Gruppen, Nuklearwaffen zu ächten, läuft in die Irre. Es geht nicht um blinden Pazifismus. Vielmehr braucht es nukleare Abrüstung und zugleich die Alternative einer konventionellen Abschreckung.

  • Plus S. 46-48

    Zum Problem der FrauenordinationDoppelte Buchführung

    Muss die geweihte Person, um Christus im sakramentalen Geschehen repräsentieren zu können, ein Mann sein? Der Zeichenhaftigkeit der Liturgie könnte das Festhalten an dieser Praxis sogar abträglich sein.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 13-15

    Ethische Problemzonen der Künstlichen IntelligenzNur Science-Fiction?

    Technologien der Künstlichen Intelligenz werden mehr und mehr in unser Leben eindringen. Die damit verbundenen Transformationen des menschlichen Selbstverständnisses müssen reflektiert werden – eine Aufgabe, der sich die Theologie stellen sollte.

  • Plus S. 23-24

    Was am Kapitol eigentlich passiert istEs ist noch nicht vorbei

    Anfang Januar haben christliche, nationalistische und rassistische Demonstranten das Kapitol gestürmt. Die Aktion entpuppte sich als eine Inszenierung eines „Weißen Christlichen Nationalismus“ zur Hauptsendezeit. Worum handelt es sich bei dieser Bewegung – und welche Gefahr geht von ihr aus?

  • Plus S. 28-31

    Vordenker Franz Freiherr von FürstenbergKatholische Aufklärung

    Ausgerechnet Westfalen war ein Vorreiter der deutschen Aufklärung. Die wichtigen Akteure fanden sich im sogenannten „Münsteraner Kreis“ zusammen. Sie haben sich weniger durch aufklärerische Schriften bemerkbar gemacht, sondern vor allem durch den Aufbau des Schulwesens und die Gründung der Universität Münster. Zentraler Akteur war dabei der Minister und Generalvikar Franz von Fürstenberg (1729–1810).

  • Gratis S. 32-34

    Neue Religionspolitik in ArabienToleranz als Strategie

    Nach den Massenaufständen von vor zehn Jahren wollen sich vier arabische Staaten mit einem moderateren Islam und einer Politik religiöser Toleranz ein neues Image geben. Die Christen in der Region profitieren davon. Doch wie ernst es die Machthaber meinen und wie viel politisches Kalkül dahintersteckt, ist noch offen.

  • Plus S. 35-37

    Unerwünschte Konsequenzen der Segnung homosexueller PartnerschaftenExklusive Zweisamkeit – inklusiv genug?

    Die Befürworter einer Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften müssten in einen offenen Diskurs über die Frage eintreten, ob eine auf sittlicher Autonomie basierende Sexualmoral es erlaubt, allen Kirchengliedern, die mit Gottes Segen eine Partnerschaft leben wollen, eheanaloge Beziehungsnormen wie exklusive Zweisamkeit und sexuelle Treue vorzuschreiben.

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