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Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    Jahr der Entscheidungen

    Das katholische Stichwort für das Jahr 2022 lautet Synodalität. Es wird allerdings darauf ankommen, von der Beratung auch zu gemeinsam gefällten Beschlüssen zu kommen.

Leitartikel

  • Gratis S. 4-5

    Lob der roten Linie

    Bundeskanzler Olaf Scholz hat erklärt, dass seine Regierung keine roten Linien kenne. Das ist eine Entschlossenheitsrhetorik, die der Komplexität vieler Probleme nicht gerecht wird. Die von Kanzler und einigen Ministern verschmähte religiöse Eidesformel hingegen kann vor einer politischen Machbarkeitshybris schützen.

Kleine Anfrage

Gastkommentar

  • Plus S. 6

    Nicht gegen Rom

    Der deutsche Synodale Weg wird nur erfolgreich sein, wenn er sich international vernetzt.

Kommentar

Porträt

  • Plus S. 8

    Lehrer der Einheit: Irenäus von Lyon

    Er kannte noch Leute, die noch die Apostel gekannt haben. Irenäus von Lyon warf den Irrlehrern seiner Zeit vor, sich nicht um die Tradition zu scheren. Er meinte: Die christliche Lehre wird bewahrt, indem sie von Generation zu Generation weitergegeben wird. Papst Franziskus will Irenäus nun zum Kirchenlehrer ernennen.

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    Regierung: Zuckerbrot und Kommissionen

    Deutschland hat eine neue Regierung, die auch im Verhältnis zu den Kirchen durchaus am Status quo rütteln will. Im Ton freundlich, aber in der Sache sehr entschieden will die Ampel-Koalition das Religionsverfassungsrecht ändern, die Staatsleistungen ablösen und in Lebensschutzfragen einen klar liberalen Kurs fahren.

  • Plus S. 11-12

    Belarus: Die Kirche und die Grenze

    Seit vergangenem Sommer kommen Geflüchtete über Belarus in die Europäische Union. Während die Regierungen in Litauen und Polen von „hybriden Attacken“ sprechen, schlägt sich die Kirche auf die Seite der Flüchtlinge.

Forum

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 24-25

    Wie katholisch bleiben?Mosaik und Isarkiesel

    Die römische Verachtung von Frauen und Homosexuellen stört und verletzt mich. Aber für meine Entscheidung, in die katholische Kirche einzutreten, spielte das keine Rolle. Vielmehr geht es um einen großen Schatz, den es zu hüten gilt.

  • Plus S. 26-29

    Es gibt nur einen Weg aus der MissbrauchskriseSchluss mit den Debatten

    Die Kirche hat lange gebraucht, um die systemischen Ursachen für sexuellen Missbrauch zu verstehen. Nun müssen die unseligen Diskussionen darüber, ob überkommene Strukturen, Rollenverständnisse und Organisationsformen trotz allem noch eine Berechtigung haben, aufhören. Denn sie torpedieren den Weg, der dem Missbrauch und der Gewalt in der Kirche ein Ende setzen kann.

  • Plus S. 30-32

    Überlegungen zur Seinsweise GottesGott wirklich denken

    Wie sprechen und denken wir von Gott? Diese Frage gilt es immer wieder neu zu stellen – und zu beantworten. Dabei genügt es nicht, die Frage nach Gott nur mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten. Man muss auch sagen, wie dieser Gott existiert.

  • Plus S. 33-35

    Ein neuer Seliger für LateinamerikaDas Wunder von Rutilio Grande

    Der Jesuitenpater Rutilio Grande hat in den Siebzigerjahren in El Salvador der entstehenden Befreiungstheologie ein pastorales Gesicht gegeben. Seine Ermordung wird zu einer Art Berufungserlebnis für den späteren heiligen Bischof Oscar Romero. Nun wird Grande seliggesprochen. Es ist ein Aufbruchssignal für die Kirche Lateinamerikas.

  • Plus S. 39-42

    Das neue kirchliche StrafrechtMangelnde Sensibilität

    Im vergangenen Juni veröffentlichte der Apostolische Stuhl eine revidierte Fassung des kirchlichen Strafrechts, die Ende des Jahres in Kraft getreten ist. Die Berichterstattung überregionaler Medien hob vor allem die „Verschärfungen“ im Umgang mit sexualisierter Gewalt hervor. Welche Veränderungen bringt die Neufassung? Ein Überblick.

  • Plus S. 43-46

    Die Türkei als Problemfall für Christen im Nahen OstenKein Kuschelkurs

    Zuletzt ist die Berichterstattung zur Lage der Christen im Nahen Osten, insbesondere im Irak und Syrien, aber auch in der Türkei, aus dem Fokus geraten. Doch die Türkei versucht weiterhin, ihren Hegemonialanspruch in diesen Gebieten durchzusetzen. Das hat Folgen für die religiösen Minderheiten.

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