Schwarz auf weißWie aus Holz Zeichenkohle entsteht

Verkohltes Holz dient den Menschen schon seit der Steinzeit als Mal- und Zeichenutensil. Indem sie selbst damit umgehen, lernen die Kinder eine neue Gestaltungstechnik kennen.

Materialien

  • Holzkohle bzw. Stöcke und 1 Lagerfeuer oder Grill- bzw. Zeichenkohle
  • 1 Grillzange
  • Zeichenpapier
  • Radiergummis

Kohle herstellen

Holzkohle ist ein Verbrennungsrückstand. Wie der Name schon verrät, entsteht sie aus Holz, das z. B. bei einem Lagerfeuer verbrennt (s. S. 19). Danach ist sie keineswegs zu entsorgen, sondern eignet sich hervorragend, um auf Papier (oder anderen Untergründen) zu zeichnen. Um Holzkohle herzustellen, reicht ein kleines Feuer. Ist dieses heruntergebrannt, entnehmen Sie mit einer Grillzange die Kohle und lassen sie abkühlen – oder die Kinder halten Stockenden in die Flammen. Dann erhalten sie eine Art Stift, den sie immer wieder auffrischen können, indem sie ihn erneut in die Flammen halten. Alternativ eignet sich auch gekaufte Holzkohle zum Grillen bzw. Zeichenkohle aus dem Künstlerbedarf.

Als Zeichenkohle einsetzen

Jedes Kind nimmt sich ein Stück Kohle und Zeichenpapier und macht sich zunächst mit dem Material vertraut, indem es beliebige Linien und Muster zeichnet. Dabei entdecken die Kinder, dass sie unterschiedlich dicke Linien zeichnen können, je nachdem, wie sie das Kohlestück halten. Außerdem können sie ihre Linien und Muster mit dem Finger verwischen und erzielen so interessante Effekte. Einen Radiergummi setzen sie ein, um die Kohle auf dem Papier gezielt verschwinden zu lassen und helle Akzente zu setzen. Danach lassen die Kinder auf neuem Zeichenpapier komplexere Bilder entstehen und versehen diese mit Effekten ihrer Wahl.  

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