Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    Ökumene der Täter

    Ungeplantes Schwerpunktthema der EKD-Synode wurde der sexuelle Missbrauch. Hier zeigt sich, dass es inzwischen eine ökumenische Haftungsgemeinschaft gibt.

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    Auf Bewährung

    Vor zwei Jahren ist die revidierte Einheitsübersetzung erschienen. Doch eine breite Debatte über die neue deutsche Bibel blieb bisher aus. Jetzt kommt der Text in die Gottesdienste. Das ist die Gelegenheit, endlich das Versäumte nachzuholen.

Gastkommentar

  • Plus S. 6

    Runter vom Hochsitz

    Was ich mir in diesem Jahr von den deutschen Weihnachtspredigten wünsche.

Kommentar

Porträt

  • Plus S. 8

    Hofft auf Asyl: Asia Bibi

    Die pakistanische Christin Asia Bibi wurde endlich freigesprochen. Wie es nun weitergeht, ist aber noch völlig unklar.

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    EKD: Licht und Schatten

    Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stellte sich in Würzburg erstmals dem Thema Missbrauch. Das geplante Schwerpunktthema Jugend geriet dadurch etwas in den Hintergrund.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 20-22

    Eine forensisch-psychiatrische Perspektive auf die KriseDer Missbrauchsskandal dauert nicht an

    Die aktuelle Debatte um sexualisierte Gewaltdelikte in der katholischen Kirche verkennt völlig die veränderte Lage. Die Zahl der Opfer hat sich deutlich verringert und die Motive der Täter sind heute andere. Daran müssen sich Maßnahmen messen lassen. Homophobie und Sexualmoral bleiben aber eine Baustelle für die Kirche.

    Themenpaket: Kirche und sexueller Missbrauch
  • Plus S. 25-28

    Eine persönliche Erinnerung an Karl RahnerDer Jahrhunderttheologe

    Karl Rahner war unbestritten einer der größten Theologen der jüngeren Geschichte. Vor Kurzem wurde die Gesamtausgabe seiner Werke abgeschlossen. Im Rückblick auf diesen in jeder Hinsicht originellen Denker stellt sich die Frage, was von ihm heute für die Zukunft der katholischen Kirche und das Christsein im 21. Jahrhundert zu lernen ist.

  • Plus S. 29-31

    Anerkennung des Islam in DeutschlandZur Wiedervorlage

    In Deutschland sollen inzwischen mehr als fünf Millionen Muslime leben. Bei der Frage, wie diese Menschen Angebote für ihre religiösen Bedürfnisse organisieren können, hat es zuletzt erhebliche Rückschläge gegeben. Das entbindet Staat und Gesellschaft allerdings nicht davon, um des Rechts auf Religionsfreiheit willen, das nicht auf die private Ausübung des Glaubens beschränkt ist, neue Wege zu suchen.

  • Plus S. 35-38

    Kirche zwischen Arbeit und FreizeitNeuer Einklang

    Der natürliche Mitbewerber der Seelsorgs- und Gemeindearbeit ist nicht die Arbeitszeit, sondern die Freizeit. Was bedeuten die aktuellen Verschiebungen beim individuellen wie gesellschaftlichen Umgang mit Zeit für Kirche und Pastoral?

  • Plus S. 42-44

    Räte der ReligionenMehr als ein bisschen Frieden

    Zuletzt haben sich in ganz Deutschland lokale Gesprächskreise gebildet, in denen sich alle Religionen austauschen können. Nun vernetzen sich diese Räte der Religionen erstmals bundesweit, um in einer säkularen Umwelt besser zu bestehen.

  • Plus S. 46-50

    Das BahaitumAbrahams jüngste Kinder

    Die Bahai, eine nach-islamische Offenbarungsreligion, sind eine vergleichsweise kleine Gemeinschaft. Dabei leben sie in nahezu jedem Staat und entstammen 2100 Ethnien. Was sie glauben, wie sie beten, worauf sie hoffen ‒ eine Einführung.

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