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Methoden der Sozialraumerkundung

Gesprächsrunde

Gehen Sie mit den Kindern ins Gespräch und fragen Sie zum Beispiel:

  • Wisst ihr, in welchem Dorf/Stadtteil/Land ihr wohnt? Wie heißt die Straße, in der euer Haus steht?
  • Wie kommt ihr morgens in die Kita bzw. in den Kindergarten?
  • Welche Geschäfte und Gebäude kennt ihr in der näheren Umgebung?
  • Wo sind bei uns in der Nähe Spielplätze?

Legen Sie einen großen Stadtplan aus und tragen Sie gemeinsam mit den Kindern wichtige Anhaltspunkte ein. Die Jungen und Mädchen können kleine Bilder von Häusern malen oder Symbole zeichnen und diese auf dem Plan auslegen.Tipp: Stadtpläne gibt es oft in der ortsansässigen Gemeinde im Rathaus. Manchmal sind diese bereits extra für Kinder mit vielen Bildern gestaltet.

Stadtteilbegehung

  • Erkunden Sie mit einer Kleingruppe den Nahraum Ihrer Kita. Ausgestattet mit einem Stadtplan und den Themen aus der Gesprächsrunde entdecken die Kinder die Umgebung: Straßennamen, Schilder, Kreuzungen, Häuser, Grünflächen, Spielflächen und was den Kindern sonst alles auffällt.
  • Dokumentieren Sie die Begehung mit einer Kamera. Lassen Sie die Kinder selbst fotografieren, was ihnen wichtig erscheint.
  • Beobachten Sie die subjektive Wahrnehmung und das Erleben der Kinder: Welche Emotionen werden dabei ausgelöst? Was fasziniert die Kinder? Wovor haben sie Angst? Welche Orte meiden sie? Wie verhalten sie sich in ihrer Umgebung?
  • Halten Sie die Aussagen der Kinder auf einem Tonband fest.
  • Erweitern Sie den Stadtplan mit den individuellen Ideen der Kinder.
  • Lassen Sie die Kinder vergleichen, wie Gebäude früher aussahen und heute aussehen.
  • Planen Sie gemeinsame Exkursionen in die naheliegende Umgebung.

Interviews

  • Die Kinder interviewen interessante Menschen aus der nahen Umgebung. Entwickeln Sie dazu gemeinsam Ideen, wen die Kinder befragen möchten und was sie an der Person interessiert.
  • Ausgestattet mit einem Aufnahmegerät und dem Fragebogen interviewt eine Kleingruppe von Jungen und Mädchen zum Beispiel folgende Personen: den Hausmeister des Kindergartens, die Bäckerin, den Grundschullehrer, die Bürgermeisterin, den Metzger.
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