Komm, wir suchen PocoEine Bewegungsgeschichte zum Thema Dschungel

Der kleine Affe Poco ist verschwunden. Die Suche nach ihm führt die Kinder tief in den Dschungel – vorbei an heißer Lava und tosenden Wassermassen. Voller Körpereinsatz ist bei diesem Spiel garantiert.

Komm, wir suchen Poco: Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Dschungel
© Michaela Fichtner

Los geht’s:

Versammeln Sie die Kinder im Bewegungsraum, in dem Sie einen Parcours mit verschiedenen Bewegungselementen vorbereitet haben (s. Download). Bei gutem Wetter kann die Aktion auch im Freien stattfinden. Der Kriechtunnel markiert das Eingangstor zum Dschungel. Bevor die Kinder durch ihn hindurchkriechen, wärmen sie sich mit gemeinsamen Übungen auf. Diese können spielerisch an die später folgende Mitmachgeschichte im Dschungel angelehnt sein, z. B.:

  • „Seht ihr die dichten Blätter über euren Köpfen? Könnt ihr sie erreichen?“ Die Kinder stellen sich auf ihre Zehenspitzen und strecken die Hände nach oben.
  • Könnt ihr die bunten Blumen rings um euch herum sehen?“ Die Kinder nehmen die Hände in die Hüften und drehen ihre Oberkörper abwechselnd nach rechts und links.
  • „Schwirrt hinter euch ein Vogel an die Blüten?“ Die Kinder lassen ihre Oberkörper nach unten hängen, ihr Blick richtet sich durch die geöffneten Beine nach hinten.

Die Geschichte erzählen:Wo ist Poco?

Die Kinder kriechen durch den Tunnel und betreten so den Dschungel. Lesen Sie ihnen die folgende Mitmachgeschichte vor. Zeigen Sie während des Vorlesens auf die entsprechende Station des Bewegungsparcours. „Während wir gemütlich um das Feuer im Dschungelcamp sitzen, hören wir plötzlich einen lauten Schrei: Die Affenmama ruft laut um Hilfe. Poco, ihr jüngster Sohn, ist im Dschungel verschwunden. Schnell machen wir uns auf den Weg zu ihr. Vielleicht ist Poco ja hinter dem großen Matschfeld? Um dieses zu überwinden, müssen wir über große Mistkugeln balancieren, die Käfer geformt haben (s. Station 1). Oder hat sich Poco jenseits des tosenden Wasserfalls verlaufen? Wir unterstützen uns gegenseitig, um nicht von der schmalen Brücke ins Wasser zu fallen (s. Station 2). Immer wieder rufen wir Pocos Namen. Plötzlich hören wir aus der Ferne eine zarte Stimme, deren Ruf wir folgen. Ein kleiner Trampelpfad führt uns zu einer Anhöhe. Doch ein Lavastrom, der aus dem großen Vulkan fließt, versperrt uns den Weg. Von Stein zu Stein hüpfend, wagen wir uns durch die heiße Glut (s. Station 3). Geschafft! Wir sind auf der anderen Seite. Pocos Hilferufe ertönen immer lauter. Doch ein neues Hindernis taucht vor uns auf: ein großer Termitenhügel. Auf keinen Fall wollen wir die Stadt der kleinen Bewohner zerstören. Deshalb setzen wir vorsichtig einen Fuß vor den anderen (s. Station 4). Puh, keine Termiten wurden verletzt. Und dort! Eine kleine Affenschwanzspitze lugt hinter dem Blätterwerk hervor. Poco sitzt im oberen Geäst eines Baumes. Die herrlich saftigen Blätter haben ihn nach oben gelockt und nun kommt er nicht mehr hinunter. Wir steigen nach oben und verteilen uns vorsichtig in den unteren Ästen. So können wir Poco von Kind zu Kind weiterreichen und er kommt unversehrt unten an (s. Station 5). Jetzt rasch zurück zur Affenmama. Diese ist überglücklich und schließt den kleinen Poco fest in ihre Arme.“

Die Stationen erkunden: Auf Streifzug durch den Dschungel

Die Kinder wählen nach dem Ende der Geschichte frei aus, an welchen Stationen sie sich ausprobieren und in welcher Reihenfolge sie das tun. Geben Sie – wenn notwendig – Hilfestellung und stehen Sie so, dass Sie den Parcours gut überblicken können. Haben Sie die Zeit im Auge, die Kinder sollten sich ca. 15 Minuten im Bewegungsparcours erproben. Nach dieser Zeitspanne setzen Sie unauffällig einen Kuscheltieraffen auf die obere Sprosse der Sprossenwand oder Leiter, sodass die Kinder Poco wirklich finden können.

  • Station 1 – Bei den Mistkäfern: Die Kinder rutschen allein oder mit Unterstützung bäuchlings über die Medizinbälle.
  • Station 2 – Brücke über dem Wasserfall: Die Kinder balancieren über die Langbank. Dabei unterstützen sie sich gegenseitig.
  • Station 3 – Achtung, Lavastrom: Nacheinander hüpfen die Kinder von Teppichfliese zu Teppichfliese.
  • Station 4 – Beim Termitenhügel: Die Kinder steigen vorsichtig durch die auf- und nebeneinanderliegenden Gymnastikreifen.
  • Station 5 – Hoch oben auf dem Kletterbaum: Die Kinder, die es sich zutrauen, klettern auf der Sprossenwand oder Leiter nach oben, an deren Ende sich der Affe befindet. Falls Sie eine Sprossenwand haben, können mehrere Kinder an verschiedene Stellen klettern und den Affen von Kind zu Kind nach unten weitergeben.

Nachdem die Kinder Poco gerettet haben, endet die Bewegungseinheit. Die Kinder kriechen durch den Tunnel zurück und verlassen den Dschungel auf die gleiche Art, wie sie gekommen sind.

Materialien

  • 1 Kriechtunnel
  • 4 Medizinbälle
  • 1 Langbank
  • 5 rutschfeste Teppichfliesen
  • 7 Gymnastikreifen
  • 1 Sprossenwand oder Leiter

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