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Film und ReligionDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100214

Lange schien es, als seien ausdrücklich religiöse Filme wie Bibel- und Heiligenfilme, Filme über die Institution Kirche und deren Repräsentanten im Kino Vergangenheit. Religiöses fand man eher in Anspielung auf christliche Motive und Symbole, oft mit anderen Traditionen vermischt. Das hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Religion und Kirche sind wieder interessante Filmsujets, werden allerdings auch der Kritik ausgesetzt. Darüber hinaus gibt es auch aus theologischer Sicht weiterhin eine Fülle interessanter Filme und Regisseure.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier jüngere Beiträge der Herder Korrespondenzzum Thema Film und Religion zusammengestellt. 

Über dieses Paket

Blickpunkt

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2016 S. 13-16

    „Star Wars“ in der Hand des Disney-KonzernsDas Imperium triumphiert

    „Star Wars“, die wohl populärste und stilbildendste Filmreihe aller Zeiten, geht mit „Episode VII – Das Erwachen der Macht“ in ein neues Zeitalter. Nach der Übernahme aller Filmrechte durch den Disney-Konzern befindet sich das Weltraum-Epos erstmals außerhalb der Kontrolle durch ihren Schöpfer George Lucas. Der bisherige kommerzielle Erfolg des neuen Films gibt Disney Recht – ob Lucas sein Vermächtnis in gute Hände gelegt hat, bleibt hingegen auch für ihn selbst offen. Auch die Rolle von Religion und Spiritualität wird womöglich neu bewertet werden müssen.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 6/2009 S. 281-285

    Dan Browns „Illuminati“ im KinoDunkle Machenschaften?

    Wie die literarische Vorlage ist der Hollywood-Film „Illuminati“ als unterhaltsamer Thriller vor dem Hintergrund widerstreitender Weltanschauungen angelegt. So krude Dan Browns Phantasieprodukt eines weiterhin aktiven Geheimordens sein mag: Es geht auch um das Spannungsfeld zwischen der katholischen Kirche und der modernen Welt, insbesondere der Naturwissenschaften.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2004 S. 172-177

    Mel Gibsons „Die Passion Christi“Die bittersten Leiden

    Wohl kaum ein Jesus-Film hat im Vorfeld bereits solche Wellen geschlagen. Die einen befürchteten eine antisemitische Schlagseite, andere die ungebremste Darstellung von Gewalt. Seit Mitte März ist Mel Gibsons Evangelienverfilmung „Die Passion Christi“ jetzt auch in Deutschland zu sehen.

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 9/2016 S. 39-42

    Familienbilder im FilmVerstörende Einblicke

    Spätestens seit den beiden Bischofssynoden steht das Thema Familie im Fokus der kirchlichen Aufmerksamkeit. Um einer schärferen Wahrnehmung der aktuellen Schwierigkeiten von Familien willen, aber auch wegen der Vielfalt der Konstellationen heute, lohnt sich die Sichtung von Spielfilmen aus den vergangenen Jahren.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 8/2014 S. 415-419

    Im Kino gibt es eine neue Virulenz biblischer ErzählstoffeHeilsgeschichtliches im 3D-Format?

    Die Bibel hat wieder Konjunktur, zumindest im Kino. Hollywood setzt in diesem Jahr verstärkt auf biblische Erzählstoffe für das Multiplex-Publikum. Aber selbst Autorenfilmer ließen sich in jüngster Zeit wieder vermehrt von Geschichten aus dem Alten wie dem Neuen Testament inspirieren. Auch die Frage, welche Jesusbilder im 21. Jahrhundert angemessen sind, geht damit in eine neue Runde.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 7/2014 S. 358-362

    Aktuelle Gestalten des Bösen in Film und TVProblematische Personifikationen

    Kaum ein populärer Film oder eine TV-Serie kommt ohne „Bösewicht“ aus. Dessen konkrete Ausgestaltung und vor allem seine Nähe zu dem, was die christliche Tradition als personale Verkörperung des Bösen kennt, variiert indes in sehr hohem Maß, und umfasst von einer zickigen Antagonistin im Highschoolfilm bis zu einem manichäisch-metaphysischen Bösen im Fantasygenre eine extreme Bandbreite an Figuren.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2013 S. 534-538

    Der große Filmregisseur Andrej Tarkowskij inspiriert weiterhinZeit zum Erinnern

    Wegen der mannigfaltigen Behinderungen durch die russische Zensur umfasste das Werk von Andrej Tarkowskij am Ende nur ganze sieben lange Spielfilme, aber mit ihnen hat er sich unauslöschlich in die Filmgeschichte eingeschrieben. Gleichwohl droht die Erinnerung an ihn heute zu verblassen: die Erinnerung an seinen tief in das Innere der Wirklichkeit eindringenden Blick: auf eine Filmkunst, der es um den Menschen und die Sensibilisierung seiner Wahrnehmung geht und gegen die heute im Kino verbreitete Suspendierung des Nachdenkens über die letzten Fragen anarbeitet.

  • Zum Kino als theologischem ErkenntnisortFilme machen sehend

    In Filmerzählungen findet die Theologie aktuelle Reformulierungen und neue Kontextuierungen von Glaubenstraditionen. Filme tragen neue Fragestellungen und tastende Antworten an sie heran, markieren ebenso Plausibilitätsprobleme und Vermittlungsdefizite der Theologie, die dieser dann zu bearbeiten aufgegeben sind – wie sie umkehrt auch Ressourcen für theologische Einsichten sein können.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2010 S. 250-254

    Kirche und Religion haben auf der Leinwand KonjunkturWunderliches Kino

    Im Kino gibt es das viel beschworene Comeback des Religiösen – auch jenseits nur zitathafter Anspielungen auf Motive und Symbole des Christentums. Die interessantesten Ansätze zur Behandlung der Themen Kirche und Religion findet man bis ins aktuelle Programm überraschenderweise in deutschsprachigen Filmen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 1/2006 S. 38-43

    Wim Wenders’ spirituell anregendes KinoDer Blick der Engel

    Der Regisseur Wim Wenders gehört zu den Ausnahmeerscheinungen unter den deutschen Filmemachern. Schon lange zeichnet er für Kinoproduktionen verantwortlich, die in hohem Maße spirituell anregend sind. Inzwischen bekennt sich Wenders auch wieder offen zu seinem christlichen Glauben.

Autoren/-innen

  • Feichtinger, Christian

    Christian Feichtinger

    Christian Feichtinger (geb. 1981), Studium der Katholischen Religionspädagogik, Religionswissenschaft und angewandten Ethik, Dr. theol. 2010, Dr. phil. 2015. Seit 2013 Universitäts-Assistent am Institut für Katechetik und Religionspädagogik an der Universität Graz und Religionslehrer am Gymnasium Bruck an der Mur. Mehrere Veröffentlichungen zu Star Wars, darunter: Gegenkörper. Körper als Symbolsysteme des Guten und Bösen in Star Wars, Marburg 2011.

  • Ruch, Christian

    Christian Ruch

    Christian Ruch (geb. 1968), Dr. phil., Historiker und Soziologe, Mitglied der Arbeitsgruppe „Neue religiöse Bewegungen” der Schweizerischen Bischofskonferenz. Lebt in Chur.

  • Wessely, Christian

    Christian Wessely

    Christian Wessely (geb. 1965) ist ao. Professor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz.

  • Valentin, Joachim

    Joachim Valentin

    Der habilitierte Theologe und Religionswissenschaftler Joachim Valentin, geboren 1965, ist seit 2005 Direktor des Hauses am Dom in Frankfurt und apl. Professor für christliche Religions- und Kulturtheorie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Vorsitzender des Frankfurter Rates der Religionen

  • Hasenberg, Peter

    Peter Hasenberg

    Peter Hasenberg (geb. 1953), Studium der Anglistik und Germanistik in Bochum. Assistent am Englischen Seminar der Universität Bochum; 1981 Promotion (Anglistik). Seit 1988 Filmreferent im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und Vorsitzender der Katholischen Filmkommission für Deutschland.

  • Zwick, Reinhold

    Reinhold Zwick

    Reinhold Zwick (geb. 1954) ist Professor für Biblische Theologie und ihre Didaktik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Mitglied der Katholischen Filmkommission für Deutschland. Letzte Veröffentlichungen: Pier Paolo Pasolini, „Der Heilige Paulus“ – Übersetzung des Drehbuchs zu einem nicht realisierten Filmprojekt und Kommentar (zus. mit Dagmar Reichardt), Marburg 2007; Zeit BILD Theologie. Filmästhetische Erkundungen (Film und Theologie, Band 14), Marburg 2011 (Hg., zus. mit Peter Hasenberg und Gerhard Larcher); Religion und Gewalt im Bibelfilm (Film und Theologie, Band 20), Marburg 2012.

  • Orth, Stefan

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr. theol. (geb. 1968), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg, Paris und Münster. 1998 Promotion. Seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz, seit 2014 stellvertretender Chefredakteur.

  • Heimerl, Theresia

    Theresia Heimerl

    Theresia Heimerl, geboren 1971, Studium der Deutschen und Klassischen Philologie und Katholischen Theologie in Graz und Würzburg, Dr. phil. 1998, Dr. theol. 2002. Habilitation über den „Körper in Patristik, Gnosis und Manichäismus“, seit 2003 ao. Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Graz.