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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 163-165

    LeitartikelProfis für die Kirche

    Die höchst unterschiedlich begründete Forderung, als Kirche zur Leistungsgesellschaft in Kontrast stehen zu sollen, wird viel zu oft zur Entschuldigung, dass man es mit den allgemein geltenden Anforderungen an professionelles Handeln unter Christen nicht so genau nehmen müsse. Die guten Gründe dafür, dass auch innerhalb der Kirche „professionell" kein Schimpfwort sein sollte, erhalten nun angesichts der aktuellen (Finanz-)Krise ihr eigentliches Gewicht. Dabei ist zuzugestehen, dass sich innerhalb der Kirche bereits seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ein Prozess der Professionalisierung vollzogen hat, der das Bild von Kirche gehörig veränderte. Aber all die Bemühungen um eine Stärkung der Leitungskompetenz pastoraler Mitarbeiter, deren Befähigung zur Gesprächsführung und die Zurüstung mit dem für eine seelsorgerliche Begleitung notwendigen Wissen und Können haben dem Eindruck mangelnder Professionalität in den Gemeinden nicht abhelfen können.

Kommentar

  • Plus S. 166-167

    KommentarBumerang

    Die Bischöfe auf der Suche nach einem Konsens im Kopftuchstreit.

  • Plus S. 167-168

    KommentarOffenheit

    Kardinal Franz König war zeitlebens ein Brückenbauer.

  • Plus S. 168

    KommentarLustlos

    Wird der Pfingstmontag zum Fest der Ökumene?

Aktuell

  • Plus S. 169-170

    NiederlandeDie Kirche und die Säkularisierung

    Vom 8. bis 13. März hielten sich die niederländischen Bischöfe zum turnusmäßigen Ad-Limina-Besuch in Rom auf. Ihre Bilanz zur kirchlichen Entwicklung fiel dabei wenig hoffnungsvoll aus; dennoch möchten sie es nicht beim Jammern belassen.

  • Plus S. 170-172

    AnglikanerNoch kein Ausweg aus der Krise

    Ob es gelingt, die Brüche in der Anglikanischen Gemeinschaft zu kitten, ist noch nicht abzusehen. Die zu diesem Zweck gebildete Kommission tagte im Februar zum ersten Mal.

Blickpunkt

Interview

  • Plus S. 177-181

    Ein Gespräch mit dem Psychoanalytiker Tilmann Moser„Einfühlung üben“

    Über lebensbejahende und krankmachende Gottesbilder sowie die neuerliche Hinwendung der Therapeuten-Szene zur Religion sprachen wir mit dem Psychoanalytiker Tilmann Moser, dessen schonungslose Auseinandersetzung mit seiner „Gottesvergiftung“ in Kirchen- und Theologenkreisen für viel Aufregung sorgte. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Plus S. 181-185

    Krisensymptome im Verhältnis von Theologie und KircheGebremste Aufbrüche?

    Die wissenschaftliche Theologie steht in vielfacher Hinsicht unter Druck und leidet nicht nur unter den allgemeinen Sparzwängen. Verschlechtert sich auch das Klima zwischen akademischer Theologie und Kirchenleitung? In der aktuellen Umbruchsituation von Kirche und Theologie, leisten Theologinnen in Wissenschaft und Pastoral einen unverzichtbaren Beitrag.

  • Plus S. 185-190

    Metaphysik, Moral und Religion bei Immanuel KantVom Unbedingten angetrieben

    Keine Philosophie hat das moderne Denken so geprägt wie die Immanuel Kants (1724– 1804). Kant, der lange auf dem katholischen Index der verbotenen Bücher stand, betrieb Vernunftkritik um der Ausrichtung des Menschen auf das Unbedingte willen. Das prägt auch sein Verständnis von Religion, vom Verhältnis von Vernunft und Offenbarung.

  • Plus S. 190-193

    Die Suche nach einer neuen OrdenstheologieVom Ich zum Wir

    Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil befindet sich die Ordenslandschaft im Umbruch, und Grundfragen des Ordenslebens selbst stehen zur Diskussion. Eine Gruppe jüngerer Ordensmitglieder aus verschiedenen Gemeinschaften und Spiritualitäten sucht im deutschsprachigen Raum nach einer weiterweisenden Ordenstheologie. Inwiefern und wofür soll Ordensleben heute ein Zeugnis sein?

  • Plus S. 193-198

    Die israelische Zivilgesellschaft und der NahostkonfliktGordischer Knoten

    Nahezu täglich ist Israel in den Nachrichten – ohne dass die Berichterstattung über palästinensische Selbstmordanschläge und Strafaktionen des israelischen Militärs mit den jeweils zu beklagenden Opfern wesentlich hinausginge. Wie positioniert sich Israels Zivilgesellschaft angesichts der Spirale der Gewalt? Welche Rolle spielt dabei die Religion?

  • Plus S. 202-207

    Herausforderungen für die katholische Kirche in SchwedenAusstrahlungskraft und Selbstblockaden

    Die katholische Minderheit im hoch säkularisierten Schweden ist kulturell und spirituell deutlich präsent. Es ist aber nicht leicht, eine Kirche zusammenzuhalten, die sowohl aus Einwanderergruppen verschiedenster Herkunft wie aus Konvertiten aus der lutherischen Mehrheitskirche besteht. Das innerkirchliche Klima ist nicht gerade diskussionsfreundlich.

  • Plus S. 207-209

    Mexiko befindet sich in einer widersprüchlichen LageZwischen Angst und Hoffnung

    Trotz einer positiven Wirtschaftsentwicklung lebt der Großteil der mexikanischen Bevölkerung in zum Teil bitterer Armut. Präsident Vicente Fox ist im Land nach der Hälfte seiner Amtszeit zunehmend politisch isoliert. Gleichzeitig kann seine Regierung einige außenpolitische Erfolge vorweisen.

  • Plus S. 210-212

    Amerikanische Schulprogramme zugunsten sexueller AbstinenzLernziel Enthaltsamkeit

    Staat wie Kirche fördern in den USA spezielle Erziehungsprogramme zur vorehelichen Enthaltsamkeit, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven. Auf katholischer Seite ist besonders das einschlägige Programm „A Promise To Keep: God’s Gift for Human Sexuality“ hervorzuheben, das im Erzbistum Indianapolis entwickelt wurde.

Autoren/-innen