PolenGeld auch zur Versöhnung – aber anders

Der frühere polnische Präsident Bronislaw Komorowski kritisiert wiederholte Forderungen aus der aktuellen polnischen Regierung nach Wiedergutmachungsleistungen Deutschlands für die Kriegsschäden. In einem Interview der Deutschen Welle sagte Komorowski, das Thema sei von Jaroslaw Kaczynski, dem Chef der regierenden Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS, deutsch: Recht und Gerechtigkeit) in die Debatte geworfen worden, ohne zu bedenken, dass dies nirgendwo hinführe. Bei einem so schwierigen Verhältnis wie dem zwischen Deutschland und Polen dürfe man sich so etwas nicht erlauben.

„Was aber bleibt, ist die Sorge, was man tun soll, damit die deutsch-polnische Versöhnung tiefer verankert wird und bessere Früchte trägt“, so der liberal-konservative Politiker. „Wenn es darum geht, mit deutschem Geld etwas für die lokale Bevölkerung der Orte zu tun, die während des Zweiten Weltkriegs besonders gelitten haben und wo jegliche zivilisatorische Standards verletzt wurden, dann halte ich das für eine gute Idee.“

Anzeige: Warum ich an Gott glaube. Von Gerhard Lohfink

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen.
Ich bin einverstanden, dass mein personenbezogenes Nutzungsverhalten in Newsletter und E-Mail-Werbung erfasst und ausgewertet wird, um die Inhalte besser auf meine Interessen auszurichten. Über einen Link in Newsletter oder E-Mail kann ich diese Funktion jederzeit ausschalten. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.