Anzeige
Anzeige: Achtsam und wirksam

Über diese Ausgabe

Editorial

Interview

Essays

  • Plus S. 13

    Kopftuch IKeine Stereotype

    Das Kopftuch wird oft zum Synonym der Unterdrückung der Frau im Islam gemacht. Was bedeutet das Kopftuch für die Frauen in Deutschland, die es selber tragen? Eine deutsche Muslimin in wehrt sich gegen ein Kopftuch-Verbot.

  • Plus S. 14-15

    Kopftuch IIZwischen Wahrheit und Mythos

    Über das Kopftuch wurde in den vergangenen Jahren viel gestritten. Ist es Ausdruck selbstbewusster muslimischer Frauen? Oder doch mehr ein Mittel des Patriarchats zur Unterdrückung der Frau? Aus dem Koran lässt sich eine religiöse Pflicht zum Kopftuch nicht ableiten.

  • Plus S. 21-22

    Wenn Religion zum Politikum wirdDer Fall Türkei

    Radikale Brüche kennzeichnen den türkischen Islam: Auf die religiöse Pluralität im Vielvölkerstaat folgte der Laizismus, der die Religion aus staatlich-gesellschaftlichen Räumen verdrängte. Die Rückkehr der islamischen Religion und Tradition im 20. Jahrhundert scheint erneut dem politischen Machtspiel zu dienen.

  • Plus S. 23-25

    Spezialfall IranHerrschaft eines Gelehrten-Klerus

    Zur Vielschichtigkeit und Pluralität des Islam gehören die Differenzen zwischen Schiiten und Sunniten. Im Iran, aus dem eine größere Gruppe der deutschen Muslime stammt, begegnet man einer schiitischen, aber auch vorislamischen Tradition, welche in besonderer Weise tragend und strukturgebend für die Gesellschaft ist.

  • Plus S. 25-28

    Der Islam in JordanienWie die Radikalisierung stoppen?

    Der Islam im Nahen Osten ist derzeit durch den sogenannten Islamischen Staat besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Die spezifische Situation lässt sich nicht zuletzt am Beispiel Jordanien und den jüngsten Entwicklungen dort gut aufzeigen.

  • Plus S. 31-34

    Welche Folgen hat der Flüchtlingsstrom für das Religionsrecht?Der Islam im deutschen Verfassungsstaat

    Deutschland erlebt derzeit einen hunderttausendfachen Zustrom von Flüchtlingen. Viele dieser Menschen sind Muslime und verändern damit markant die Zusammensetzung des hiesigen muslimischen Bevölkerungsanteils. Gleichzeitig stärken sie auch spürbar die Präsenz „des“ Islam in Deutschland. Das gibt Anlass zu der Frage, wie gut der bundesdeutsche Verfassungsstaat beziehungsweise die bundesdeutsche Rechtsordnung aufgestellt sind, um die anstehenden Integrationsaufgaben anzuleiten und rechtlich einzuhegen.

  • Plus S. 35-38

    Wie Muslime zu Akteuren des Wohlfahrtsstaates werdenHilfe professionalisieren

    Nachdem in den letzten zehn Jahren in Deutschland andere Fragen im Vordergrund standen, ist inzwischen eine Diskussion darüber entbrannt, wie Muslime einen eigenen Wohlfahrtsverband aufbauen können. Wie in anderen Kooperationsfeldern geht es hier um Aushandlungsprozesse zwischen Staat und Muslimen.

  • Gratis S. 42-45

    Das Bild des Islam in den MedienRassismus im neuen Gewand

    Islamfeindlichkeit in der deutschen Öffentlichkeit ist seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten eine stabile Größe. Wie verhält sich die Medienlandschaft zum Thema Islam: Wird neutral berichtet oder werden fremdenfeindliche Stereotypen manifestiert? Inwiefern wird Islamfeindlichkeit medial verschärft?

  • Gratis S. 46-49

    Was sich hinter der Gülen-Bewegung verbirgtGeheime Agenda?

    In über 170 Ländern weltweit sind Vereine und Initiativen der Gülen-Bewegung erfolgreich, und dies vor allem in den Bereichen Wirtschaft , Medien und Bildung. Nachdem kaum eine andere islamische Bewegung in Deutschland so kontrovers beurteilt wird: Was verbirgt sich hinter ihr?

  • Plus S. 54-57

    Von der Geschichtlichkeit der heiligen Schrift des IslamInnenleben des Korans

    Erstmals wird der Koran in umfassender Weise textkritisch ediert. Mit dem Projekt „Corpus Coranicum“ eröffnet sich ein völlig neuer Zugang der heiligen Schrift des Islam. Ziel der von Angelika Neuwirth geleiteten Arbeiten ist es unter anderem, den Einfluss spätantiker Texte aus dem Umkreis des Koran zu dokumentieren. Was sind die bisherigen Ergebnisse des Projektes, das auch den islamischen Theologien in Deutschland nahe steht?

  • Plus S. 60-62

    Konvertiten aus der Sicht des IslamWechsel der Perspektive

    Religionen und Weltanschauungen treten in einem gegebenen gesellschaftlichen Kontext als Konkurrenten auf. Daher stellt sich die Frage nach ihren Wahrheitsansprüchen. Wie steht der Islam zu neuen Mitgliedern (Konvertiten) und wie zu ehemaligen Mitgliedern (Apostaten)? Wie sehen aus muslimischer Perspektive Rechtslage und Praxis für Menschen aus, die zum Islam konvertieren wollen? Wie verhält sich die islamische Religionsgemeinschaft, wenn Muslime aus dem Islam zu einer anderen Religion konvertieren?

  • Plus S. 63-64

    Vom Bilderverbot zu den Werken muslimischer Künstler heuteBilder des Islam

    Wie zuletzt bei den Mohammed-Karikaturen wird immer wieder über das Bilderverbot im Islam diskutiert. Dabei gibt es eine bemerkenswerte Geschichte der Islamischen Kunst, die hierzulande zu wenig bekannt ist. Das gilt auch für die Arbeiten zeitgenössischer Künstler aus islamisch geprägten Kulturräumen.

Autoren/-innen