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Über diese Ausgabe

Editorial

Interview

  • Plus S. 4-8

    Ein Streitgespräch zwischen Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Barbara VinkenKampf oder Harmonie?

    Gibt es einen Ausweg aus dem Geschlechterkampf? Ist die kirchliche Sexualmoral noch zeitgemäß oder braucht es eine neue Liebeslehre? Und sollten Frauen Priesterinnen werden? Darüber diskutierten die Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken und die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. Moderiert hat das Gespräch Benjamin Leven.

Essays

  • Plus S. 9-12

    Frauen in den deutschen KirchengemeindenVormarsch und Rückzug

    Immer wieder zeigt sich das gleiche religionssoziologische Bild: Frauen sind eher kirchlich verhaftet und fühlen sich stärker mit der Kirche verbunden. Vor allem aber jüngere Frauen sind faktisch immer weniger bereit, sich in einer geschlechterhierarchischen Kirche ehrenamtlich zu engagieren.

  • Plus S. 13-16

    Geschichte und Gegenwart katholischer FrauenverbändeZwischen Tradition und Emanzipation

    Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich im Rahmen des sozialen und politischen Katholizismus ein differenziertes Frauenverbandswesen entwickelt. Der springende Punkt im gesellschaftlichen und kirchlichen Wandel ist es, jeweils die Lebenswirklichkeit von Frauen zu treffen, Plattformen gemeinsamen Engagements zu schaffen und sonst schwach organisierten Anliegen Gehör zu verschaffen.

  • Gratis S. 22-25

    Zum Stand der christlich-feministischen ExegeseFrauen ins Zentrum stellen

    Die Diskussion um die Gleichberechtigung von Mann und Frau wird seit einigen Jahrzehnten auch theologisch geführt. In allen drei monotheistischen Religionen und ihren Schriftauslegungen hat mittlerweile eine feministische Hermeneutik Eingang gefunden. Zudem erweitern Gender-Kategorien und internationale Kooperationen die Diskussion der christlich-feministischen Exegese.

  • Plus S. 31-34

    Impulse der Frauenmystik für heuteKritik, Widerstand und Lebenskunst

    In der mystischen Theologie von Frauen spielen klösterliche Wissensformen eine besondere Rolle, denn im Mittelalter sind Frauenklöster Bildungsorte. Heute ist es an der Zeit, die Mystik als Ressource zu entdecken, sie auszugraben und so weiter zu bearbeiten, dass sie zur Quelle der Inspiration wird in den vielen Herausforderungen, die sich gegenwärtig stellen.

  • Plus S. 35-37

    Zum aktuellen Stand der MariologieSchwester im Glauben

    Maria, die Mutter Jesus ist in der Kirchengeschichte auf ganz unterschiedliche Resonanz gestoßen. Von marianischer Frömmigkeit bis hin zum vorübergehenden theologischen Abseits verläuft die Geschichte der Mariologie. Wie ist die Rolle Marias in der katholischen Kirche heute zu bewerten? Welche theologischen Debatten gibt es um sie und welche Bedeutung kann sie in einer Kirche des 21. Jahrhunderts einnehmen, nicht zuletzt für die Frauen?

  • Plus S. 38-41

    Eine Standortbestimmung theologischer GenderforschungVon der Frauenfrage zum Geschlechterdiskurs

    Die immer noch ungelöst erscheinende Frage nach der „Stellung der Frau in der Kirche“ hat etwas Unzeitgemäßes. Mit Blick auf aktuelle Konzeptionen der theologischen Geschlechterforschung kann man nicht mehr so ungebrochen von „der Frau“ oder „den Frauen“ sprechen. Außerdem wird man das Th ema auf die Frage nach Geschlechtersensibilität und Geschlechtergerechtigkeit insgesamt hin weiten und sich dabei nicht mehr nur auf das Verhältnis von den Frauen und der Kirche konzentrieren müssen.

  • Plus S. 42-44

    Haben wir eine sexuelle Identität?Das Geschlecht der Engel

    Hinter den gesellschaftlichen und politischen Debatten um die sexuelle Identität, das Verhältnis der Geschlechter und die Familie stehen weitreichende philosophische Grundannahmen, die es kritisch zu analysieren gilt.

  • Plus S. 45-47

    Ist Papst Franziskus ein Frauenversteher?Buttercreme mit Erdbeeraroma

    Auf den ersten Blick scheint Papst Franziskus ein neues Verständnis für Frauen in der Kirche zu etablieren. Er sehnt eine „mütterliche Kirche“ herbei und fordert eine neue „Theologie der Frau“. Doch bei der Machtfrage kneift er, mit Blick auf die Weihe von Frauen zu Priesterinnen bewegt er sich nicht. Dabei ist nicht die Frauenweihe ein Kniefall vor dem Zeitgeist, wie Konservative stets fürchten. Die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern in der Kirche hingegen ist anpasserisch.

  • Plus S. 48-49

    Frauen in kirchlichen LeitungsaufgabenNeues Gesicht von Kirche

    Dass Bischöfe verstärkt Frauen die Verantwortung für Pastoral auf der Bistumsebene übertragen, ist ein wichtiges Zeichen. Trotz positiver Entwicklungen bleiben insgesamt jedoch Defizite bezüglich der Beteiligung von Frauen.

  • Plus S. 50-53

    Gleichstellung in der katholischen Kirche?Weiterhin unterrepräsentiert

    Frauen gehören immer noch nicht zum Bild von katholischer Kirche wie es die Männer tun. Lässt sich vor Ort ein hoher Frauenanteil feststellen, so nimmt dieser rapide ab auf den höheren Ebenen der Konzeption, Planung und Entscheidung. Warum ist das so? Was ist hier zu tun, um die von allen Seiten geforderte Zielgröße der gerechten Repräsentanz von Frauen und Männern auf allen Ebenen der Kirche zu erreichen oder zumindest ihr deutlich näher zu kommen?

  • Plus S. 54-57

    Zur Gegenwart und Zukunft der Ordensfrauen in DeutschlandSeiltanzen im Nebel

    Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts hatten die Frauenklöster einen hohen Zulauf. Klöster sind die Orte mit Tradition, in denen Frauen seit Jahrhunderten einen Platz der Selbstbestimmung und Sicherheit gefunden haben. Die Erfolge der Frauenbewegungen haben diesen Ort mittlerweile auch außerhalb des Klosters möglich gemacht und damit zu einem Rückgang der Ordensfrauen geführt. Wie sieht die Zukunft der Frauenklöster aus? Wie sehen die Schwestern selbst ihre Zukunft?

  • Plus S. 58-59

    Bräutigam Christus

    Im Kloster leben Schwestern gemeinsam mit Christus als Bräutigam. Was bewegt eine junge Frau, es mit einer Lebensform zu versuchen, die derart unplausibel scheint?

  • Plus S. 60-62

    Bilder einer AusstellungAvant-Marie

    In der zeitgenössischen Kunst kommt es zu einer neuen Hinwendung zu traditionellen christlichen „Bildwelten“. Dies dokumentierte zuletzt eine Grazer Ausstellung. In dieser Schau stieß man auch auf moderne Adaptionen historischer Mariendarstellungen. Was verraten sie über Weiblichkeit, Jungfräulichkeit und Mutterschaft?

  • Plus S. 63-64

    Drei biblische Frauen-DarstellungenDynamische Blicke

    Maria Magdalena, die Heilige Agatha und Maria als apokalyptische Frau begegnen dem Betrachter in diesem Heft. Das Anschauen dieser Frauen-Bilder kann zu einer Schule des inneren Sehens werden.

Autoren/-innen

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