Über diese Ausgabe

Editorial

Interview

Essays

  • Plus S. 13-16

    Ökumene heuteWas jetzt getan werden muss

    Der ökumenische Dialog zwischen den Kirchen ist in vollem Gange und hat einige Erfolge erzielt. Einzelfragen konnten geklärt werden. Auch das Verständnis von Ökumene in den einzelnen Gemeinschaften hat sich gewandelt. Angesichts des Reformationsjubiläums müssen sich die Kirchen heute aber vertieft fragen, was Ökumene als Auftrag eigentlich bedeutet und wohin die Reise gehen soll.

    Themenpaket: Zum Stand der Ökumene
  • Plus S. 21-24

    Charismatische Bewegungen im 21. JahrhundertEvangelikale und die Reformation

    Evangelikale und charismatische Bewegungen sind in ihren Erscheinungsformen vielfältig. Sie werden in Zukunft immer stärker das kirchliche Leben in Europa beeinflussen. Welche kirchlichen und biblischen Schwerpunkte setzen die Bewegungen? Wie heben sie sich von der reformatorisch-protestantischen Kirche ab? Welche Chancen und auch Gefahren bringen diese Bewegungen mit sich?

  • Plus S. 25-28

    Neutestamentliche MotivationenEinheit als Ziel der Ökumene?

    Man braucht aus katholischer Sicht 500 Jahre Reformation nicht zu bejubeln, um 2017 als eine gute Gelegenheit zu begrüßen: einerseits für eine Gewissenserforschung, für ein Schuldbekenntnis und für gute Vorsätze, andererseits für die Anerkennung der Lebensleistung, die in den evangelischen Kirchen erbracht wird. Wie aber kann neuer Schwung in die ökumenischen Beziehungen kommen?

  • Plus S. 33-35

    Zur Ethik der KirchenDer Glaube trennt, das Handeln eint – oder ist es heute umgekehrt?

    Können die Kirchen in moralischen Fragen nicht mehr mit einer Stimme sprechen? Die Inszenierung der Konflikte einer solchen Frontstellung von evangelischer versus katholischer Ethik übersieht die zum Teil massiven Differenzen innerhalb der Kirchen selbst – sowohl in Deutschland als auch, oftmals noch schärfer, zwischen den Ortskirchen im Norden und im Süden.

  • Plus S. 36-37

    Eine evangelische PerspektiveZukunft ethischer Urteilsbildung

    Liegt die Trennlinie nicht mehr zwischen den beiden Konfessionen, sondern zwischen „Progressiven“ und „Konservativen“, die es jeweils auf beiden Seiten der Konfessionsgrenze gibt? Ist diese Konstellation für die Zukunft theologisch-ethischer Urteilsbildung und kirchlich-ethischen Engagements in der Zivilgesellschaft gar wichtiger als die Frage nach der konfessionellen Klarheit ethischer Positionen?

  • Plus S. 48-52

    Wie sich Christsein wandeltAnkommen und Weiterziehen

    Die vor einiger Zeit noch so virulente Figur des Konvertiten verblasst. Zugleich nimmt die neugierige, eher unverbindliche Spiritualität des Pilgers im Christentum an Bedeutung zu. Für die erschöpften Volkskirchen muss das kein Nachteil sein.

  • Plus S. 53-56

    Über eine christliche Ästhetik des 21. JahrhundertsDas Christentum hat ein Darstellungsproblem

    Als Welt-Religion, die in der Welt sein und die Welt durchdringen will, muss das Christentum sich öffentlich zeigen. Es muss seine Inhalte, seine Botschaft sichtbar im öffentlichen Raum darstellen. Doch viele traditionelle Formen des Sich-Zeigens haben sich, in beiden konfessionellen Traditionen, überlebt – und dies ist für jeden Unbeteiligten schon von weitem sichtbar.

  • Plus S. 61-64

    Bilder konfessioneller Identität?Gnade oder Untergang

    Die Themen dieses Heftes spiegeln sich in der Kunst von heute. Diese würde dem Reformationsanliegen allerdings zutiefst zuwiderlaufen, würde man ihr jenes Potenzial entziehen, das der Reformator selbst angewendet hatte: die starke Kritik, die auch diese Bilder auszeichnet. Ein Durchblick.

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