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Reformationsjubiläum 2017Dossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100212

1517 soll Martin Luther in Wittenberg seine 95 Thesen veröffentlicht und damit die Reformation in Gang gesetzt haben. Schon 2008 eröffnete die evangelische Kirche eine sogenannte Lutherdekade zur Vorbereitung des 500-jährige Reformationsjubiläums 2017. Die historische Auseinandersetzung mit Luther und anderen Reformatoren, die Selbstvergewisserung der evangelische Kirche und Fragen der Ökumene stehen seitdem auf dem Programm.

Mit einer ganzen Reihe von Beiträgen hat sich die Herder Korrespondenz der Vorbereitung des Reformationsjubiläums gewidmet. Wir dokumentieren sie in diesem Dossier.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 12/2017 S. 4-5

    LeitartikelReform nach dem Jubiläum

    Der Festrausch ist verflogen, die evangelische Kirche sucht erneut nach Zukunftskonzepten. Sie will vielfältiger werden und mentale Mauern überwinden. Das wollte sie schon vor zehn Jahren. Seitdem ist einiges passiert, aber längst nicht genug.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 8/2015 S. 388-389

    LeitartikelNeue Chiffre Christusfest

    Bis zum Beginn der Feierlichkeiten des Reformationsjubiläums 2017 ist es nicht mehr lange hin. Dabei sind noch längst nicht alle Fragen geklärt. Immerhin haben EKD und Deutsche Bischofskonferenz jetzt gemeinsam geplante Vorhaben bekannt gegeben, die eine stärkere ökumenische Akzentuierung mit sich bringen werden.

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 12/2014 S. 603-605

    EKDNeustart mit Heinrich Bedford-Strohm

    Bei der EKD-Synode in Dresden wurde jetzt der seit 2011 amtierende bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zum neuen Ratsvorsitzenden gewählt. Er tritt sein Amt in einer Phase wichtiger Weichenstellungen für den deutschen Protestantismus an.

Blickpunkt

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 9/2014 S. 443-447

    Zur Diskussion um den EKD-Grundlagentext zum ReformationsjubiläumAufschlussreiche Aufregung

    Der Grundlagentext der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Reformationsjubiläum 2017 (vgl. HK, Juni 2014, 274 f.) hat sowohl innerprotestantisch wie auch auf katholischer Seite eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Katholische Kritiker hielten der EKD unökumenisches Verhalten vor. Aber für die katholische Kirche sollte das Papier eher ein Anlass sein, selbstkritisch über die Bücher zu gehen und das eigene Verhältnis zur neuzeitlichen Freiheitsgeschichte zu klären.

Interview

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 12/2016 S. 22-25

    Ökumenische Pilgerreise von DBK und EKD ins Heilige LandAufeinander zu

    Kurz vor dem Beginn des Reformationsjubiläums sollte das ein betont ökumenischer Auftakt sein, der nun das ganze Jahr prägen wird: Katholische Bischöfe und Mitglieder des Rats der EKD sind Ende Oktober für eine Woche nach Israel und Palästina gefahren, um sich der gemeinsamen biblischen Quellen zu vergewissern. Neben dem intensiven Austausch miteinander hat man auch mit Kirchenführern und Repräsentanten der Konfliktparteien gesprochen – und auch ihnen gegenüber für Versöhnung geworben.

  • Das Reformationsjubiläum 2017Hoffnungsvoll nach vorn gerichtet

    Kann das Reformationsjubliäum ein Grund zum Feiern sein? Die Anfragen an das Reformationsjubiläum sind zahlreich. Klar ist aber auch: Im Jahr 2017 soll nicht deutschnational oder protestantisch-abgrenzend, sondern international und im ökumenischen Horizont gefeiert werden. Was aber heißt das im Einzelnen für die kommenden zwölf Monate?

Autoren/-innen

  • Keller, Claudia

    Claudia Keller

    Claudia Keller (geb. 1968) ist Journalistin und Buchautorin. Seit April 2017 ist sie Redakteurin der Herder Korrespondenz in Berlin und München. Zuvor arbeitete sie 17 Jahre als Redakteurin beim Berliner „Tagesspiegel“ und schrieb vor allem über die Themen Kirche und Religion. Sie hat Geschichte und Germanistik in Köln und den USA studiert.

  • Feige, Gerhard

    Gerhard Feige

    Gerhard Feige (geb. 1951 in Halle), wurde nach dem Studium der Theologie in Erfurt 1978 in Magdeburg zum Priester geweiht. Auf die Promotion 1988 folgte ein einjähriger Studienaufenthalt in Rom. Von 1989 bis 1999 war er erst Dozent, dann Professor für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Ostkirchenkunde in Erfurt. Im September 1999 zum Bischof geweiht, wurde er zunächst Weihbischof in Magdeburg, ab 2004 auch Diözesanadministrator. Am 16. April 2005 wurde er als Bischof von Magdeburg eingeführt. Feige ist Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz und leitet die Arbeitsgruppe Kirchen des Ostens. Seit 2014 ist er Mitglied im Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen.

  • Rahner, Johanna

    Johanna Rahner

    Johanna Rahner (geb. 1962) ist seit 2014 Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Zuvor Professorin für Systematische Theologie an der Universität Kassel und der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bamberg. Studium der Biologie und Katholischen Theologie in Freiburg. Dort Promotion (Neues Testament) 1997, Habilitation (Fundamentaltheologie/Ökumenische Theologie) in Münster 2003. Verschiedene Veröffentlichungen zu ekklesiologischen, sakramententheologischen und ökumenischen Fragestellungen.

  • Striet, Magnus

    Magnus Striet

    Magnus Striet (geb. 1964) ist seit 2004 Professor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Gotteslehre, Theodizee und Eschatologie, Fragen einer theologischen Anthropologie.

  • Käßmann, Margot

    Margot Käßmann

    Margot Käßmann (geb. 1958) ist seit 2012 Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017. 1989 Promotion an der Universität Bochum in evangelischer Theologie. 1992 bis 1994 Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Hofgeismar; 1994 bis 1999 Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages; 1999 bis 2010 Landesbischöfin der Evangelischlutherischen Landeskirche Hannovers; 1983 bis 2002 Mitglied im Zentralausschuss und 1991 bis 1998 im Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen; 2003 bis 2010 Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); 2009 bis 2010 Vorsitzende des Rates der EKD.

  • Orth, Stefan

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr. theol. (geb. 1968), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg, Paris und Münster. 1998 Promotion. Seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz, seit 2014 stellvertretender Chefredakteur.

  • Ruh, Ulrich

    Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, geboren 1950, Dr. theol. Dr. h.c., studierte katholische Theologie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 1974 bis 1979 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg (Professur Karl Lehmann). 1979 wechselte er als Redakteur zur "Herder Korrespondenz", die er von 1991 bis 2014 als Chefredakteur wesentlich prägte. 2005 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz als „Würdigung für seine Verdienste in Kirche und Gesellschaft“ verliehen. Seit 2015 ist Ruh Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.