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Über diese Ausgabe

Editorial

Interview

  • Plus S. 11-16

    Ein Streitgespräch mit Claudia Lücking-Michel und Sophia Kuby„Die Kirche ist zu langsam“

    Vom Praenatest über die Schwangerschaftskonfliktberatung bis zum Designerbaby: Was heißt Lebensschutz heute und vor welchen Herausforderungen stehen die Kirchen aktuell? Über diese Fragen sprachen wir mit ZdK-Vize-Präsidentin Claudia Lücking-Michel und Sophia Kuby, Direktorin des EU-Büros der Menschenrechtsorganisation ADF in Brüssel. Die Fragen stellten Felizia Merten und Stefan Orth.

Essays

  • Plus S. 4-6

    Was es bedeutet, Kinder zu habenWunder Kinder

    Jedes Kind ist ein Wunder. Diesem Wunder der Schöpfung liegt jedoch noch mehr zugrunde. Theologisch betrachtet ist es ein eigenes Geschenk Gottes, eine transzendierende Überbietung des Lebens – und damit auch eine Wahrnehmungsschule für die Eltern.

  • Plus S. 7-10

    Was kann die moderne Reproduktionsmedizin?Ein Kind, sechs Eltern

    Lange Zeit über hat sich die moderne Fortpflanzungsmedizin vor allem mit der natürlichen Reproduktion und deren Störungen – inklusive der Schwangerschaftsverhütung – befasst. Erst nach und nach gelang es der Wissenschaft, Unfruchtbarkeit erfolgreich zu diagnostizieren und auch zu therapieren. Mittlerweile hat der moderne Mensch seine Fortpflanzung weitgehend unter biotechnologische Kontrolle gebracht. Nahezu in jedes Detail des Geschehens kann eingegriffen werden.

  • Plus S. 17-21

    Das lehramtliche Verbot künstlicher Verhütung wieder in der DebatteDer lange Schatten von „Humanae vitae“

    Im August 2016 wurde die im Auftrag des britischen „Wijngaards Institute for Catholic Research“ erarbeitete und von vielen Theologen und Theologinnen unterzeichnete Erklärung veröffentlicht, in der die Tragfähigkeit der Argumente von „Humane vitae“ bestritten und das Lehramt aufgerufen wurde, seine Position zu revidieren. Eine Gegenerklärung folgte. Worum geht es?

  • Plus S. 21-22

    Ein ZwischenrufGefährliche und zugleich gefährdete Körper

    Die sogenannte Natürliche Familienplanung (NFP) erlangt im Kontext von Migration, Religion und Gender gerade eine neue Bedeutung. Kinderwunsch und Verhütung sind nicht nur im Katholizismus, sondern auch in anderen Religionen prekäre Themen.

  • Plus S. 23-26

    Kirchliche Schwangerschaftskonfliktberatung in DeutschlandDer ominöse Schein

    Obwohl sich die deutschen Bischöfe mit Rom über den Schutz des ungeborenen Lebens einig waren, entstand 1998 ein innerkirchlicher Konflikt über den Beratungsschein, der die Kirche in Deutschland bis heute teilt. Ursprung der Auseinandersetzung war jedoch eine staatliche Änderung hin zur Pflichtberatung.

  • Gratis S. 27-31

    Fragen und Versprechungen der ReproduktionsmedizinTräume und Abgründe

    Der gentechnische und medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hat ungeahnte Kräfte und Möglichkeiten freigesetzt, die selbst im Vatikan Staunen verursachten. Was auf der einen Seite Erkenntnis für Heilung und Therapie bedeutet, bringt auf der anderen Seite viele ethische Fragen mit sich. Die Gesellschaft muss sich mit dem Dilemma konfrontieren: Darf der Mensch alles, was er kann?

  • Plus S. 35-36

    Eine Gesellschaft zwischen Inklusion und Praenatest„Wir sind alle Menschen“

    2009 wurde die Behindertenrechtskonvention im Deutschen Bundestag ratifiziert. Viel ist seitdem in Sachen Inklusion und Integration geschehen. Das Verfahren des Praenatests stellt die Gesellschaft nun aber vor neue ethische Herausforderungen: Wie geht unsere Gesellschaft mit Menschen mit Behinderung um? Wie sieht die richtige Unterstützung aus? Wo muss sich die Politik auf ethische Grundwerte besinnen?

  • Plus S. 40-43

    Leihmutterschaft in historischer PerspektiveEine Form körperlicher Erwerbsarbeit

    Ist Leihmutterschaft grundsätzlich abzulehnen oder gibt es bestimmte Voraussetzungen, unter denen sie akzeptabel erscheint? Die Erfahrungen, die mit älteren Formen des Leihens und Verleihens weiblicher körperlicher Fertigkeiten und ihrer Regulierung gesammelt wurden, sind auch für die aktuellen Diskussionen hilfreich.

  • Plus S. 52-55

    Die Bearbeitung bioethischer Themen in der LiteraturIdentitätssuche angesichts von Optimierungsversprechen

    Die biomedizinischen Möglichkeiten am Lebensbeginn steigen immens an, gesellschaftliche und politische Debatten werden geführt. Andere Perspektiven auf die Betroffenen und die ethischen Zusammenhänge bieten Romane. Ein Wechsel der eigenen Perspektive wird auf diese Weise literarisch ermöglicht, da sowohl die beschworene „schöne neue Welt“ als auch deren Herausforderungen beleuchtet werden.

  • Plus S. 56-60

    Pränatale Diagnostik und Spätabtreibung im FilmEntscheidungskrisen

    Christliche Überzeugungen haben nach wie vor gute Chancen auf Anerkennung, wenn sie mit Empathie und auf Augenhöhe mit dem Fühlen und Denken der Menschen artikuliert werden. Dafür könnten nicht zuletzt auch narrativ gefasste ethische Diskurse in Spielfilmen ein Vademecum sein.

  • Plus S. 61-63

    Kreaturen und ihr Recht auf KreatürlichkeitHerrenmenschen und Homunculi

    Die Vorstellung eines technisch erzeugten und veränderten menschlichen Lebens wirkt immer noch abschreckend. Doch was spricht in einer Welt, die sich nicht mehr als Schöpfung Gottes versteht, noch dagegen, dass Menschen nach den Vorlieben anderer Menschen geformt werden?

  • Plus S. 64

    Zu den Bildern in diesem HeftJesuskinder und ihre Leihmütter

    Ganz besondere Beziehungen zu Kindern haben sich im Barock in Frauenklöstern ausgebildet. Für Ordensschwestern waren die Gestaltung und Verehrung von teils sehr aufwändig gestalteten Jesuspuppen und -figuren eine Möglichkeit, eigene Formen von Mütterlichkeit auszuleben.

Autoren/-innen