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Joachim Gauck: Toleranz: einfach schwer

Endlich Bewegung in der Frauenfrage?Dossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100189

In der Diskussion über unverzichtbare Reformen innerhalb der katholischen Kirche spielt die Frage nach einer größeren Beteiligung von Frauen auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens eine große Rolle. Wie kann das Miteinander von Frauen und Männern in der Kirche partnerschaftlicher gestaltet werden? Welche Rolle spielen dabei kirchliche Ämter? Und warum werden die bisher schon bestehenden Möglichkeiten der Mitwirkung von Frauen nicht konsequenter genutzt?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier wichtige Beiträge zu den Forderungen nach mehr Einfluss für Frauen in der Kirche aus den vergangenen Monaten zusammengestellt.

Über dieses Paket

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2017 S. 11

    TheologieMehr Frauenförderung?

    Auf der Vollversammlung des Katholisch-Theologischen Fakultätentags Ende Januar ging es vor allem um die Zukunftschancen von Theologinnen. Vorgestellt wurden dabei auch Ergebnisse der neu aufgelegten Studie über den wissenschaftlichen Nachwuchs des Fachs insgesamt.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2013 S. 171-173

    FrauenDeutsche Bischöfe versprechen Förderung

    Bei ihrer Frühjahrsvollversammlung Ende Februar in Trier widmete sich die Deutsche Bischofskonferenz mit einem Studientag dem „Zusammenwirken von Frauen und Männern im Dienst und Leben der Kirche“. Dabei verständigte man sich auf konkrete Maßnahmen, um den Anteil von Frauen in kirchlichen Leitungspositionen zu erhöhen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 12/2012 S. 601-603

    KircheIst das Ehrenamt zukunftsfähig?

    Eine von der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebene Studie widmet sich der Zukunftsfähigkeit des kirchlichen Ehrenamtes. Entscheidend ist dabei ein geschlechtersensibler Blick.

Blickpunkt

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2012 S. 65-69

    Muss über Frauen im kirchlichen Amt immer noch gestritten werden?Die Zeit drängt

    Die Problematik der Beteiligungsgerechtigkeit für Frauen in der Kirche ist keine Geschmacks-, Meinungs- oder Gesinnungsfrage, sondern eine Frage der theologischen Wahrhaftigkeit. Sie ist in keiner Weise auf die Frage der Zulassung der Frau zum Weiheamt zu reduzieren, wenngleich sich an der Beantwortung dieser Frage sicher Grundsätzliches entscheidet.

Interview

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 8/2017 S. 45-47

    Die Tür ist geschlossenFrauen weihen?

    Im Juni-Heft der Herder Korrespondenz hat Michael Seewald angeregt, über die Priesterweihe für Frauen nachzudenken. Triftige Gegenargumente gebe es nicht. Deshalb sei die Ordination von zölibatär lebenden Frauen einen Gedanken wert, auch wenn – wie Seewald vermutet – manchen Dogmatikern dabei die Haare zu Berge stehen. Nach Seewald braucht es nicht bei einem Gedankenexperiment zu bleiben; „die Kirche“ müsse nur den Mut aufbringen, es umzusetzen. So einfach ist die Sache jedoch nicht.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 9/2011 S. 461-466

    Frauen in kirchlichen LeitungspositionenFordern und Fördern

    Obwohl seit Jahrzehnten immer wieder mehr Frauen in leitenden Funktionen der Kirche gefordert werden, besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf. Hier liegt eine große Aufgabe für die Kirche, will sie ihren eigenen, nicht zuletzt im Zweiten Vatikanum klar formulierten Ansprüchen gerecht werden.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2011 S. 129-134

    Ein Plädoyer für mehr GeschlechtergerechtigkeitUm der Kirche selbst willen

    Der begonnene Dialogprozess zur Identitätsklärung und -vergewisserung der Kirche muss sich auch dem Geschlechterverhältnis und dem Desiderat größerer Geschlechtergerechtigkeit widmen. Die Kirche wird durch eine unvoreingenommene und konstruktive Auseinandersetzung mit diesen Fragen ein besseres Verständnis der humanen Wirklichkeiten gewinnen.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 2/2011 S. 82-87

    Theologinnen fragen nach Macht und Ermächtigung in der KircheAggiornamento in Zeiten der Krise

    Hinter der gegenwärtigen Kirchenkrise steht der Konflikt zwischen kirchlicher Tradition und moderner Gesellschaft. Von diesem sind Frauen besonders betroffen: Grundlegende Strukturfragen wie etwa die Frage nach Partizipation und Mitbestimmung spitzen sich hier noch zu. Vor diesem Hintergrund widmet sich „Agenda – Forum katholischer Theologinnen“ den Herausforderungen eines „Aggiornamentos“ für die heutige Zeit.

Autoren/-innen

  • Foitzik, Alexander

    Alexander Foitzik

    Alexander Foitzik, Dipl. theol., geboren 1964 in Heidelberg. Studium der Katholischen Theologie in Freiburg und Innsbruck. Von 1992 bis 2015 Redakteur der Herder Korrespondenz. Seitdem als Studienleiter an der Katholischen Akademie Freiburg tätig.

  • Qualbrink, Andrea

    Andrea Qualbrink

    Andrea Qualbrink, geboren 1976, ist Referentin im Stabsbereich Strategie und Entwicklung im Generalvikariat des Bistums Essen. Sie hat zum Thema „Frauen in kirchlichen Leitungspositionen“ promoviert, das Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ mitkonzipiert und in den Jahren 2013 und 2018 die Studien „Frauen in Leitungspositionen“ im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt. Sie ist Mitglied der theologischen Kommission des KDFB.

  • Engelhard, Daniela

    Daniela Engelhard

    Daniela Engelhard (geb. 1964), Dr. theol.; verheiratet, zwei Kinder; ausgebildet als Pastoralreferentin; seit 2002 Leiterin des Seelsorgeamtes im Bistum Osnabrück; seit 2007 auch als Beraterin der Pastoralkommission und der Unterkommission „Frauen in Kirche und Gesellschaft“ der Deutschen Bischofskonferenz tätig.

  • Bier, Georg

    Prof. Dr. Georg Bier

    Georg Bier (geb. 1959) ist Professor für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte an der Universität Freiburg.

  • Rahner, Johanna

    Johanna Rahner

    Johanna Rahner (geb. 1962) ist seit 2014 Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Zuvor Professorin für Systematische Theologie an der Universität Kassel und der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bamberg. Studium der Biologie und Katholischen Theologie in Freiburg. Dort Promotion (Neues Testament) 1997, Habilitation (Fundamentaltheologie/Ökumenische Theologie) in Münster 2003. Verschiedene Veröffentlichungen zu ekklesiologischen, sakramententheologischen und ökumenischen Fragestellungen.

  • Ruhstorfer, Karlheinz

    Professor Karlheinz Ruhstorfer

    Karlheinz Ruhstorfer (geb. 1963) ist Professor für Dogmatik an der Universität Freiburg. 1997 wurde Ruhstorfer promoviert, 2003 für die Fächer Dogmatik und Religionsphilosophie habilitiert. Von 2006 bis 2013 war Ruhstorfer Professor für Systematische Theologie an der Universität Koblenz-Landau, von 2013 bis 2017 Professor für Systematische Theologie an der Technischen Universität Dresden. 2015 wurde Ruhstorfer zum Vorsitzenden der Deutschen Sektion der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie gewählt.

  • Eckholt, Margit

    Prof. Margit Eckholt

    Margit Eckholt (geb. 1960) ist Professorin für Systematische Theologie im Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück. Leiterin des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V.; Mitglied der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz.

  • Heimbach-Steins, Marianne

    Prof. Marianne Heimbach-Steins

    Marianne Heimbach-Steins (geb. 1959) ist Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Münster und Mitglied des dortigen Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Sie gibt das „Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften“ heraus (www.jcsw.de).

  • Wendel, Saskia

    Saskia Wendel

    Saskia Wendel (geb. 1964) ist seit Oktober 2008 Professorin für Systematische Theologie am Institut für katholische Theologie der Universität zu Köln und 1. Vorsitzende von „Agenda – Forum katholischer Theologinnen“.. Zuvor war die 2001 an der Universität Münster Habilitierte von 2003 bis 2006 Professorin für Systematische Philosophie mit Schwerpunkt Metaphysik und Religionsphilosophie an der Theologischen und an der Philosophischen Fakultät der Universität Tilburg/Niederlande; von 2007 bis 2008 Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt.

  • Orth, Stefan

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr. theol. (geb. 1968), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg, Paris und Münster. 1998 Promotion. Seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz, seit 2014 stellvertretender Chefredakteur.