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Was 1700 Jahre Judentum in Deutschland für Christen heißtDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2021
Bestellnummer PDF: D504367

Das Judentum ist nicht nur eine Vorläuferreligion des Christentums, die über das sogenannten Alte Testament für die Kirchen bis heute von eminent wichtiger Bedeutung ist. In Deutschland sind jüdische Gemeinden seit 1700 Jahren beheimatet. Auch nach der Shoa ist das jüdische Leben nicht ausgelöscht und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt, ist lebendiger und vielfältiger geworden. Eine eigene jüdische Theologie in deutscher Sprache hat sich wieder ausgebildet. Im gegenwärtigen jüdisch-christlichen Dialog spielt die Frage eine wesentliche Rolle, was aus der biblischen Heilszusage an das Volk Israel für das Verhältnis von Juden und Christen heute folgt. Was können Christen von ihren jüdischen Glaubensgeschwistern heute lernen?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier die bisher erschienenen Hintergrund- und Überblicksartikel sowie Interviews und Debattenbeiträge zum Thema in der Herder Korrespondenz zusammengestellt.

Über dieses Paket

Interview

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2017 S. 34-38

    Ernst Ludwig Ehrlich und die deutschen KatholikenUnentbehrlicher Partner

    Der Judaist Ernst Ludwig Ehrlich setzte sich als einer der ersten für die Aussöhnung von Juden und Christen nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Sein Verhältnis zu den deutschen Katholiken ist eine bisher kaum untersuchte Geschichte. Sie reicht von seinem ersten Auftritt beim Katholikentag 1966 bis zu seinem Tod 2007. Ein Nachruf zum zehnten Todestag.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 7/2017 S. 13-16

    Jüdische IdentitätDie Kraft des Zweifels

    Abraham schacherte mit Gott um die Gerechten von Sodom, Jesus ließ keinen Stein auf dem anderen: Die Lust am Streiten und Hinterfragen zieht sich durch die jüdische Geschichte. Denn jeder gute Jude ist ein bisschen Anarchist. Ein Lob auf die Neugier aus Anlass der Verleihung des Abraham-Geiger-Preises.

Autoren/-innen

  • Oz, Amos

    Amos Oz

    Amos Oz (geb. 1939 in Jerusalem) ist Schriftsteller, Journalist und Mitbegründer der politischen Bewegung "Peace Now". Von 1987 bis 2005 unterrichtete er herbäische Literatur an der Ben-Gurion-Universität in Be´er Scheva. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2014 mit der Ehrendoktorwürde des Trinity College in Dublin. Er hat zahlreiche Romane, erzählungen, Essays und drei Kinderbücher verfasst. Seine Arbeiten wurden in 36 Sprachen übersetzt. Zuletzt ist von ihm erschienen "Eine Geschichte von liebe und Finsternis" (2004), "Verse auf Leben und Tod" (2009) und "Judas" (2015). Zusammen mit seiner Tohcter Fania Oz-Salzberger hat er 2013 "Juden und Worte" veröffentlicht.

  • Nachama, Andreas

    Andreas Nachama

    Andreas Nachama, Prof. Dr., geb. 1951, Rabbiner, Geschäftsführender Direktor der Berliner Stiftung »Topographie des Terrors«.

  • Leven, Benjamin

    Benjamin Leven

    Benjamin Leven, Dr. phil. (geb. 1981), Studium der Katholischen Theologie sowie der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Berlin, Rom und Utrecht. 2014 Promotion in Würzburg. Von 2013 bis 2015 Chefredakteur der Zeitschriften Gottesdienst und praxis gottesdienst in Trier. Seit Oktober 2015 Redakteur der Herder Korrespondenz in Berlin und Rom.

  • Keller, Claudia

    Claudia Keller

    Claudia Keller, geboren 1968, ist Journalistin und Buchautorin. Sie hat Geschichte und Germanistik in Köln und den USA studiert. Von 2000 bis 2017 war sie beim Berliner „Tagesspiegel“. Von 2017 bis 2018 war sie Redakteurin der „Herder Korrespondenz“. Seit 2018 ist Claudia Keller Redakteurin beim evangelischen Magazin „Chrismon“.

  • Maier, Hans

    Hans Maier

    Hans Maier, geboren 1931, von 1962 bis 1987 Professor für Politische Wissenschaft in München; von 1970 bis 1986 bayerischer Kultusminister; 1988 bis 1999 Inhaber des Münchner „Guardini-Lehrstuhls“ für christliche Welt­anschauung, Religions- und Kulturtheorie.

  • Berg, Hetty

    Hetty Berg

    Hetty Berg, geboren 1961 in Den Haag, ist seit April 2020 neue Direktorin des Jüdischen Museums Berlin. Nach einer vierjährigen Tanz­ausbildung in London und Amsterdam studierte sie Theater­wissenschaften in Amsterdam. Neben ihrer Berufs­tätigkeit erwarb sie einen Master im Management für Non-Profit-Organisationen in Utrecht. Hetty Berg war mehr als 30 Jahre lang am Jüdischen Historischen Museum in Amsterdam in unter­schiedlichen Funktionen tätig. Die Niederländerin beherrscht sechs Sprachen.

  • Metzger, Isabel

    Isabel Metzger

    Isabel Metzger, geboren 1986 in Erlangen. Studium der Germanistik, Anglistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Bamberg. German / English Studies an der Queen Mary University of London. Feste Mitarbeit in der Online-Abteilung von Verlag Herder in Freiburg (2011-2015). Dort SEO, Mitentwicklung der Webstrategie, Ausbilderin der Abteilung. 2/2015 bis 11/2016 Volontärin an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin. 12/2016 bis 9/2017 Redakteurin bei der Berliner Morgenpost, gemeinsamer Aufbau einer Sublokalredaktion (Pilotprojekt). Seitdem freie Journalistin. Beiträge für taz, Berliner Morgenpost, Spiegel Online, Bayerischer Rundfunk, Chrismon.

  • Stern, Maram

    Maram Stern

    Maram Stern wurde 1955 in Berlin geboren und ist seit Oktober 2019 geschäftsführender Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses, nachdem er zuvor drei Monate lang als Interims-Präsident tätig war. Davor war er Vizepräsident für Diplomatie (2013–2019) und stellvertretender Generalsekretär (1996–2013). Maram Stern ist verantwortlich für die Teilnahme des Jüdischen Weltkongresses am interreligiösen Dialog und Konsultationen mit den christlichen Kirchen und anderen Glaubensrichtungen.

  • Resing, Volker

    Volker Resing

    Volker Resing (geb. 1970) ist Journalist und Buchautor. Seit 1. Oktober 2014 ist er Chefredakteur der „Herder Korrespondenz“ mit Sitz in Freiburg und Berlin. Zuvor war Resing Redakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Seit 2002 war er als Hauptstadt-Korrespondenz in Berlin für verschiedene Tageszeitungen sowie katholische Kirchenzeitungen tätig.

  • Homolka, Walter

    Walter Homolka

    Rabbiner Prof. Dr. Dr. Walter Homolka wurde 1964 geboren und ist Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Ordinarius für Jüdische Theologie mit Schwerpunkt Dialog der Religionen an der School of Jewish Theology der Universität Potsdam.

Judentum, Christentum, Islam

Das Christentum im Verhältnis zu anderen Religionen: Judentum und Islam