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Porträt Ottmar Fuchs

Ottmar Fuchs

Foto: privat

Ottmar Fuchs

geb. 1945, war Professor für Pastoraltheologie und Kerygmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bamberg und später Professor für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Autor zahlreicher pastoraltheologischer Veröffentlichungen. Zuletzt erschien sein Buch „Ihr aber seid ein priesterliches Volk“. Ein pastoraltheologischer Zwischenruf zu Firmung und Ordination.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Von Tieren und Menschen - Ein besonderes Verhältnis. einfach leben Thema
einfach leben Thema
Rudolf Walter, Ottmar Fuchs, Tania Konnerth, Hilal Sezgin, Paulina Kleinsteuber, Verena Kast, Sebastian Herrmann, Susanne Niemeyer
Broschur
12,00 €
Erscheint am 20.04.2026, jetzt vorbestellen

Der beliebte Benediktinermönch aus Münsterschwarzach, Anselm Grün OSB, wurde achtzig Jahre alt. Seit Jahrzehnten publiziert er und reist er mit Vorträgen durchs Land. Zu seinen Buchvorstellungen und Lesungen kommen mehrere Hundert Interessierte. Ottmar Fuchs, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, würdigt Werk und Wirken Anselm Grüns. An einem entscheidenden Punkt führt er dessen Theologie weiter.

Stimmen der Zeit, Heft 4/2025, 279-288

Rolf Zerfaß war einer der »bedeutsamsten Pastoraltheologen der Nachkonzilszeit « (Maria Widl). Nicht nur katholische und evangelische Pastoraltheologie und Homiletik, sondern Theologie und Kirche insgesamt verdanken ihm unschätzbar viel. Mehr als vierzig Jahre hat er ihre Diskurse nicht nur mit seinen kreativen und innovativen Eingaben bereichert, sondern auch entscheidende Weichenstellungen angestoßen.

Diakonia, Heft 4/2022, 284-287

Der Missbrauch von Priestern in der katholischen Kirche ist nur die Spitze eines Eisbergs, der Jahrhunderte, fast 2000 Jahre zurückreicht: im geistlichen und körperlichen Machtmissbrauch gegen diejenigen, für die man eigentlich heilend und befreiend aus der Perspektive des Evangeliums handeln sollte.

Diakonia, Heft 3/2022, 167-174

Koloniale Wahrnehmung, die keine »Wahr«-Nehmung ist

Diakonia, Heft 3/2022, 212-215

Nicht nur mit den Missbrauchsfällen in den Kirchen, aber da abgründig und endgültig, haben Menschen massenweise ihr Vertrauen in Menschen, die in Kirchen verantwortlich sind, verloren. Der Absturz erfolgte von einer schwindeligen Höhe in eine horrende Tiefe. Inhaltlich ist die damit verbundene Enttäuschung und Wut mit jener großen Fallhöhe verbunden, die zwischen autoritärer Moralisierung und der tatsächlichen Praxis derer, die sie betreiben, liegt.

Diakonia, Heft 2/2022, 136-139

Alles, was vorher über das Nachher des Todes gedacht, erhofft und phantasiert wird, zerschellt an der Todesgrenze selbst. Der Abgrund zwischen Karfreitag und Ostern ist unendlich tief. Da helfen keine Beschwichtigungen, der Tod sei ja nur ein Übergang oder es gebe ein Organ, das den Tod überleben könne.

Diakonia, Heft 1/2022, 66-68

Corona hat uns in die Richtung, mit Berührungen vorsichtig zu sein, ziemlich brutal weitergetrieben. Bis in die nächste Freundschaft und Verwandtschaft hinein kann es geboten sein, zueinander auf Distanz zu gehen, obwohl man sich eigentlich umarmen und küssen möchte.

Diakonia, Heft 4/2021, 283-285

In den neuen liturgischen Büchern zur Leseordnung, die die neue Einheitsübersetzung enthalten, glotzt einem nur so das »HERR« entgegen, mit der völlig gegenteiligen Wirkung gegenüber der Absicht, dass es sich hier nicht um eine Genderbezeichnung, sondern um eine Symbolbezeichnung handele. Das kann man noch so oft dazusagen: Wenn das Schriftbild und das Hörbild nur noch den Herrn vermittelt und nichts mehr dahinter anderes vermuten lässt, dann ist dies pragmatisch gesehen ein enormer Schub androzentrischer Gottesbezeichnung und -anrede. In dem Wort »Verherrung« funktioniert die Vorsilbe »ver« tatsächlich – wie nicht immer (wie bei »vertrauen«), aber doch ziemlich oft im Sprachgebrauch – als destruktive Anzeige: wie bei vernichten, verstören, verschmutzen u. Ä. Das jeweilige Verb wird soweit getrieben, dass es zerstörende Ausmaße bekommt.

Diakonia, Heft 3/2021, 212-214

In diesen Tagen wird oft von den Corona-Helden gesprochen. Menschen, die sich oft seit vielen Jahren in den Pflegeberufen mit großem Einsatz einbringen, rücken in den Fokus. Im folgenden Beitrag geht der Pastoraltheologe Ottmar Fuchs der Frage nach, was die Kraftquellen der Menschen sind, die weitgehend ohne gesellschaftliche Anerkennung im diakonischen Bereich arbeiten. Dabei lässt er sie selbst zu Wort kommen und verleiht ihnen so eine Stimme.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 6/2020, 30-38

(geb. 1945) war von 1972 bis 1981 in der Seelsorge tätig. Seit 1981 war er zunächst Professor für Pastoraltheologie und Kerygmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bamberg, später Professor für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 5/2019, 29

Ein besonders interessantes theologisches Profil gewinnt die kirchliche Erwachsenenbildung auf dem Hintergrund einer Firmpastoral, die dieses Sakrament bekanntlich als Sakrament der »Mündigkeit« zu erfassen versucht und damit ein entsprechendes Bildungsverständnis mobilisiert.

Diakonia, Heft 4/2019, 285-287

Ende März 2017 tagte im spanischen Barcelona vier Tage lang ein Symposium des Rats der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), mit ca. 30 Bischöfen, 230 Fachleuten aus der Jugendpastoral und mit Jugendlichen selbst. Es war ein erstes Vorbereitungstreffen für die Weltbischofssynode 2018, die der Jugend gewidmet ist. Dort verband der CCEE-Präsident Kardinal Angelo Bagnasco mit der zu umwerbenden Jugend auch die Hoffnung auf ein „gesundes und heiliges Dissidententum“. Denn junge Menschen könnten „mit Liebe, Leidenschaft und Begeisterung“ gegen den Mainstream schwimmen.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 10/2018, 15-18

Die „Gretchenfrage“ sei nicht nur als Metapher dafür verstanden, an den Kern eines Problems heranzukommen, sondern zuerst als das, was von Margarete in Goethes Faust tatsächlich gefragt war: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“ Es geht um die spezifisch religiöse, gottbezogene Einstellung, die Gretchen erfragt.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 1/2017, 5-9

Im Blick auf meine eigene Biographie schaue ich nicht ohne Schuldbewusstsein auf meine ersten Jahre als Kaplan in Nürnberg, wo ich (wie überhaupt viele aus unserer Generation) biblische Geschichten vor allem als Forderungen ausgelegt habe: So haben wir die Geschichte von Joh 8,1–11 (die Begegnung Jesu mit der Ehebrecherin) vorschnell dahingehend interpretiert, dass auch wir Menschen so miteinander umzugehen hätten. So stellte ich mir die „Erneuerung der Kirche“ vor, zu der das Zweite Vatikanum mit ähnlicher Betonung des menschlichen Tuns aufgerufen hat.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 2/2016, 11-14

Das so genannte Apostelkonzil bildet das biblische Vorbild für eine Verbindung in Dissens, die diesen nicht auflöst. Gemeinsame Eucharistie- beziehungsweise Abendmahlsfeier und die Diakonie der Kirchen füreinander und miteinander für die Welt bleiben wesentlich.

Herder Korrespondenz, Versöhnt verschieden?, 21-24

Die Neuordnung der Pastoral ist in den meisten Diözesen in Deutschland abgeschlossen. Wäre sie in dieser Form notwendig gewesen, wenn die kirchliche Führung ihre Verantwortung ernster genommen hätte, dass die Zulassungsbedingungen zum presbyterialen Amt weniger konstitutiv für die Identität der katholischen Kirche sind als der erfahrbare Zusammenhang von Sakrament und Vollzug?

Herder Korrespondenz, Arbeiten in der Kirche, 18-22

Ein erster Definitionsversuch sei vorangestellt: Die Diakonie erfüllt sich in einem gegenseitig helfenden und befreienden Umgang miteinander, insbesondere aber mit bedürftigen, notleidenden und benachteiligten Menschen, aus der Quelle der den Menschen von Gott gegebenen unbedingten Liebe und unerschöpflichen Versöhnung heraus.

Nachdem der Begriff der Mission lange Zeit aus dem theologischen Wortschatz verschwunden schien, erlebte er in den vergangenen Jahren eine Renaissance und fand auch Einzug in die Pastoraltheologie. Heute gilt Mission wieder als Wesenszug der Kirche. Ottmar Fuchs skizziert sieben Thesen zur „missionarischen Pastoral".

Wenn es um das sakramentale Amt in der katholischen Kirche geht, dann ist das nicht ein Thema unter vielen, sondern ein vom Selbstverständnis der Kirche her notwendiges und zentrales Thema, weil die katholische Kirche ohne das sakramentale Amt genauso wenig zu denken ist wie christliche Existenz ohne die Taufe.

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