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Anzeige: Papst Franziskus: Fratelli tutti

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Pastorale Entwicklung in Zeiten von CoronaWie die Theorie laufen lernt

    Zu Hause bleiben, soziale Distanz üben, analoge Kommunikation reduzieren, keine (größeren) Veranstaltungen besuchen, auf digitale Kommunikation umstellen – die katholische Kirche wird auf den Kopf gestellt. Digital ist sie noch Anfängerin, Analoges ist ihr Kapital, Veranstaltungen mit größerem Publikum ihr eigentlicher Liebling. So wie in der Gesellschaft gerade sichtbar wird, wen und was die Menschen wirklich brauchen und was verzichtbar ist, so ist es auch in der Kirche. Sie lebt und überlebt vom religiösen und christlichen Engagement ihrer Mitglieder.

  • Plus S. 11-13

    Ein Erfahrungsbericht aus KrisenzeitenSeelsorge unter Strom …!?

    Damit kein Missverständnis entsteht: Corona hat für mich als Seelsorger eher bedeutet, zielgerichteter, ruhiger, besonnener, konzentrierter als in „normalen“ Zeiten arbeiten zu können, weil einfach weniger „los“ war. Nein, der Schriftzug „Seelsorge unter Strom“ steht auf meinem Auto, einem sogenannten „Plug-in-Hybrid“, einem Fahrzeug also, das an der Steckdose aufgeladen werden und dann 60 Kilometer elektrisch gefahren werden kann, bevor im Bedarfsfall der Benzinmotor anspringt. Diese 60 Kilometer sind in der Regel aber das Maß, das ich in „meinem“ großen Pfarrverband mit vier Pfarreien täglich fahren muss. Und auf diese Autoaufschrift, natürlich doppeldeutig gemeint, bin ich in Corona-Zeiten, in denen ich vielfach in den fast 100 Dörfern und Weilern unterwegs gewesen bin, mehrfach schmunzelnd angesprochen worden. Aber der Reihe nach …

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 30-38

    Weisheit von und für „unten“Gratuität und Diakonie in Zeiten von Corona

    In diesen Tagen wird oft von den Corona-Helden gesprochen. Menschen, die sich oft seit vielen Jahren in den Pflegeberufen mit großem Einsatz einbringen, rücken in den Fokus. Im folgenden Beitrag geht der Pastoraltheologe Ottmar Fuchs der Frage nach, was die Kraftquellen der Menschen sind, die weitgehend ohne gesellschaftliche Anerkennung im diakonischen Bereich arbeiten. Dabei lässt er sie selbst zu Wort kommen und verleiht ihnen so eine Stimme.

  • Plus S. 39-41

    Literarische Hoffnungszeilen in herausfordernden ZeitenVon Tunnelerfahrungen und dem, was uns „hinterher blüht“

    Größer könnten die Kontraste in diesem Frühling nicht sein: Eine Pandemie, die sich weltweit verbreitet und zu verängstigenden Wirkungen führt. Gleichzeitig ein großes Erblühen der Natur, die sich wie dagegen aufbäumt. Eine ungewohnte Stille, die sich ausbreitet. Das Weltgefühl hat Risse bekommen. Ein Magistrat spricht von Tunnelerfahrung. Es liegt nahe, sich neu zu orientieren und sich bei verschiedensten Autor/-innen umzusehen.

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen