Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 4-7

    Die Synode im Bistum TrierAuf den Weg geschickt als Volk Gottes

    Die erste Diözesansynode in Deutschland seit über 20 Jahren treibt einen grundlegenden Perspektivenwechsel an. Seit Dezember 2013 tagt die Diözesansynode im Bistum Trier. Die Verantwortlichen im Bistum Trier betreten damit Neuland. Warum ist der Trierer Bischof dieses Wagnis eingegangen? Welche Ergebnisse sind schon abzusehen? Wie hat die praktizierte Synodalität das Bistum geprägt? Im folgenden Beitrag gibt der Trierer Bischof einen Einblick in die zurzeit einzige Diözesansynode in der deutschen Kirche.

  • Plus S. 11-14

    Die pastorale Chance synodaler ProzesseErneuerung durch Gnade

    Im Blick auf meine eigene Biographie schaue ich nicht ohne Schuldbewusstsein auf meine ersten Jahre als Kaplan in Nürnberg, wo ich (wie überhaupt viele aus unserer Generation) biblische Geschichten vor allem als Forderungen ausgelegt habe: So haben wir die Geschichte von Joh 8,1–11 (die Begegnung Jesu mit der Ehebrecherin) vorschnell dahingehend interpretiert, dass auch wir Menschen so miteinander umzugehen hätten. So stellte ich mir die „Erneuerung der Kirche“ vor, zu der das Zweite Vatikanum mit ähnlicher Betonung des menschlichen Tuns aufgerufen hat.

  • Plus S. 15-17

    Impulse der Würzburger Synode für heuteNicht ohne Verbindlichkeit

    Die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland („Würzburger Synode“) ging vor 40 Jahren zu Ende. Ihre Impulse prägen bis heute die deutsche katholische Kirche. Die Erfahrungen von Würzburg können stilbildend wirken für das Wagnis synodaler Prozesse heute.

  • Plus S. 18-21

    Kirchenrechtliche Vergewisserung und PerspektivenSynoden im Aufwind?

    Synoden sind seit einiger Zeit in der römisch-katholischen Kirche in aller Munde: Papst Franziskus ließ zwei Bischofssynoden innerhalb eines Jahres zum Thema Ehe und Familie durchführen und man konnte im Herbst 2015 gespannt nach Rom schauen, was die Synodalen dem Papst raten würden.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 28-33

    Profitabilität transkultureller SolidaritätFlucht

    Flüchtlingen Schutz zu gewähren, gehorcht sicher und zuerst einem moralisches Postulat, macht aber auch unter ökonomischen wie sozialen Gesichtspunkten Sinn. Kritisch zu sehen ist allerdings auch, dass durch Flucht das verlassene Land ausblutet und noch keine Fluchtursachen beseitigt sind. Judentum, Christentum und Islam sind Fluchtreligionen: sie verdanken ihre Existenz der Flucht. Das sollte ihre Gläubigen in besonderer Weise verpflichten.

  • Plus S. 34-36

    Pastorale Herausforderungen im Umgang mit homosexuell empfindenden PersonenDie Person mit Liebe anschauen

    Anders als die mediale Berichterstattung in Deutschland vermuten lässt, hat sich die Bischofssynode in Rom nicht ausschließlich mit dem Kommunionempfang von wiederverheirateten Geschiedenen beschäftigt. Kontrovers diskutiert wurde – ausgehend vom Ideal der christlichen Familie – auch über andere Lebenssituationen, in denen die Kirche eine pastorale Antwort schuldig ist: nichteheliche Lebensgemeinschaften, einsame Geschiedene, alleinerziehende Mütter, Nichtpraktizierende und Nichtglaubende, die eine Eheschließung erbitten, und auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, die immerhin mit 11 Absätzen des 159 Absätze umfassenden Vorbereitungsdokumentes bedacht werden.

Inspirierte Seelsorge

Nach-Gedacht

Autoren/-innen