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Versöhnt verschieden?Perspektiven der Ökumene

Über diese Ausgabe

Editorial

Essays

  • Plus S. 2-7

    Die Ökumene ist trotz Rückschlägen vorangekommenPositive Zwischenbilanz

    Stärker, als man es noch vor einigen Jahrzehnten zu hoffen gewagt hätte, hat sich das Verhältnis der christlichen Kirchen zueinander positiv verändert. Die ökumenische Bewegung hat in vielen Bereichen sichtbare Früchte getragen. Das ist Grund genug, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.

  • Gratis S. 7-12

    Der ökumenische Weg Benedikts XVI.Vom Professor zum Papst

    Schon als Professor hat sich Joseph Ratzinger pointiert zu ökumenischen Fragen geäußert. Als Präfekt der Glaubenskongregation hatte er Anteil am Gelingen der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre, veröffentlichte aber auch das die reformatorischen Kirchen irritierende Dokument „Dominus Iesus“. In den fünf Jahren seines Pontifikats hat BenediktXVI. das Verhältnis zu den orthodoxen Kirchen verbessert.

    Themenpaket: Das Pontifikat Benedikts XVI.
  • Plus S. 12-16

    Zielvorstellungen in der ÖkumeneGestufte Kirchengemeinschaft

    Die ökumenische Bewegung kann auf eine Zielbestimmung nicht verzichten. Die Klärungen, die durch die Leuenberger Kirchengemeinschaft erfolgten, sind aus katholischer Sicht hilfreich, aber nicht ausreichend. Sie müssen einer gemeinsamen evangelisch-katholischen Lösung zugeführt werden.

  • Plus S. 30-35

    Die Orthodoxie im ökumenischen GesprächDer unbekannte Dritte

    Die ökumenischen Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und der Orthodoxie werden vor allem durch die Existenz der mit Rom verbundenen „unierten“ Kirchen belastet. Der seit 1980 geführte offizielle theologische Dialog ist nach längerer Unterbrechung jetzt bei der heiklen Frage des päpstlichen Primats angekommen. Ob hier eine Einigung erreicht werden kann, ist noch nicht absehbar.

  • Plus S. 35-39

    Freikirchen, Evangelikale und Pfingstler als Faktoren der ökumenischen BewegungGemeinsame Aufgabe

    Zur Ökumenischen Bewegung gehören nicht nur die „klassischen“ christlichen Kirchen. Die weltweite Christenheit ist vielfältiger: In den letzten Jahrzehnten haben Pfingstler und Evangelikale vielfach an Einfluss gewonnen. Die evangelikale Bewegung betont vor allem das missionarische Anliegen, das von Anfang an zu den ökumenischen Grundpfeilern gehört. Missionarisches Zeugnis kann aber nicht im Alleingang geschehen.

  • Plus S. 39-43

    Ökumene mit den ReligionslosenAnerkennung der Alterität

    Der missionarische Blick auf den nichtchristlichen Raum, hierzulande also auf Atheisten und religiös Indifferente, könnte eine durch Binnendiskurse zunehmend ermüdete Ökumene beleben. Sie würde ihr eigentliches Motiv zurückgewinnen und sich auf die wesentlichen Fragen besinnen.

  • Plus S. 43-47

    Ein Einblick in die Welt ökumenischer Gremien und InstitutionenRäume der Begegnung

    Zwischen den Kirchen im deutschen Sprachraum ist in den vergangenen Jahrzehnten ein dichtes Netz an offiziellen und inoffiziellen Kontakten entstanden; eigene Ökumenische Institute kümmern sich um die Begleitung und Koordinierung ökumenischer Prozesse. Institutionen und Gremien sind wichtig, können aber die Zusammenarbeit vor Ort nicht ersetzen.

  • Plus S. 52-55

    Die Zeichen der Einheit aufspüren und theologisch fruchtbar machenErfahrungen vor Ort

    Das Herz der Ortskirche schlägt in ihren Gemeinden. Der ökumenische Glaubenssinn aller Christinnen und Christen vor Ort hat sein eigenes theologisches Gewicht. Eine Ökumene des gemeinsamen Handelns, etwa in Gemeindepartnerschaften oder ökumenischen Gemeindezentren, kann daher nicht einfach von einer Ökumene der gemeinsamen Glaubensüberzeugung abgegrenzt werden.

  • Plus S. 56-60

    Besteht aber noch Konsens in ethischen Fragen?Gemeinsames Zeugnis ist gefragt

    Spätestens mit der Finanz- und Wirtschaftskrise ist Ethik wieder zur öffentlichen Frage geworden und sind auch die beiden großen Kirchen in Deutschland gefragt, Orientierung zu geben. Welche Rolle spielen da konfessionelle Unterschiede und was darf eigentlich als „evangelische“, „katholische“ oder „orthodoxe“ Ethik gelten?

Autoren/-innen