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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Arbeiten in der KircheÄmter und Dienste in der Diskussion

Über diese Ausgabe

Editorial

Essays

  • Plus S. 2-5

    Dogmatische Amtstheologie in geschichtlichem KontextAmbivalente Konstellationen aushalten

    Die gegenwärtige Mangelsituation ist nicht dadurch gekennzeichnet, dass es zu wenige Amtsträger für zu viele Aufgaben gibt, sondern für zu viele Aufgaben stehen nicht die für sie entsprechend bevollmächtigten Amtsträger zur Verfügung. Die Auseinandersetzung mit der in der Geschichte erkennbaren Vielfalt zeigt dabei, dass auch in der Gegenwart größere Spielräume in der Ausgestaltung der Ämter möglich wären.

  • Plus S. 6-10

    Spiritualität im und für den kirchlichen Dienst heuteErlöster Leiten

    Nicht um religiöse Überhöhung oder gar Verklärung harter Fakten und konkreter Realitäten geht es, wenn nach den geistlichen Quellen des kirchlichen Dienstes gefragt wird. Was ist die gemeinsame Basis, der „Geist“ des Unternehmens Kirche, und wie kann er für das Führen und Leiten bestimmend werden?

  • Plus S. 14-18

    Entlohnte und nichtentlohnte Dienste und ÄmterGleichberechtigte Partner?

    Obwohl die ehrenamtlich Engagierten nicht als Lückenbüßer für Hauptberufliche herhalten wollen, ist die Vermutung, dass sie Gegenteiliges sollen, nicht leicht abzuweisen. Was die kirchlichen Organisationen jetzt mehr denn je brauchen, ist eine Kultur des guten Aufhörens, eine der Anerkennung und eine des guten Anfangens.

  • Plus S. 18-22

    Das Amt und die pastorale RealitätWider weitere Spaltungen

    Die Neuordnung der Pastoral ist in den meisten Diözesen in Deutschland abgeschlossen. Wäre sie in dieser Form notwendig gewesen, wenn die kirchliche Führung ihre Verantwortung ernster genommen hätte, dass die Zulassungsbedingungen zum presbyterialen Amt weniger konstitutiv für die Identität der katholischen Kirche sind als der erfahrbare Zusammenhang von Sakrament und Vollzug?

  • Plus S. 32-35

    Zum Verhältnis der pastoralen Berufe zur TheologieNicht nur Berufsbefähigung

    Die Beziehung zwischen wissenschaftlicher Theologie, pastoraler Praxis und kirchlichem Lehramt ist hoch komplex, die Verhältnisbestimmung hängt immer von der jeweiligen Perspektive ab. Wenn aber Konzepte wissenschaftlicher Theologie und Projekte kirchlichen Handelns nicht mehr im Kontrast zueinanderstehen und Konflikte generieren, stimmt etwas nicht.

  • Gratis S. 36-40

    Zur Lage der pastoralen Berufe im deutschsprachigen RaumWirklich ein Priestermangel?

    Die pastoralen Berufe – Priester, Diakone, Pastoralreferenten und Pastoralreferentinnen – sind im deutschsprachigen Raum soziologisch gut erforscht. Unter jenen, die heute einen pastoralen Dienst ausfüllen, sind beachtlich viele, die persönlich eine Berufung zum Priesteramt in sich verspüren. Wer diesen Blick einnimmt, kann keinen wirklichen Priestermangel erkennen.

  • Plus S. 40-43

    Berufen zum Dienst an der hohen Berufung des MenschenAnspruch und Antwort

    Es existieren „Berufungsmythologien“, deren wesentlicher Effekt darin besteht, dass sie das Besondere des Berufungsgeschehens herauszustreichen versuchen. Das Zweite Vatikanische Konzil betont in seiner Pastoralkonstitution die allen Menschen gemeinsame „hohe Berufung“ und sieht die Kirche in der Verantwortung, dieser gemeinsamen Berufung aller Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen.

  • Plus S. 44-48

    Anmerkungen zum fälligen Imagewandel kirchlicher BerufeGraue Mäuse, komische Käuze?

    Das hauptamtliche Personal der Kirche in Deutschland scheint sich – was Lebensstil und Berufsverständnis angeht – vornehmlich aus zwei Milieus zu rekrutieren, wie sie die so genannte Sinus-Studie beschrieben hat: die „Postmateriellen“ und die „Konservativen“. Was bedeutet das für eine Institution, die den Großteil ihrer öffentlichen Wahrnehmbarkeit über ihre Berufe abbildet?

    Themenpaket: Kirche in Milieus 2.0
  • Plus S. 48-53

    Zum Priesterbild in Literatur und MedienGottesdiener

    Priester sind auch in der Gegenwartsliteratur beliebte Romanfiguren, von Arnold Stadler bis Petra Morsbach. Sie werden meistens als Menschen in ihrem Widerspruch gezeichnet, zerrissen zwischen kirchlich-sakramentalen Ansprüchen und menschlicher Gebrochenheit. Die Sicherheit, mit der früher Priester als Instrumente göttlicher Heilsvermittlung gezeichnet werden konnten, ist längst geschwunden.

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