Jedes Jahr das gleiche ProblemWas soll in den Adventskalender?

Christian Hanne schreibt über die täglichen Herausforderungen des Vaterseins
Christian Hanne schreibt über die täglichen Herausforderungen des Vaterseins© excogito

Der Adventskalender. Für Kinder der tägliche Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit, für Eltern der blanke Horror in der Vorvorweihnachtszeit. Stehen Sie auch jedes Jahr vor der schwierigen Frage: Was packe ich in den Adventskalender?

Um Zeit zu sparen, könnten Sie einen Schoko-Adventskalender besorgen. Ihr Kind wird Sie für die morgendliche Nascherei lieben. Im Januar müssen Sie ihm allerdings erklären, dass es jetzt keine Schoki mehr zum Frühstück gibt. Viel Spaß! Außerdem sind gekaufte Kalender mit Süßigkeiten verpönt. Wenn Sie anderen Eltern davon erzählen, ernten Sie Blicke, als hätten Sie vorgeschlagen, einen Swinger-Club zu besuchen.

Stattdessen können Sie einen individuellen Adventskalender mit Pixi-Büchlein, etwas Spielzeug oder irgendwelchem Tand zur Vermüllung der Wohnung zusammenstellen. Da hätten Sie allerdings schon im Sommer mit der Planung beginnen müssen, damit zum 1. Dezember alles da und vor allem verpackt ist. Ein teurer Spaß ist es obendrein. Ein individueller Adventskalender stürzt einen leicht in den finanziellen Ruin und an Heiligabend gibt es dann Toastbrot mit Ketchup.

Glücklicherweise ist es Kitakindern noch egal, was hinter den „Türchen“ steckt, solange es irgendwas zum Auspacken gibt. Bestücken Sie den Adventskalender einfach mit Dingen des täglichen Bedarfs, wie Socken, Zahnbürsten oder auch Unterhosen. Ihr Kind wird sich wie Bolle freuen. Da Sie die Sachen ohnehin kaufen müssen, haben Sie keine zusätzlichen Ausgaben für den Adventskalender. Und an Heiligabend gibt es dann Champagner und Kaviar.

kizz Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen kizz Newsletter abonnieren und willige somit in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zwecke des eMail-Marketings des Verlag Herders ein. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen.