Anzeige
Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    AuftaktEine Frage der Fernstenliebe

    Kurz vor dem Weltklimagipfel in Bonn haben die deutschen Bischöfe beschlossen, ihrer ökologischen Verantwortung nachhaltiger gerecht zu werden. Aber das ist leichter gesagt als getan.

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelSchöne neue Welt

    Die Ehe für alle soll der Gleichheit Rechnung tragen. Doch am Ende geht es um ein neues Menschenbild. Das zeigt ein Blick nach Frankreich. Dort diskutiert man aktuell die Öffnung der künstlichen Befruchtung für lesbische Paare und alleinstehende Frauen.

Gastkommentar

  • Plus S. 6

    GastkommentarDer Tod ist Sensation genug

    Gunther von Hagens darf seine Plastinate weiter öffentlich zeigen. Die große Zeit der Leichenschau scheint aber vorbei zu sein. Endlich.

Kommentar

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    MedienDie Digitalisierung und ihre Tücken

    Google, Apple, Facebook und Amazon sind zu einflussreichen Wirtschaftsunternehmen geworden. Die ethische Reflexion darüber und auch die Auswirkungen auf die konfessionelle Publizistik stehen aber erst am Anfang. Das war das große Thema des zweiten katholischen Medienkongresses Mitte Oktober in Bonn.

  • Plus S. 11-12

    KinderschutzVatikan funkt zweideutige Signale

    Der Vatikan engagiert sich für Kinderschutz im Internet und lud jüngst zu einem Kongress nach Rom. Papst Franziskus hat sich für „null Toleranz“ bei Missbrauch ausgesprochen, handelte aber selbst gelegentlich anders. Und gegen einen Vatikan-Diplomaten wird wegen Besitzes von Kinderpornografie ermittelt. Passt das zusammen?

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 13-17

    Ein Weg zur Profilierung theologischer HochschulstandorteDas Sankt Augustiner Modell

    Die theologischen Fakultäten im deutschen Sprachraum sind den Weg der Profilierung bislang eher zögerlich gegangen. Doch gerade da, wo ein philosophisch-theologisches Vollstudium in Zukunft nicht mehr angeboten werden kann, ist nach neuen Formen der akademischen Präsenz der Theologie zu suchen. Das kirchliche Hochschulrecht ist dafür flexibel genug.

  • Plus S. 23-26

    Es gibt Alternativen zu GroßpfarreienWeiterentwicklung statt Kahlschlag

    In einigen Diözesen soll die Zahl der Pfarreien auf einen Schlag drastisch reduziert werden. So etwa in Trier, wo es künftig statt 800 nur noch 35 „Pfarreien der Zukunft“ geben soll. Doch es gibt Wege für die Neuordnung von Bistümern, die den aktuellen Problemen und Erfordernissen besser gerecht werden.

  • Plus S. 30-33

    Ungleichheit und Gerechtigkeit im säkularen StaatDie Kirche hat kein Patent auf die Ehe

    Mit der „Ehe für alle“ sind die Unterschiede zwischen staatlichem und kirchlichem Ehebegriff gewachsen. Das mag man bedauern. Doch die Kirche hat den Begriff „Ehe“ nicht für sich gepachtet. Und vom säkularen Staat lässt sich nicht verlangen, für mehr als das „mininum morale“ zu sorgen – den Schutz der Freiheit und der Menschenwürde.

  • Plus S. 34-37

    Theologie der FreiheitGott als vernünftige Hoffnung

    In den gegenwärtigen theologischen Debatten geht es immer wieder um das Verhältnis von göttlicher Heteronomie und menschlicher Autonomie. Dahinter steckt die theologisch entscheidende Frage: Wer erschafft eigentlich wen? Erschafft Gott den Menschen oder der Mensch Gott?

  • Plus S. 38-40

    Warum eine belgische Ordensgemeinschaft nichts gegen Euthanasie hatCrazy Love

    Seit 2002 gibt es in Belgien ein Gesetz, das die Euthanasie entkriminalisiert hat. Mittlerweile bekennt sich mit den „Broeders van Liefde“ auch ein katholischer Krankenhausorden zur aktiven Sterbehilfe. Die Brüder befinden sich deshalb im Konflikt mit dem Vatikan. Mit ihrem Euthanasie-Papier haben sie sich dem oberflächlichen Konsens angeschlossen, der die Debatte in Belgien bestimmt.

  • Gratis S. 41-44

    Katholische Elemente im Denken von Paul TillichWandler zwischen den Welten

    Die evangelische Theologie des 20. Jahrhunderts wurde stark durch Karl Barth geprägt, für den Gott „der ganz Andere“ und gänzlich unverfügbar ist. Paul Tillich hingegen betont die Verwiesenheit des Protestantismus auf eine sakramentale Dimension, die diesen vor einer Profanisierung bewahrt. Das ökumenische Potenzial seines Ansatzes gilt es auszuschöpfen.

  • Plus S. 44-48

    Fußball als theologischer OrtNur die schönste Nebensache der Welt?

    Fußball macht Spaß. Und offenbar zieht er auch in der Theologie, denn quasireligiöse Phänomene reizen zu vielfältigen Anschlüssen. Handelt es sich dabei um theologische Kurzschlüsse? Die These einer kulturwissenschaftlich informierten Pastoraltheologie lautet: Fußball muss nicht zur Religion werden, um theologisch interessant zu sein. Von Christian Bauer

  • Plus S. 49-51

    Replik auf Kardinal Woelkis KritikKeine Ehrlichkeit in der Ökumene?

    Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat mehr Ehrlichkeit in der Ökumene angemahnt. Doch er selbst lässt vieles im Vagen. Es bleibt offen, was er unter „Sakramentalität“ der Kirche versteht und welches Einheitsmodell er theologisch für begründet hält. So lässt viele die Kritik in etlichen Punkten ratlos zurück.

Rezensionen

Autoren/-innen