Anzeige
Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    AuftaktDer neue und der alte Teufel

    In erschreckender Weise schleicht sich ein neuer Judenhass ein – auch durch einen „importierten“ Antisemitismus befördert. Doch wer Antisemitismus mit Anti-Islamismus bekämpfen will, nährt den Teufel, den er zu bekämpfen vorgibt.

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelReform nach dem Jubiläum

    Der Festrausch ist verflogen, die evangelische Kirche sucht erneut nach Zukunftskonzepten. Sie will vielfältiger werden und mentale Mauern überwinden. Das wollte sie schon vor zehn Jahren. Seitdem ist einiges passiert, aber längst nicht genug.

Gastkommentar

  • Plus S. 6

    GastkommentarFehl am Platz

    Die revidierte Einheitsübersetzung der Bibel enthält Verschlimmbesserungen und echte Fehler. Sie eignet sich nicht als verbindliche Fassung.

Kommentar

  • Plus S. 7

    KommentarWeiße Pädagogik

    Die Auseinandersetzungen um den Regierungsstil von Papst Franziskus nehmen zu. Er macht es sich selbst aber auch unnötig schwer.

Porträt

  • Plus S. 8

    PorträtAli Erba?: Der Christenversteher

    Der neue Präsident der türkischen Religionsbehörde Diyanet ist ein Spezialist für das Christentum. Seine Ernennung überrascht angesichts der türkischen Staatspolitik, die zunehmend polarisierend und identitär ist.

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    EuropaKirche zwischen Aufbruch und Skepsis

    Kardinal Reinhard Marx möchte die katholische Kirche auf einen konstruktiven, pro-europäischen Kurs bringen. Doch nicht alle Katholiken und Bischöfe in Europa ziehen mit. Eine Dialogveranstaltung in Rom zeigte: Die Kirche muss den Umgang mit Meinungsverschiedenheiten erst noch lernen.

  • Plus S. 11-12

    ÖsterreichDas Schweigen der Hirten

    Die Österreicher haben mehrheitlich eine Rechts-Ganzrechts-Regierung gewählt: Christliche Stimmen waren weder im Wahlkampf noch danach laut vernehmbar.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 13-16

    Anmerkungen zu einer Streitschrift von Karl-Heinz MenkeWider die Entweltlichung

    „Macht die Wahrheit frei oder die Freiheit wahr?“, fragt der Bonner Dogmatiker Karl-Heinz Menke in seiner neuen Monographie. Er sieht im theologischen Rekurs auf die menschliche Freiheit die Quelle für alle gegenwärtigen kirchlichen Streitfragen. Wie überzeugend sind seine Argumente aus moraltheologischer Perspektive?

  • Plus S. 24-25

    Religiöses Fest und kulturelle InstitutionWeihnachten populär

    Das Weihnachtsfest war schon immer beliebt. In der Spätantike verband es sich mit dem damals populären Sonnenmotiv, im Spätmittelalter machte es das Leben Jesu anschaulich und begreifbar. Heute steht es für die Freude am Dasein und die Sehnsucht nach einem zugewandten Gott.

  • Plus S. 26-29

    Die vatikanischen FinanzreformenDas Ende der Euphorie

    Früh schon hat Papst Franziskus auf Reformmaßnahmen im vatikanischen Finanzsystem gedrungen und rasch auch erste Erfolge erzielt. Wo stehen die Umbaubemühungen heute angesichts des Widerstands innhalb der Kurie?

  • Gratis S. 30-32

    Werkstattbericht aus dem Bistum OsnabrückKirche der Beteiligung

    Mit den aktuellen Umstrukturierungen in der Pastoral kommt eine priesterzentrierte Kirche an ihre Grenzen. Laien, Haupt- und Ehrenamtliche werden für die Seelsorge wichtiger.Welche Leitungsmodelle sind in einer Kirche der Beteiligung denkbar?

  • Plus S. 33-35

    Der neue Anfang als Grundmotiv Romano Guardinis„Die Welt wird immerfort“

    Am 16. Dezember 2017 wird in München das Seligsprechungsverfahren für Romano Guardini eröffnet. Für den Philosophen ist die Schöpfung nicht abgeschlossen. Die Welt ist aus Gottes Kraft und durch die Mitwirkung des Menschen immer im Werden – bis zu ihrer endgültigen Erlösung und Neuschöpfung hin.

  • Plus S. 36-38

    Vom Verschwinden und der Wiederkehr der Bilder im niederländischen KatholizismusDer Auszug der Heiligen

    Der niederländische Katholizismus bewegte sich im 20. Jahrhundert zwischen den Extremen: Aus dem fest geschlossenen katholischen Milieu entstand nach dem Krieg eine kirchliche Avantgarde. Es folgte eine starke Polarisierung, während die Entkirchlichung sich beschleunigte. Am Ende hatte der konservative Flügel den längeren Atem. Das zeigt sich auch am Schicksal der Heiligenbilder.

  • Plus S. 39-42

    Schöpfungstheologie und Ökologie im IslamDer Mensch als Statthalter auf Erden

    Der Koran verpflichtet die Gläubigen, Wasser und Boden, Pflanzen und Tiere als Teile der göttlichen Schöpfung zu schützen. Theologen entdecken dieses Erbe neu und beteiligen sich an der Debatte um Klimawandel und Ökologie. Auch die ersten muslimisch geprägten Umwelt-Initiativen sind entstanden.

  • Plus S. 43-45

    Zur Zukunft muttersprachlicher GemeindenLeben in Bewegung

    Muttersprachliche Gemeinden werden oft kritisiert, weil sie die Integration von Migranten in die Aufnahmegesellschaft verhinderten. Sie ermöglichen es allerdings auch, Elemente der jeweiligen Herkunftskultur zu leben. Wie sollte die Migrantenpastoral künftig konzipiert sein?

  • Plus S. 46-48

    Leben im abgeschotteten NordkoreaIm Verborgenen

    Kim Jong-un droht den USA mit Krieg und ist zugleich auf Hilfe von außen angewiesen. Caritas international gehört zu den wenigen Organisationen, die in dem Land arbeiten dürfen. Über die Hilfe wird zugleich ein wichtiger Austausch angestoßen. Wie sieht die gesellschaftliche Realität in Nordkorea aus?

Rezensionen

Autoren/-innen