Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 66 (2012) Heft 3

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 109-111

    LeitartikelHerausgeforderte Theologie

    Die Theologie hat in Deutschland nach wie vor ihren Platz an der Universität. Sie ist aber dazu herausgefordert, ihre Rolle in Kirche und Gesellschaft auf dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklungen zu bestimmen. In der kirchlichen Übergangssituation kann sie wertvolle Hilfestellungen bieten. Gesamtgesellschaftlich muss sie ihren Beitrag zur Debatte um Säkularität und Religion leisten. Theologie bleibt so ein spannendes Fach, das sich durchaus sehen lassen kann.

    Themenpaket: Theologie nach dem Bologna-Prozess

Kommentar

  • Gratis S. 112-113

    KommentarVorreiter?

    Ein römischer Kongress will die Weltkirche für den Missbrauch sensibilisieren.

  • Gratis S. 113-114

    KommentarAlter Streit

    Ein Vorstoß des französischen Präsidentschafts-Kandidaten Hollande zur Laizität.

  • Gratis S. 114

    KommentarAlso doch

    Der Bundesfreiwilligendienst ist nach holprigem Start auf Erfolgskurs.

Aktuell

  • Gratis S. 115-117

    Justitia et PaxAnwaltschaft für die Menschenwürde

    Die Zahl derer, die dem Begriff der Menschenwürde skeptisch gegenüberstehen, nimmt in der öffentlichen Diskussion, vor allem aber in philosophischen und juristischen Fachkreisen offenbar zu. Eine Arbeitsgruppe der Deutschen Kommission Justitia et Pax nahm dies Ende Januar zum Anlass für eine Fachtagung zur Menschenwürde in der Politik.

  • Gratis S. 117-119

    ÖkumeneDer Heilige Rock als Signal

    In Trier fand kürzlich ein hochrangig besetztes Ökumenisches Forum statt. Anlass war die bevorstehende Heilig-Rock-Wallfahrt, an der sich die Evangelische Kirche im Rheinland offiziell beteiligen wird.

Blickpunkt

  • Gratis S. 119-123

    Nun sind auch die Eigenriten des Neokatechumenats kirchlich anerkanntIst der „Weg“ am Ziel?

    Der Neokatechumenale Weg ist ein Solitär unter den in den letzten Jahrzehnten entstandenen „Bewegungen“ innerhalb der katholischen Kirche. Seine katechetische und liturgische Eigenprägung führt immer wieder zu Spannungen mit Pfarreien und Diözesen. Auch nach der Anerkennung bestimmter Eigenriten des Neokatechumenats dürften diese Spannungen nicht aus der Welt sein.

Interview

Essays

  • Gratis S. 128-132

    Was sich von den lateinamerikanischen Basisgemeinden lernen lässtEine neue Art Kirche zu sein

    Angesichts der Umstrukturierungsprozesse und der Errichtung pastoraler Megaräume in vielen deutschsprachigen Diözesen ist ein Blick auf die Entstehung und den Werdegang der lateinamerikanischen Basisgemeinden lehrreich und ermutigend. Die Sorge der Kirchenleitungen um die Einheit der Weltkirche darf auf keinen Fall dazu führen, den Ortskirchen ein Einheitsmodell christlicher Gemeinde aufzuerlegen.

    Themenpaket: Kleine Christliche Gemeinschaften
  • Gratis S. 132-137

    Droht eine Perpetuierung des liturgischen Plusquamperfekts?Gegenwelt im „Retro“-Look

    Die Romantiker des frühen 19. Jahrhunderts reagierten auf die Aufklärung mit der Neuentdeckung eines ästhetisch verstandenen Katholizismus. Manches in der heutigen Liturgieszene erinnert an die damalige Bewegung: Man orientiert sich an einer eng geführten Gestalt von Tradition und übersieht dabei, dass der Glaube und seine gottesdienstlichen Ausdrucksformen immer neu angeeignet und übersetzt werden müssen.

  • Gratis S. 137-141

    Eine pastorale Konzeption aus dem französischen SprachraumLebenschenkender Glaube

    In Sachen pastoraler Theorie und Praxis lohnt sich ein Blick über den Rhein. Im französischsprachigen Raum wird unter dem (schwer zu übersetzenden) Stichwort „Pastorale d’engendrement“ überlegt und erprobt, wie es gelingen kann, den Glauben Zeitgenossen auf eine sensible Weise näher zu bringen und dabei vor allem die Adressaten in ihrer Lebensgeschichte ernst zu nehmen.

  • Gratis S. 141-146

    Zur religiösen Wissenskrise in einer nachchristlichen GesellschaftSie wissen nicht, was sie glauben

    Wir leben angeblich in einer „Wissensgesellschaft“. Gleichzeitig zeigt sich überall, dass jedenfalls das religiöse Wissen stark abgenommen hat. Es herrscht verbreitete Unkenntnis in Bezug auf die biblisch-christliche Tradition. Die Kirchen wären deshalb gut beraten, einen Schwerpunkt auf die zeitgemäße Vermittlung von religiösem Basiswissen zu legen.

  • Gratis S. 146-150

    Polen und seine Rolle in EuropaGestiegenes Selbstbewusstsein

    Bei der polnischen Parlamentswahl im vergangenen Oktober erzielte die neue Partei von Janusz Palikot einen Überraschungserfolg. Das „enfant terrible“ der polnischen Politik ist mit seiner bunten Bewegung auch eine Herausforderung für die Kirche. In Europa bringt sich Polen selbstbewusst sein; das Verhältnis zum Nachbarn Deutschland ist weitgehend störungsfrei.

  • Gratis S. 150-153

    Wo steht der italienische Katholizismus?Solange der Vorrat reicht

    Als katholische Kirche wird in Italien in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend allein die Bischofskonferenz mit ihren politischen Stellungnahmen wahrgenommen, was auch zu Querelen mit dem Vatikan geführt hat. In der Pastoral vor Ort ist man durchaus kreativ, tut sich aber schwer, auf die veränderten Bedingungen eine tragfähige Antwort zu finden.

  • Gratis S. 158-161

    Zum 60-jährigen Kronjubiläum von Königin Elizabeth II.Eine Frau steht ihren Mann

    Länger als alle anderen europäischen Staatsoberhäupter ist die englische Königin Elizabeth II. im Amt: Sie folgte ihrem Vater George VI. im Jahr 1952. Die Königin, ein Muster an Disziplin, nimmt nicht zuletzt ihre Rolle als „Supreme Governor“ der anglikanischen „Church of England“ sehr ernst. Im Jubiläumsjahr wartet auf sie ein umfangreiches Programm.

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