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Kirche in Milieus 2.0Dossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100188

Ende Januar 2013 wurde das neue „Milieuhandbuch 2013“ veröffentlicht, ein Update: Im Jahr 2005 hatte das Heidelberger Sozial- und Marktforschungsinstitut „Sinus Sociovision“ zum ersten Mal die Lebenswelten sowie die religiösen und kirchlichen Orientierungen der Katholiken in Deutschland erforscht und gezeigt, in welchen Milieus die deutschen Katholiken leben. „Milieu-Sensibilität“ spielt seitdem auf den verschiedenen Ebenen kirchlichen Lebens und in der pastoralen Planung eine wichtige Rolle. In dem „Milieuhandbuch 2013“ haben die Sinus-Forscher im Auftrag der Medien-Dienstleistung-Gesellschaft (MGD) – eine Unternehmensberatung der katholischen Kirche – erneut die Katholiken in Deutschland unter die Lupe genommen, auf der Basis ihres mittlerweile aktualisierten Gesellschaftsmodells.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier jüngere Beiträge zusammengestellt, die sich den Sinus-Studien selbst widmen beziehungsweise deren Rezeption in der kirchlichen Arbeit und der pastoraltheologischen Diskussion. Dieses Dossier stellt eine Fortsetzung des Dossiers „Kirche in Milieus“ aus dem Sommer 2008 dar.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 9/2008 S. 433-435

    LeitartikelDifferenzierte Pastoral

    Die Erinnerung an die Würzburger Synode und die Reminiszenz der Aufbruchstimmung dieser Jahre werden die Idee für ein „Pastorales Zukunftsgespräch“ beflügelt haben. In seiner Schlussansprache im November 1975 hatte Kardinal Julius Döpfner resümiert, die Synode stehe für einen neuen Stil des Miteinander-Redens und Miteinander-Umgehens zwischen Bischöfen, Priestern und Laien, der hoffentlich Schule mache auf allen Ebenen der Kirche. Im Geist dieses Miteinander-Redens und Miteinander-Umgehens ließen sich vielleicht auch heute die immensen pastoralen Aufgaben leichter lösen. Auf der potenziellen Agenda dieses Zukunftsgesprächs stünde auch die so genannte Sinus-Milieustudie.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 7/2006 S. 325-327

    LeitartikelGlaube braucht Milieus

    Glaube ist etwas sehr Persönliches, braucht aber auch die Einbindung in eine Gemeinschaft. Die damit gegebene Spannung durchzieht die gesamte Geschichte von Christentum und Kirche; sie macht sich auch heute bemerkbar: Was kann an die Stelle des klassischen katholischen Milieus treten, das es nur noch in Restbeständen gibt? Und was bedeuten für Glaube und Kirche die heutigen soziokulturellen Milieus, wie sie jüngst eine Studie beschrieben hat?

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 6/2016 S. 11-12

    Sinus-JugendstudieMainstream anstatt Rebellion

    Die neue Sinus-Studie gibt einen Einblick, wie Jugendliche heute „ticken“. Sie sind nicht rebellisch, suchen nach einem gemeinsamen Wertekanon und fragen nach Sinn im Leben und in der Gemeinschaft. Wie kann auf die Sinnsuche der Jugendlichen in der Praxis geantwortet werden?

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2012 S. 223-225

    JugendstudienDie Sinus-Milieus der Teenager

    Eine maßgeblich von kirchlichen Akteuren in Auftrag gegebene Sinus-Studie hat jetzt die 14- bis 17-Jährigen unter die Lupe genommen. Für heutige Jugendliche ist bei aller Ausdifferenzierung eine pragmatische Einstellung charakteristisch, Religion und Kirche sind nur ganz am Rande von Interesse.

Blickpunkt

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 3/2013 S. 119-123

    Das „Milieuhandbuch 2013“ zeigt der Kirche, was in ihr steckt„Noch drin, weil nicht ausgetreten“

    Mit dem neuen „Milieuhandbuch 2013“ liegt jetzt das Update der ersten Sinus-Milieu-Studie zu den Lebenswelten der Katholiken aus dem Jahr 2006 vor. Die Diagnosen der Studie stellen Theologie, Kirche und Pastoral vor besondere Herausforderungen. So zeigt sich etwa, dass sich in allen zehn Milieus signifikante Anteile katholischer Christen finden. Kirche als Gemeinschaft der Getauften ist so vielfältig, wie es die Menschen in Deutschland sind. Und für viele Katholiken ist ihre Kirchenmitgliedschaft eine „Trotz-Beziehung“.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2006 S. 173-177

    Ergebnisse einer neuen Milieu-Studie zu den Katholiken in DeutschlandAnschlüsse gesucht

    Zum ersten Mal wurden durch „Sinus Sociovision“ milieuspezifische Beziehungen und Einstellungen zu Religion und katholischer Kirche in Deutschland erhoben. Die Befragung typischer Milieuvertreter dient der Absicht, neue pastorale Zugangswege und mediale Anschlussmöglichkeiten insbesondere zu denjenigen Milieus zu finden, in denen die Kirche kaum verankert ist.

Essays

Autoren/-innen

  • Foitzik, Alexander

    Alexander Foitzik

    Alexander Foitzik, Dipl. theol., geboren 1964 in Heidelberg. Studium der Katholischen Theologie in Freiburg und Innsbruck. Von 1992 bis 2015 Redakteur der Herder Korrespondenz. Seitdem als Studienleiter an der Katholischen Akademie Freiburg tätig.

  • Spielberg, Bernhard

    Bernhard Spielberg

    Der promovierte Theologe Bernhard Spielberg (geb. 1976) ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Universität Würzburg.

  • Merten, Felizia

    Felizia Merten

    Felizia Merten (geb. 1987), Dipl. Theologin, hat kath. Religionslehre und Germanistik auf Lehramt und Magister Theologiae in Münster studiert. Sie  hat 2015 ihr Volontariat bei der Herder Korrespondenz absolviert und ist seither Redakteurin in der Redaktion Berlin.

  • Hobelsberger, Hans

    Hans Hobelsberger

    Der promovierte Theologe Hans Hobelsberger (geb. 1960) ist Professor für Praktische Theologie an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Paderborn. Zuvor war er Referent für Jugendpastorale Bildung bei der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz. Zahlreiche Veröffentlichungen zu jugendpastoralen Themen.

  • Sellmann, Matthias

    Matthias Sellmann

    Matthias Sellmann (geb. 1966) ist Professor für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität Bochum. Gründer und Leiter des „Zentrum für angewandte Pastoralforschung“ (www.zap-bochum.de). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Querschnitten von gesellschaftlichen Herausforderungen und dementsprechend formatierter Kirchenentwicklungsforschung.

  • Ebertz, Michael N.

    Michael N. Ebertz

    Michael N. Ebertz, 1953 geboren, promovierte und habilitierte sich als Soziologe an der Universität Konstanz. 2001 promovierte er in katholischer Theologie an der Universität Freiburg. Seit 1991 ist er Professor an der Katholischen Hochschule Freiburg. Er ist Autor zahlreicher Arbeiten zur Pastoralsoziologie und Religionssoziologie.

  • Bucher, Rainer

    Prof. Rainer Bucher

    Rainer  Bucher wurde 1956 geboren und ist seit 2000 Professor für Pastoraltheologie an der Universität Graz. Er war von 1990 bis 1998 Referent bei der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk und ist Mitinitiator und Redakteur des theologischen Internetfeuilletons feinschwarz.net. Thematisch einschlägige Veröffentlichungen: Priester des Volkes Gottes. Gefährdungen– Grundlagen – Perspektiven, Würzburg 2010; Wenn nichts bleibt, wie es war. Zur prekären Zukunft der katholischen Kirche,3. Auflage, Würzburg 2017.

  • Orth, Stefan

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr. theol. (geb. 1968), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg, Paris und Münster. 1998 Promotion. Seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz, seit 2014 stellvertretender Chefredakteur.

  • Ruh, Ulrich

    Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, geboren 1950, Dr. theol. Dr. h.c., studierte katholische Theologie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 1974 bis 1979 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg (Professur Karl Lehmann). 1979 wechselte er als Redakteur zur "Herder Korrespondenz", die er von 1991 bis 2014 als Chefredakteur wesentlich prägte. 2005 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz als „Würdigung für seine Verdienste in Kirche und Gesellschaft“ verliehen. Seit 2015 ist Ruh Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.