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Joachim Gauck: Toleranz: einfach schwer

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 433-435

    LeitartikelVor dem Papstbesuch

    Deutschland, das Benedikt XVI. demnächst zum dritten Mal besucht, ist kein rein katholisches Land. Im Heimatland des Papstes ist die religiöse Stimmungslage eher unaufgeregt; die kirchliche Situation wird von einem beträchtlichen Problemstau geprägt. Benedikt XVI. hat in Deutschland bisher vor allem als theologisch-spiritueller Autor von sich reden gemacht. Er ist gleichzeitig ein sehr „europäischer" Papst. Bei seinem Besuch wird man ihn besonders an seinen Aussagen zur schwierigen Lage Europas und zu Perspektiven der evangelisch-katholischen Ökumene messen.

Kommentar

  • Plus S. 436-437

    KommentarVerdacht

    Priester kritisieren Bischöfe wegen des Missbrauchs-Forschungsprojektes.

  • Plus S. 437-438

    KommentarRückblick

    Fünfzig Jahre Mauerbau und die Kirchen in Deutschland.

  • Plus S. 438

    KommentarGerechtfertigt

    Frankreichs Conseil d’Etat präzisiert die konkrete Anwendung der Laizitätsgesetze.

Aktuell

  • Plus S. 439-441

    WeltkircheLernen in Partnerschaften

    Im „Jahresbericht Weltkirche“ heißt es, die weltkirchlichen Partnerschaften deutscher Diözesen und Gemeinden stellten eine positive Kontrasterfahrung dar. Die Partnerschaft des Erzbistums Freiburg mit Peru besteht seit 25 Jahren.

  • Plus S. 441-443

    KircheGründe für den Missbrauch in den USA

    Vor kurzem wurde die Fortschreibung des so genannten John-Jay-Reports zum sexuellen Missbrauch in der US-amerikanischen Kirche veröffentlicht. Dem neuen Bericht geht es vor allem um die Hintergründe und Ursachen der Vergehen.

Blickpunkt

  • Plus S. 443-448

    Vor allem der Weg zur Religionsfreiheit ist noch weitKommt jetzt ein arabischer Sommer?

    Noch kann niemand sicher sagen, wie es weitergeht mit den revolutionären Umbrüchen in der arabischen Welt. Werden säkulare oder islamistische Staaten entstehen? Das Beispiel Marokkos, Tunesiens, Ägyptens und Syriens zeigt, wie schwierig es ist, Voraussetzungen zu schaffen, die Religionsfreiheit überhaupt erst möglich machen.

Interview

Essays

  • Plus S. 452-457

    Die Bischöfe der USA beziehen PositionRückkehr auf den Marktplatz

    Mit einem Aufsehen erregenden Statement zur aktiven Sterbehilfe haben die amerikanischen Bischöfe erstmals seit dem großen Glaubwürdigkeitsverlust durch die Pädo-philieskandale auf dem öffentlichen Marktplatz der USA wieder Tritt gefasst. Allerdings gibt es im innerkirchlichen Bereich neue Kontroversen über ihre Führungsrolle.

  • Plus S. 457-461

    Was sollen Religionslehrer leisten?Kompetente Glaubenszeugen

    Vor einem Jahr legte die Deutsche Bischofskonferenz eine Neufassung der „Kirch-lichen Anforderungen an die Religionslehrerausbildung“ vor. Von Religionslehrern wird zu Recht gründliche Fachkompetenz verlangt, für die die Grundlagen im Theologiestudium gelegt werden; diese Fachkompetenz muss mit der Fähigkeit zu einem qualifizierten Glaubenszeugnis einhergehen.

  • Gratis S. 466-470

    Der Beitrag des Christentums zur (Neu-)Erfindung von MännlichkeitAlte Ideale

    Beim Thema Männlichkeit bringt die christliche Theologie- und Kulturgeschichte überraschende Aspekte zutage. In der Spätantike kam es zu einem radikalen Paradigmenwechsel durch das Christentum, das sich auch bei der Herausbildung europäischer Männlichkeitstypologien als wirkmächtig erwiesen hat. Lässt sich vor diesem Hintergrund vielleicht sogar die Krise des Katholizismus heute besser verstehen?

  • Gratis S. 475-479

    Neue Pfingstkirchen in SüdafrikaStrebsam und gemeinschaftsorientiert

    Auch in Südafrika nimmt in der vielfältigen religiösen Landschaft die Bedeutung neuer pfingstlich-charismatischer Kirchen zu. Wie jetzt eine groß angelegte Untersuchung zeigt, sind die Anhänger dieser Kirchen nicht nur hoch religiös, sondern legen auch viel Wert auf Aufstieg und Leistung. Sie bilden ein beträchtliches Potenzial im Post-Apartheid-Südafrika.

  • Plus S. 479-484

    Kirchliche Arbeit in Papua NeuguineaZwischen Tradition und Moderne

    Die Mehrheit der Bewohner des Inselstaates Papua Neuguinea gehört einer christlichen Kirche an; dabei stellen die Katholiken die größte Gruppe. Kirchliche Arbeit spielt sich in einem Umfeld ab, das von großen Spannungen zwischen traditionellen Strukturen von Clans und Stämmen und fortschreitender Modernisierung geprägt ist. Die Kirchen sind nicht zuletzt durch ihr Engagement im Erziehungs- und Bildungsbereich wichtig.

Autoren/-innen