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Porträt Andreas Lob-Hüdepohl

Andreas Lob-Hüdepohl

Theologe

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Andreas Lob-Hüdepohl

Andreas Lob-Hüdepohl, Dr. theol, wurde 1961 geboren und ist Professor für theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin. 

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Sichtbar anerkannt. Vielfalt sexueller Identitäten
Vielfalt sexueller Identitäten
Andreas Lob-Hüdepohl, Marianne Heimbach-Steins
Broschur
16,50 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Delegierte Nächstenliebe. Die Kirche und ihre Caritas
Die Kirche und ihre Caritas
Georg Cremer, Herder-Korrespondenz, Bernhard Emunds, Maximilian Feldhake, Stefan Heid, Andreas Henkelmann, Gregor Maria Hoff, Klaus Kießling, Julia Krahn, Pascal Kober, Mathilde Langendorf, Sylvia Bühler, Ulrike Kostka, Andreas Lob-Hüdepohl, Ulrich Lilie, Uta Losem, Hubertus Lutterbach, Aiman A. Mazyek, Isabel Barragán, Oliver Müller, Elmar Nass, Alfred Etheber, Michael Schüßler, Dara Straub, Dieter Puhl, Thomas Söding, Eva Maria Welskop-Deffaa, Redaktion Herder Korrespondenz
Broschur
15,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Moraltheologie und Universität. Eine Verhältnisbestimmung
Eine Verhältnisbestimmung
Andreas Lob-Hüdepohl, Rupert M. Scheule, Kerstin Schlögl-Flierl
Kartonierte Ausgabe
Band 4
40,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)

Im Frühjahr 2024 veröffentliche die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) eine bemerkenswerte Erklärung mit der kategorischen Ansage: „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar.“ Damit reagierte die DBK auf den besorgniserregenden Aufstieg rechtsextremer und rechtspopulistischer Bewegungen in Deutschland, der bekanntlich bis heute ungebrochen ist.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 2/2026, 15-18

Künstliche Intelligenz wird am laufenden Band weiterentwickelt. Und so mancher Visionär träumt groß und wartet mit KI-basierten Heilsversprechen auf. Dabei ist es gerade das Menschliche, das gerettet werden muss.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2026, 26-29

„Planetary Health“ ist gleichermaßen eine Zustandsbeschreibung wie ein normativer Anspruch. Sie beschreibt zunächst eine unauflösliche Verknüpfung zwischen menschlicher und nichtmenschlich tierischer Gesundheit einerseits und dem gedeihlichen („gesunden“) Funktionieren der materiell-stofflichen wie der sozial-institutionellen Umwelt andererseits. Nicht erst die Klimakrise offenbart: Menschliche Gesundheit ist „auf Gedeih und Verderb“ abhängig von lebensförderlichen Umweltbedingungen. Hier zeigt sich der normative Anspruch von Planetary Health: Der menschenrechtliche Anspruch auf Gesundheit erfordert den Einsatz um lebensdienliche Bedingungen des gesamten Oikos – für alle und alles, weltweit und über alle Grenzen von Generationen hinweg. Darin zeigt sich der vielfach universalistische Zugang zur (menschlichen) Gesundheit, den Planetary Health markiert.

Amosinternational, Heft 2/2025, 8

Die Versprechungen von Künstlicher Intelligenz sind äußerst schillernd, sowohl in technischen Fachkreisen als auch im Alltag. In der Medizin kann sie bei der Prävention, bei der Behandlung, bei der Nachsorge oder in der Pflege helfen. Andreas Lob-Hüdepohl ist Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. Er weiß um die Vorteile Künstlicher Intelligenz, merkt aber bleibende ethische Herausforderungen an.

Stimmen der Zeit, Heft 10/2024, 751-761

Das Sozialwesen ist eine Profession der Anwaltschaft sui generis: Sie unterstützt Menschen in gewöhnlichen wie außergewöhnlichen Lebenslagen etwa durch Bildung, Beratung, Erziehung und Betreuung dabei, ihre menschenrechtlichen Ansprüche zu respektieren, zu schützen oder überhaupt erst zu verwirklichen. Das Sozialwesen ist Anwalt für die selbstbestimmte Lebensführung seiner Adressat:innen und zielt damit auf deren Selbstvertretung in allen ihren wesentlichen Lebensfragen. Von dieser normativen Grundlogik gibt es Modifikationen, in denen sozialprofessionelle Anwaltschaft die Gestalt eines „Wohltätigen Zwanges“ annehmen kann: durch das Empowerment in ihrer Wirkmacht aktuell schwacher Akteur:innen oder politisches Lobbying für benachteiligte Personen(-gruppen). Diese Modifikationen bedürfen einer sorgfältigen ethischen Rechtfertigung. Oberster Maßstab ist hier wiederum die Befähigung der Adressat:innen zur Autor:innenschaft ihres eigenen Lebens. Dem dienen die professionsethischen Imperative am Ende dieses Beitrags.

Amosinternational, Heft 2/2024, 26

Der Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes sieht für trans-, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen vor, die Geschlechtszuordnung und den Vornamen durch eine einfache Selbsterklärung beim Standesamt ändern zu können. Das Gesetz soll so das Recht auf individuelle Entfaltung und leibliche Integrität gewährleisten.

Herder Korrespondenz, Heft 6/2023, 28-31

Ausgerechnet die letzte unionsgeführte Regierung hat ganz im Zeichen einer neoliberalen Gesellschaftspolitik einen Paradigmenwechsel eingeleitet, der das Profil gerade der freigemeinnützigen Wohlfahrtsverbände in Deutschland massiv bedroht. Was bedeutet das für die Caritas?

Herder Korrespondenz, Delegierte Nächstenliebe, 45-47

Warum ist das Erinnern schweren Leids so wichtig? Was macht diese Erinnerung gefährlich? Was macht sie mit Tätern und was mit Opfern des Leids? Welche theologischen Aspekte gilt es zu bedenken? Andreas Lob-Hüdepohl ist Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin.

Stimmen der Zeit, Heft 2/2020, 83-93

Mithilfe der Genschere „Crispr/Cas9“ manipulierte der chinesische Wissenschaftler Jiankui He menschliche Embryonen. Andreas Lob-Hüdepohl, Moraltheologe und Mitglied im Deutschen Ethikrat, teilt die internationale Kritik an dieser Forschung, warnt aber auch vor einer totalen Dämonisierung der Forschung: Der schöpfungstheologisch fundierte Gestaltungsauftrag des Menschen schließt Keimbahneingriffe keinesfalls automatisch aus, schreibt er. Auch die christliche Tradition kennt die Sehnsucht nach Vervollkommnung von Welt und menschlichem Selbst, trotz eschatologischem Vorbehalt.

Stimmen der Zeit, Heft 3/2019, 177-188

Ein chinesischer Wissenschaftler will die Gen-Schere CRISPR-Cas an Zwillingen getestet haben. Klar ist: Wenn das stimmt, hat er wichtige ethische Standards verletzt. Klar ist aber auch: Eine Totalblockade dieser Forschungsrichtung wäre keine Lösung.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2019, 20-22

Der Rechtspopulismus nimmt zu, damit einhergehend „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, die sich in Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Sexismus, Homophobie oder in Behindertenfeindlichkeit artikuliert. Andreas Lob-Hüdepohl, Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, setzt dagegen auf Zeugnisse gelebter Hoffnung.

Stimmen der Zeit, Heft 6/2017, 363-374

Im November letzten Jahres verabschiedete der Deutsche Bundestag mit dem 4. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes Gesetzesänderungen, die eine fremdnützige Forschung an nicht (mehr) einwilligungsfähigen Erwachsenen grundsätzlich zulässt. Das hat einige Kontroversen ausgelöst.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2017, 26-29

Menschen mit Behinderung sind häufig vom Erwerbsleben ausgeschlossen. Ihr Wunsch, einer regulären Erwerbstätigkeit nachzugehen, bleibt oft unerfüllt, weil viele Arbeitgeber lieber Ausgleichszahlungen leisten, als betriebliche Abläufe im erforderlichen Umfang zu verändern. Dennoch gibt es auch gegenteilige positive Beispiele. Der folgende Beitrag setzt zunächst das menschenrechtsbasierte Verständnis von Inklusion von einem bloß funktional-systemtheoretischen Verständnis von Inklusion ab. Vor diesem Hintergrund werden unterschiedliche Grade der Teilhabe an weiteren gesellschaftlichen Teilsystemen und insbesondere am regulären Arbeitsmarkt erläutert. Ausgehend von der Achtung jener Würde, die jedem Menschen als Mensch innewohnt, werden rechtliche und soziale, berufliche und private Bedingungen für eine gleichwertige Zugehörigkeit dargelegt. Die ambivalenten Auswirkungen des geschützten zweiten Arbeitsmarktes für Menschen mit Behinderung werden ebenso thematisiert wie die Frage, ob es gerechtfertigt ist, ihre Arbeitskraft in das Kalkül einer profitorientierten Wirtschaft einzubeziehen.

Amosinternational, Heft 3/2016, 10

Der Geltungsanspruch religiöser Argumente in der politischen Öffentlichkeit ist umstritten. Andreas Lob-Hüdepohl, Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, weist auf die Bedeutung dieser Argumente im öffentlichen Diskurs hin.

Stimmen der Zeit, Heft 3/2015, 173-184

Menschen mit Behinderungen sind eine große Herausforderung für die Gesellschaft. Andreas Lob-Hüdepohl, Professor für Theologische Ethik an der Hochschule für Sozialwesen Berlin, erläutert die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention für die Bildung inklusiver Gemeinschaften.

Stimmen der Zeit, Heft 4/2014, 243-256

Die Diskussion über eine begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik wie um die Zulässigkeit eines neuen Down-Syndrom-Frühtests haben ein in unserer Gesellschaft nach wie vor weit verbreitetes Denken offenbart: dass Menschen mit Behinderungen eigentlich nur ein erheblich eingeschränkt lebenswertes Leben führen. Vor fast zehn Jahren veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz eine bemerkenswerte Erklärung, die einen ganz anderen Blick auf das Leben mit Behinderung wirft.

Herder Korrespondenz, Heft 10/2012, 510-515

Den Sozialarbeiter und Politiker Barack Obama hat diese Tradition geprägt: das so genannte Community Organizing. Dessen Ziel ist eine Verbesserung der Lebensbedingungen, die sich konsequent über die Entwicklung und Bündelung aller Ressourcen und Utopien der betroffenen Bevölkerung einstellt. Die Beteiligung der Kirchen an Prozessen des Community Organizing geht über die Frage situationsbezogener Opportunität oder angemessenen Sozialstaatsengagements hinaus.

Herder Korrespondenz, Heft 5/2009, 259-264

Der deutsche Sozialstaat beschränkt sich weder in seiner Philosophie noch in seiner Praxis auf die Nachsorge prekärer Lebenslagen durch finanzielle Transfers an Bedürftige. Er umfasst gerade auch solche Dienstleistungen, die die Kompetenz zur eigenverantwortlichen und selbständigen Lebensführung wiederherstellen und verstetigen wollen. Damit trägt er fundamentalen Normen des deutschen Grundgesetzes Rechnung. Am Beispiel des HaushaltsOrganisationsTrainings können die Wirkweisen wie die Gefahren solcher Kompetenz fördernden Maßnahmen veranschaulicht werden. Auf der einen Seite werden alltagsweltliche Kompetenzen trainiert, die auch für die Prävention von armutsnahen Lebenslagen eine Schlüsselstellung einnehmen. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, die Lebensführung der Betroffenen durch die Expertise der professionellen Familienhilfe unbeabsichtigt fremdzubestimmen. Kompetenzorientierte Präventionsarbeit beschränkt sich deshalb auf behutsame Assistenz und erschließt zugleich die endogenen Ressourcen des sozialen Nahraums – eine besonders wichtige Dimension subsidiärer Solidarität.

Amosinternational, Heft 2/2008, 16

Die Kirche und die Christen in ihrer Verantwortung inmitten menschlicher Geschichte und Gegenwart – das war das große Thema Alfred Delps, des Jesuitenpaters, der in diesem Jahr seinen hundersten Geburtstag begangen hätte. Sein emphatischer Appell an die Kirchen, sich wieder in den bedingungslosen Dienst an der Menschheit zu stellen, ist aktueller denn je.

Herder Korrespondenz, Heft 12/2007, 619-624

In Deutschland ringt der Gesetzgeber seit Jahren um verlässliche Regelungen, dem Wunsch nach einem Sterben in Würde angemessen Rechnung zu tragen. Derzeit konzentriert sich die öffentliche Debatte auf die Reichweite sowie die rechtliche Verbindlichkeit so genannter Patientenverfügungen.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2007, 83-87

Das kirchliche Verständnis der Ehe hat sich im Laufe der Geschichte zum Teil gravierend verändert. Die wesentlichen Sinngehalte, die der christliche Glaube für die Gestaltung der Lebensform Ehe bereithält, bieten aber auch heute noch eine plausible wie attraktive Orientierung.

Herder Korrespondenz, Heft 6/2006, 307-311

Parlamente und Parteien, Regierungen, aber auch Verbände und Nichtregierungsorganisationen bedienen sich zunehmend der Expertise von Gutachtern, Sachverständigengremien und Beratungsagenturen. Ethischer Politikberatung begegnet man jedoch noch immer mit Skepsis; erforderlich ist sie in einer demokratischen Gesellschaft allemal. Deshalb sollen sich auch die Kirchen offensiv engagieren.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2006, 79-83
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