Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 60 (2006) Heft 2

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 55-57

    LeitartikelWas ist Arbeit wert?

    Die Sorge um den Job nimmt bei einschlägigen Umfragen meist einen Spitzenplatz ein unter den Zukunftsängsten, die uns Deutsche quälen. Soziologen und Arbeitspsychologen erklären die Ängste vor dem Jobverlust dennoch mit einer spezifischen Geisteshaltung: weil wir nach wie vor die Arbeit vergötzten, einer Religion der Arbeit huldigten.

Kommentar

  • Gratis S. 58-59

    KommentarHermeneutik

    Benedikt XVI. äußerte sich grundsätzlich zur Deutung des Konzils.

  • Gratis S. 59

    KommentarEltern-TÜV

    Die Bundesfamilienministerin sorgt sich um vernachlässigte Kinder.

Aktuell

  • Gratis S. 61-63

    FrankreichStrukturmodell für die Seelsorge

    Bei der Suche nach den für heute geeigneten Seelsorgestrukturen geht das Erzbistum Poitiers (Frankreich) eigene und neue Wege. Im Mittelpunkt steht dabei die Schaffung und Verselbständigung so genannter „lokaler Gemeinschaften“.

  • Gratis S. 63-65

    ÖsterreichEU-Vorsitz als Chance und Gefahr

    Im ersten Halbjahr 2006 hat Österreich die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union inne. Dem folgen im Herbst Wahlen zum Nationalrat, bei denen es zu einem Machtwechsel in Wien kommen könnte.

Blickpunkt

Interview

Essays

  • Gratis S. 75-79

    Muslime und Öffentlichkeit in DeutschlandEin schwieriges Verhältnis

    Islam ist seit einigen Jahren ein Boomthema öffentlicher Debatten. Die Islamdarstellung in den Medien schwankt zwischen Sympathie und Klischeehaftigkeit. Häufig sehen sich Muslime als Opfer eines medialen Feindbildes Islam. Inzwischen treten aber auch verstärkt Muslime als Akteure in der deutschen Medienlandschaft auf.

  • Gratis S. 79-83

    Politikberatung durch ethische IdeenagenturenNicht vom hohen Ross herab

    Parlamente und Parteien, Regierungen, aber auch Verbände und Nichtregierungsorganisationen bedienen sich zunehmend der Expertise von Gutachtern, Sachverständigengremien und Beratungsagenturen. Ethischer Politikberatung begegnet man jedoch noch immer mit Skepsis; erforderlich ist sie in einer demokratischen Gesellschaft allemal. Deshalb sollen sich auch die Kirchen offensiv engagieren.

  • Gratis S. 83-88

    Wie berechtigt sind die Erwartungen?Zauberwort Kirchgeld

    In den letzten Jahren, in denen die Einnahmen der Kirchen aus der Kirchensteuer zurückgegangen sind, wird verstärkt über andere Quellen der Kirchenfinanzierung nachgedacht. Ein Stichwort, das immer wieder genannt wird und wie ein Zauberwort klingt, heißt: Kirchgeld. Wie und wo wird es heute schon erhoben? Wie berechtigt sind die Erwartungen?

  • Gratis S. 97-101

    Bibelmusicals zwischen Kommerz und KatecheseGottes vergessene Künstler

    Im Zusammenhang mit dem Weltjugendtag in Köln entstand das Bibelmusical „Rachel”. Auch darüber hinaus gibt es im kirchlichen Raum Bemühungen, biblischen Stoffen in Form von Musicals Gehör zu verschaffen. Davon zu unterscheiden sind kommerzielle Bibelmusicals wie seinerzeit „Jesus Christ Superstar”, die sich im professionellen Musikbetrieb durchsetzen müssen.

  • Gratis S. 102-106

    Polen nach den Parlaments- und PräsidentschaftswahlenDer Kurs der Zwillinge

    Lech Kaczynski ist neuer Präsident Polens, sein Zwillingsbruder Jarosław Vorsitzender der seit den jüngsten Parlamentswahlen stärksten Partei des Landes. Die Zwillinge haben bei ihrem Aufstieg von der weitverbreiteten Unsicherheit angesichts des gesellschaftlichen Wandels profitiert; sie setzen bewusst auf einen national gefärbten Katholizismus.

Autorinnen und Autoren