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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 271-273

    LeitartikelJenseits des Kicks

    Seit Monaten wird hierzulande der Fußballweltmeisterschaft als dem Ereignis schlechthin entgegengefiebert. Selbst die Kirchen wollen nicht abseits stehen und engagieren sich vielfältig. Augenscheinlich überwiegt auch bei religiösen Menschen die Faszination für das Spiel die Skepsis angesichts der negativen Begleiterscheinungen. Worin aber besteht diese genauer?

Kommentar

  • Plus S. 274

    KommentarÄngste

    Eine Allensbach-Umfrage zum Islambild der Deutschen.

  • Plus S. 274-275

    KommentarK-Frage

    Wie steht die Kirche zu Kondomen in der Aids-Prävention?

Aktuell

  • Plus S. 279-281

    TheologieOst und West im Gespräch

    Ende April kamen in Cottbus Theologen aus West- und Osteuropa zusammen. Das von der „Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie“ organisierte Treffen zeigte, dass trotz mancher Mentalitätsunterschiede die Theologie im heutigen Europa vor gemeinsamen Herausforderungen steht.

  • Plus S. 277-279

    MedienWie auf kirchenkritische Filme reagieren?

    Noch bevor sich in den Kirchen der Ärger über die für Anfang Mai angesetzte Zeichentrickserie „Popetown“ ganz gelegt hatte, mussten sie sich mit dem nächsten anstößigen Medienprodukt auseinandersetzen: Mitte des Monats kam die Verfilmung von „The Da Vinci Code“ (Sakrileg) ins Kino.

Blickpunkt

Interview

  • Plus S. 286-290

    Ein Gespräch mit dem Migrationsforscher Michael Bommes zur Integrationsdebatte„Symbol für Zukunftsangst“

    Anderthalb Jahre, nachdem das neue Zuwanderungsgesetz in Kraft getreten ist, leistet sich Deutschland schon wieder eine Migrations- und Integrationsdebatte, die sich durch erstaunliche Schärfen auszeichnet. Hat Recht, wer jetzt behauptet, Integration und Integrationspolitik seien völlig gescheitert? Das fragten wir den Osnabrücker Migrationsforscher Michael Bommes, Vorsitzender des bundesweiten Rates für Migration. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Plus S. 290-294

    Bischofsweihen als Stolpersteine im vatikanisch-chinesischen VerhältnisKonfliktverschärfung statt Verständigung?

    Eine Zeitlang sah es so aus, als stünde eine Verständigung zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China kurz bevor. Dann geriet vor wenigen Wochen durch die Weihe von Bischöfen für chinesische Diözesen ohne die Zustimmung Roms wieder einmal Wasser in den Wein. Offenbar möchte die „Patriotische Vereinigung“ mit Unterstützung aus Partei und Regierung eine Normalisierung des Verhältnisses zwischen Rom und Peking hintertreiben.

  • Plus S. 294-298

    Zum Stand der ökumenischen Dialoge der katholischen KircheEine große Baustelle

    Das Konzil hat in seinem Ökumenismusdekret die katholische Kirche zum theologischen Dialog mit den anderen christlichen Kirchen aufgefordert. Unter Federführung des Einheitsrats haben seither zahlreiche Dialogrunden stattgefunden. Derzeit kommt wieder Bewegung in den orthodox-katholischen Dialog, ohne dass deswegen die Gespräche mit den Kirchen der Reformation vernachlässigt würden.

  • Plus S. 298-302

    Die Serbische Orthodoxe Kirche und die PolitikUnklare Verhältnisse

    Die orthodoxe Kirche Serbiens, die sich selber als Hüterin des Serbentums betrachtet, hat Teil an den politischen Spannungen in der Region. Das gilt nicht zuletzt für die Frage nach dem zukünftigen Status des Kosovo mit seiner serbischen Minderheit. Ökumenisch agiert die serbische Orthodoxie inzwischen offener als in früheren Jahren; das betrifft auch das Verhältnis zur katholischen Kirche.

  • Plus S. 302-306

    Solidarität und Nächstenliebe im IslamNicht nur Almosen

    Hilft auch das reiche Saudi-Arabien den Erdbebenopfern in Pakistan als in Not geratenen muslimischen Glaubensbrüdern? Welchen Stellenwert haben Solidarität und Nächstenliebe im Islam überhaupt? Die Abgabe vom eigenen Vermögen ist der Pflicht zu Glaubensbekenntnis und Gebet gleichgestellt.

  • Plus S. 311-314

    Der Weg der „Teología India“ in LateinamerikaNicht am Schreibtisch entstanden

    Das erwachende Selbstbewusstsein der Indígenas in Lateinamerika hängt auch mit der Bekehrung der Kirche zu den Indígenas zusammen. Die Indígenismo-Bewegung hat durch die Wahl eines ihrer Führer zum Präsidenten Boliviens enorme Ermutigung erfahren. Wie steht es um die so genannte „Teología India“, die in den siebziger Jahren aus der Indígena-Pastoral entstand? Und wie geht das kirchliche Amt mit dieser äußerst vielfältigen Theologie um?

  • Plus S. 315-319

    Aktuelle Herausforderungen für die HochschulpastoralOrte neuer Kirchenbildung?

    Mit den zum Teil drastischen Sparzwängen in einigen Diözesen ist auch die Hochschulseelsorge unter Legitimationsdruck geraten. Ein Rückzug aus diesem Bereich bedeutet jedoch, vor allem diejenigen aus dem Blick zu verlieren, die in „normalen“ Gemeinden schon lange nicht mehr zu Hause sind.

  • Plus S. 319-323

    Was die Demokratische Republik Kongo wirklich brauchtMilitärischer Aktionismus?

    Die aktuelle Debatte über einen EU-Militäreinsatz in der Demokratischen Republik Kongo lenkt endlich die Aufmerksamkeit auf einen der schlimmsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg. Zweifellos will das Volk die Wahlen Ende Juli. Die immensen strukturellen Probleme des Landes sind mit ihnen jedoch noch nicht gelöst. Das Engagement der internationalen Gemeinschaft darf mit den Wahlen nicht enden.

Autoren/-innen