Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 64 (2010) Heft 3

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 109-111

    LeitartikelAngst vor den Alten

    In dem Maße, wie unsere Gesellschaft in den unterschiedlichen Bereichen entdeckt hat beziehungsweise erfahren musste, wie sehr sie auf die Älteren und Alten in unserer Gesellschaft angewiesen bleibt, hat sich offenkundig auch der Blick für die Vielfalt des Alters geöffnet. Hat sich damit aber auch der Blick auf den demographischen Wandel verändert? Offenbar befinden wir uns da eher in einem Übergangsstadium. In den aktuellen politischen Debatten über sozialpolitische Fragen scheinen die Deutschen rasch rückfällig zu werden beziehungsweise ist von einem neuen, differenzierteren Blick auf das Alter oft wenig zu spüren. Unversehens reduziert sich die Diskussion dabei wieder auf die Frage, welche Belastungen die vielen Alten für unsere Sozialsysteme, welche Bedrohung sie für die Volkswirtschaft darstellen. Und aus den vermeintlich nüchternen Zahlen der Demographen entstehen Schreckensszenarien einer ihres Zukunftspotenzials beraubten, inflexiblen und lethargischen, weil vergreisenden Gesellschaft.

Kommentar

  • Gratis S. 112-113

    Kommentar1000 Tische

    Der Ökumenische Kirchentag hat doch noch sein Gemeinschaftssymbol gefunden.

  • Gratis S. 113-114

    KommentarWechsel

    Bischof Léonard von Namur wird neuer Erzbischof von Mecheln-Brüssel.

  • Gratis S. 114

    KommentarUmbruch

    Die Präsidentin des Zentralrates der Juden will keine zweite Amtszeit.

Aktuell

  • Gratis S. 115-117

    KulturSpannungen zwischen Glaube und Vernunft

    In lockerer Folge veranstaltet die Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz Fachgespräche zu grundsätzlichen Fragen des kirchlichen Engagements. Zuletzt stand Ende Januar das Thema „Christlicher Glaube und öffentliche Vernunft“ im Mittelpunkt.

Blickpunkt

Interview

Essays

  • Gratis S. 128-132

    Die katholische Kirche nach dem ErdbebenChance auf ein besseres Haiti?

    Das Erdbeben Mitte Januar traf die Kirche Haitis am Ende eines Jahrzehnts, in dem sie auf dem Weg zur Eigenständigkeit weit vorangekommen war. Die Infrastruktur der Kirche trägt, obwohl selbst stark betroffen, einen Gutteil der Lasten der Katastrophe.

  • Gratis S. 132-137

    Kardinal John Henry Newman wird seliggesprochenTypisch englisch

    Im Herbst dieses Jahres wird Benedikt XVI. Großbritannien einen Staatsbesuch abstatten und dabei auch Kardinal John Henry Newman (1801–1890) seligsprechen. Newman, dessen Gedanken nicht zuletzt das Zweite Vatikanische Konzil beeinflussten, war ein typisch englischer Gelehrter. Seine spektakuläre Konversion zum Katholizismus änderte nichts an dieser Prägung.

  • Gratis S. 137-141

    Islamwissenschaft im WandelAus dem Schatten heraus

    Lange Zeit war Islamwissenschaft ein kleines Fach im Windschatten des öffentlichen Interesses. Das hat sich spätestens seit dem 11. September 2001 gründlich geändert. Heute haben Islamwissenschaftler es schwer, den Islam in seiner ganzen Weite und Vielfalt zu vermitteln, weil vielfach Klischees und Vorurteile das Feld beherrschen.

  • Gratis S. 146-149

    Eine katholische Hochschule in SchwedenProvokanter Gesprächspartner

    Mit der Anerkennung des Newman-Instituts in Uppsala als staatliche Hochschule ist es ab Herbst dieses Jahres zum ersten Mal seit der Reformation wieder möglich, in Schweden katholische Theologie zu studieren. Diese Anerkennung ist auch Ausdruck der wachsenden Bedeutung der katholischen Kirche in dem skandinavischen Land mit der höchsten Zahl von Katholiken.

  • Gratis S. 154-157

    Herausforderungen für die neue Europäische Kommission und den EuroEuropas schwieriger Neustart

    Die Europäische Union machte in den letzten Wochen vor allem wegen der Probleme des Mitglieds Griechenland mit seinem Staatshaushalt von sich reden. Die vom Europaparlament unlängst bestätigte Kommission steht vor großen Herausforderungen. Allerdings gibt es mit dem Lissabon-Vertrag jetzt endlich eine Grundlage für das EU-Europa, auf der weitere Schritte angegangen werden können.

  • Gratis S. 157-160

    Was in der Schweiz getan werden kannArmut bekämpfen

    Die Schweizer Caritas hat kürzlich eine Erklärung zur Bekämpfung von Armut im Land vorgelegt. Etwa eine halbe Million Erwachsene in der Schweiz sind von Armut betroffen. Hauptrisiken sind ein niedriges Bildungsniveau und die soziale Herkunft. Fast die Hälfte derer, die Sozialhilfe beziehen, weist einen Migrationshintergrund auf.

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